Grafikkarte: Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
Nvidia baut das Portfolio der auf der aktuellen Turing-Architektur basierenden Grafikkarten nach unten hin aus: Bisher ist die Geforce RTX 2060 (Test) für 370 Euro das günstigste Modell, die kommende Geforce GTX 1660 Ti könnte bei unter 300 Euro liegen. Wie das GTX statt RTX im Namen suggeriert, fehlen dem eingesetzten Chip offenbar die für Raytracing gedachten RT-Cores, da Nvidia diese bei der offenbar TU116 genannten 12-nm-GPU weglässt.
Einem Bericht von Videocardz(öffnet im neuen Fenster) basierend auf mehreren unabhängigen Quellen zufolge sei Geforce GTX 1660 Ti nicht zwingend final. Partner haben allerdings bereits passendes Marketing-Material, welches mit Turing-Shader und GDDR6-Videospeicher wirbt. Der TU116 soll zumindest bei der Geforce GTX 1660 Ti über 1.536 Kerne verfügen, so wie die Geforce GTX 1060 (Test) auch. Die Turing-Architektur liefert jedoch mehr Leistung pro Takt, was auch den schnelleren Speicher anstatt von GDDR5 erklärt. Das Interface soll 192 Bit breit und mit 6 GByte bestückt sein.
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Sollten diese Daten stimmen, wäre der TU116 deutlich kleiner als ein TU106 mit 445 mm² – der ältere GP106 der Geforce GTX 1060 fällt mit 200 mm² für 1.280 Pascal-Shader ohnehin viel kompakter aus. Mit 1.536 Turing-ALUs und 192 Bit mit GDDR6 mit vermutlich 14 GBit/s Geschwindigkeit dürfte die Geforce GTX 1660 Ti je nach Takt kaum langsamer sein als eine Geforce GTX 1070 (1.920 Pascal-Kerne), welche derzeit ausläuft. Interessant wird, ob Nvidia neben den RT- auch die Tensor-Cores streicht oder ob der TU116 diese für unter anderem die DLSS-Kantenglättung doch aufweist. Diese wird unter anderem in EAs Anthem verwendet.
Zum Erscheinungstermin äußerten sich die Quellen von Videocardz nicht, ein älterer Bericht von den üblicherweise sehr gut informierten Kollegen Tom's Hardware(öffnet im neuen Fenster) aber spricht von Anfang Februar 2019 direkt nach dem chinesischen Neujahrsfest.
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