
Der britische Premierminister David Cameron erwägt die Abschaltung sozialer Netzwerke, wenn darüber Krawalle organisiert werden, wie zuletzt in London und anderen Städten Großbritanniens.

Mit der Ultrastar SSD400M bringt Hitachi Global Storage eine Serie von SSDs mit MLC-Flashspeicher auf den Markt, die für den Einsatz in unternehmenskritischen Systemen geeignet sein soll.

Logitech bringt mit dem Wireless Keyboard K400 eine Tastatur fürs Wohnzimmer auf den Markt: Mit ihr sollen sich Rechner und Notebooks, die am Fernseher angeschlossen sind, vom Sofa aus steuern lassen.

Steve Scott soll als Technikchef Nvidias Tesla-Sparte voranbringen. Scott kommt vom Supercomputerhersteller Cray, wo er ebenfalls als Chief Technology Officer (CTO) tätig war.
Der freie Emulator Qemu ist in der Version 0.15 erschienen. In der neuen Version werden unter anderem erstmals die Prozessoren Lattice Mico32 (LM32) und Unicore32 unterstützt.

Adobe hat eine zweite Betaversion des Flash Player 11 veröffentlicht. Die neue Vorabversion korrigiert vor allem Fehler.

Samsung bringt mit der PM830 eine schnelle SSD mit bis zu 512 GByte und SATA mit 6 GBit/s auf den Markt. Dabei kommen MLC-Chips mit jeweils 32 GBit Kapazität in 20-Nanometer-Technik zum Einsatz.

Das W3C hat einen ersten Entwurf für eine HTML5-Spezifikation speziell für Webentwickler veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine gekürzte Version der eigentlichen HTML5-Spezifikation.

Rund ein Jahr nach der ersten Version haben Paul Irish und Divya Manian ihre HTML5 Boilerplate, eine Vorlage für moderne Webseiten, in der Version 2.0 veröffentlicht. Die neue Version enthält zahlreiche große und kleine Änderungen.

Mark Dean, einer der Entwickler des ersten PC, sieht das Ende der PC-Ära gekommen. Er selbst hat seinen PC durch ein Tablet ersetzt.

Apple hat nicht nur eine einstweilige Verfügung gegen Samsung wegen des Android Tablets Galaxy Tab 10.1 durchgesetzt, sondern auch gegen Motorola ein Verfahren vor dem Landgericht Düsseldorf eingeleitet.

Das von Stefan Evertz und Markus Hündgens gestartete Videocamp kommt nach Berlin. Am IFA-Wochenende soll die Unkonferenz die Vordenker der deutschen Bewegtbildbranche zusammenbringen.

Mit SATA Express hat die Serial ATA International Organization (SATA-IO) die Entwicklung einer neuen Spezifikation für SSDs und Hybrid-Laufwerke veröffentlicht. Zudem kündigte die SATA-IO den μSSD-Standard für besonders dünne Notebooks an.

Mac OS X ist bei Entwicklern in Nordamerika jetzt beliebter als Linux. Wie aus einer Studie von Evans Data hervorgeht, liegt Windows aber weiterhin deutlich vorn.

Ab der kommenden Woche soll Microsofts Touch Mouse hierzulande erhältlich sein. Microsoft hat die für Windows 7 entwickelte Multitouch-Maus Anfang des Jahres auf der CES angekündigt.

Die freie Implementierung von Microsofts Server-Message-Block-Protokoll (SMB) Samba ist in der Version 3.6 erschienen. Diese unterstützt erstmals das mit Windows Vista eingeführte Protokoll SMB2 und verspricht mehr Sicherheit.

Apple hat eine einstweilige Verfügung gegen Samsung erwirkt, die dem Unternehmen den Vertrieb des Galaxy Tab 10.1 in der EU verbietet, meldet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Mit der neuen Firmwareversion 84.05.05 für die Fritzbox Fon WLAN 7390 versieht AVM sein Topmodell mit neuen Funktionen. Zugleich wird eine Sicherheitslücke geschlossen, die Nutzern im lokalen Netzwerk das Auslesen von Konfigurationsdaten ermöglichte.

