Smartphones: Toshiba liefert UFS-3.0-Speicher aus

Wer 2019 ein Topsmartphone kauft, bekommt schnellen Flash-Speicher: Toshiba hat begonnen, seinen UFS 3.0 an Partner zu verteilen. Der Universal Flash Storage erreicht locker die doppelte Geschwindigkeit bisheriger Chips und wird mit mindestens 128 GByte Kapazität angeboten.

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UFS 3.0 mit 96-Layer-NAND-Flash-Speicher plus Controller
UFS 3.0 mit 96-Layer-NAND-Flash-Speicher plus Controller (Bild: Toshiba)

Der japanische Speicherhersteller Toshiba hat das Sampling von Universal Flash Storage 3.0 an Smartphone- und weitere Industriepartner gestartet. Der UFS 3.0 ist ein schneller NAND-Flash-Speicher, der flottere Lanes verwendet, um die Datentransferrate zu steigern. 2019 erscheinende Smartphones werden UFS 3.0 verwenden, Chips wie der Snapdragon 855 für High-End-Geräte weisen das passende Interface auf.

Technisch nutzt UFS 3.0 wie bisher zwei Lanes, verdopppelt aber die Datenrate von 5,8 GBit/s (725 MByte/s) auf 11,6 GBit/s (1.450 MByte/s) je Bahn. Wie hoch die Geschwindigkeit tatsächlich ausfällt, hängt stark vom verwendeten NAND-Flash, dem Controller und den zu übertragenden Daten ab. Bisheriger UFS-2.1-Speicher hat die 1,5 GByte/s in den meisten Fällen selbst bei sequenziellen Lese- oder Schreibvorgängen nicht ansatzweise ausgereizt, wie sie etwa bei der Videoaufnahme auftreten.

Aktuelle Topsmartphones schaffen lesend meist rund 800 MByte/s und schreibend etwa 200 MByte/s, was viel weniger ist, als bisherige Prototypen von UFS 3.0 zeigen. Toshiba selbst spricht von einer 70 bis 80 Prozent höheren Leistung verglichen mit dem hauseigenen UFS 2.1, nennt aber keine Zahlen oder erläutert, was eigentlich gemessen wurde. Ein Vorserienmuster eines Oneplus 7 soll schreibend 2,2 GByte/s und lesend 1,8 GByte/s erreichen.

Für den UFS 3.0 nutzt Toshiba den eigenen BiCS4-Flash-Speicher mit 96 Schichten aus vermutlich 3-bittigen Zellen. Der Hersteller bemustert seine Partner derzeit mit 128-GByte-Packages, ab März 2019 sollen Versionen mit 256 GByte und 512 GByte folgen.

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