Forscher bei Microsoft haben ein System entwickelt, das die Mimik menschlicher Gesichter in hohem Detailgrad erfassen und wiedergeben kann. Die Technik könnte unter anderem die Darstellung von virtuellen computergenerierten Gesichtern in Spielen und Filmen natürlicher erscheinen lassen.

Mozilla und Google arbeiten an Joystickschnittstellen für ihre Browser. Künftige Generationen von Browserspielen sollten also auch mit Joystick und Gamepad gesteuert werden können.

Die Khronos Group hat ihre freie Grafikschnittstelle OpenGL in der Version 4.2 veröffentlicht. Die neue Version ist abwärtskompatibel, macht aber neue GPU-Funktionen über OpenGL verfügbar.

Oracle hat Java SE 7 zum Download freigegeben, das erste große Update der Java Standard Edition unter Leitung von Oracle. Vorher erschien schon das Java Development Kit 7.

Ein Blitzeinschlag in einem irischen Rechenzentrum hat zu Ausfällen bei Amazon und Microsoft geführt. Bei Amazon sind einige Cloud-Dienste noch immer nicht wiederhergestellt, da dem Unternehmen derzeit nicht genug Speicherkapazität zur Verfügung steht.

Die Javascript-Bibliothek WebODF rendert Dateien im Open Document Format, so dass sie ohne Plugins im Browser angezeigt werden können. Initiiert wurde das Projekt von der KO GmbH aus Magdeburg.

Gut einen Monat nach dem Start von Google+ öffnet Google sein soziales Netzwerk für eine recht breite Öffentlichkeit. Zwar bedarf es immer noch einer Einladung für den Dienst, diese können Nutzer von Google+ nun aber offiziell und in großer Zahl verteilen.

Google bestätigt Abfragen von Nutzerdaten durch US-Geheimdienste. Auch europäische Google-Server seien nicht ausgenommen.

Im Rahmen der von Lulzsec gestarteten Operation Antisec sind jetzt rund 10 GByte interne Daten der US-Polizei veröffentlicht worden. Die Aktion erfolgt aus Solidarität mit dem festgenommen Lulzsec-Mitglied Topiary und den Festnahmen im Zusammenhang mit einem DDoS-Angriff auf Paypal.

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat ihre Firefox-Erweiterung HTTPS Everywhere in der Version 1.0 veröffentlich. Sie sorgt dafür, dass Firefox auf Webseiten per SSL-Verschlüsselung zugreift, sofern diese das unterstützen.

Der Bonner Entwickler Stefan Wehrmeyer visualisiert mit Mapnificent, welche Orte in einer Stadt innerhalb einer vorgegebenen Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Die Daten können zudem über ein API abgefragt werden.

Twitter will das von Backtype entwickelte System Storm als Open Source freigeben. Dabei handelt es sich um ein verteiltes, verlässliches und fehlertolerantes System zur Verarbeitung von Datenströmen, das Backtype als eine Art Hadoop für Echtzeitdaten bezeichnet.

Das W3C hat einen Arbeitsentwurf für CSSOM View veröffentlicht. Der neue Standard beschreibt Schnittstellen, über die abgefragt werden kann, wie eine Website in einem Browser aussieht.

Mozilla will Funktionen zur Echtzeitkommunikation auf Basis von Googles Open-Source-Projekt WebRTC in sein Kommunikationsprojekt Rainbow und dieses später in Firefox integrieren, kündigt Anant Narayanan von den Mozilla Labs an.

Das WebM-Projekt hat unter dem Codenamen Cayuga eine verbesserte Version seines freien Video-Codecs VP8 veröffentlicht. Das eigentliche VP8-Format wurde nicht verändert, lediglich das SDK enthält Neuerungen.

"Wir sind nicht darauf reingefallen", lässt sich Googles Reaktion auf Microsofts Bloßstellung im Patentstreit um Android zusammenfassen. Microsofts Angebot an Google, sich am Konsortium zu beteiligen, sei eine Falle gewesen.

Die beiden Stanford-Professoren Sebastian Thrun und Peter Norvig bieten ihre Vorlesung "Introduction to Artificial Intelligence" (Einführung in die künstliche Intelligenz) komplett im Netz an, so dass jeder mitmachen und nicht nur zuschauen kann. Sogar Noten gibt es.

Cloud9 hat seinen freien webbasierten Code-Editor Ace in der Version 0.2.0 veröffentlicht, in den einst Mozillas webbasierter Editor eingeflossen ist. Neu ist unter anderem eine Split-View und unstrukturiertes Code-Folding.

Amazon baut sein Cloud-Angebot für Unternehmen aus und bietet ab sofort sogenannte Virtual Private Cloud weltweit an. Zudem können mit AWS Direct Connect direkte Leitungen mit bis zu 10 GBit/s in Amazons Cloud-Rechenzentren geschaltet werden.

VMware nimmt Änderungen an seinem neuen Lizenzmodell vor, das zusammen mit der Virtualisierungslösung vSphere 5 angekündigt wurde. Damit reagiert VMware auf Kritik von Partnern und Kunden.

Skype nutzt zunehmend Googles freien Video-Codec VP8 zur Videotelefonie. Mit dem Ende Juli 2011 veröffentlichten Skype 5.5 für Windows werden Videotelefonate mit VP8 kodiert.

Microsoft weist Googles Anschuldigungen zurück, Microsoft habe Novells Patente nur gekauft, damit Google sie nicht bekomme - und stellt Google dabei öffentlich bloß.

Google wirft Microsoft, Oracle, Apple und anderen wettbewerbsfeindliches Verhalten vor. Dagegen werde Google zwar vorgehen, bis dahin könnten Android-Smartphones aber teurer werden.

Google bietet Websitebetreibern ab sofort die Möglichkeit, URLs für die Aufnahme in den Index der Suchmaschine vorzuschlagen. Google erfasst diese dann in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Mit dem Z-Drive R4 bringt OCZ eine neue High-End-SSD für den PCIe-Slot auf den Markt. Die neue Z-Drive-Generation soll eine Geschwindigkeit von bis zu 5.600 MByte/s bei 1,2 Million IOPS erreichen.

Push Pop Press war angetreten, das Buch neu zu erfinden - wie das aussehen kann, zeigte das Unternehmen mit Our Choice von Al Gore. Künftig widmet sich Push Pop Press nur noch einem einzigen Buch: Facebook.

Google hat seinen Browser Chrome in der Version 13 veröffentlicht. Chrome 13 unterstützt die Funktion Instant Pages, wobei Googles Suche einige der Ergebnisse schon im Hintergrund lädt, um sie schneller anzuzeigen.

QSC verkauft seine Tochter EPAG an das US-Unternehmen Tucows. EPAG wickelt Domainverkäufe ab und verwaltet Domains für Kunden.

Asus erweitert sein Serviceangebot für Geschäftskunden und bietet zu seinen Businessprodukten unter der Marke Asuspro Vor-Ort-Service sowie längere Garantie und Ersatzteilverfügbarkeit an.

Die IAC-Tochter Vimeo startet mit Vimeo Pro ein kostenpflichtiges Video-Hosting-Angebot für Unternehmen. Ab 199 US-Dollar im Jahr können mit Vimeo Pro Videos zu kommerziellen Zwecken gehostet werden.

Dank Gesichtserkennung und den Profilen in Facebook & Co. lassen sich Fremde auf der Straße leicht identifizieren, wie eine Forschergruppe der Carnegie Mellon Universität zeigt. Das funktioniert auch mit Fotos auf einer Dating-Website, auf der sich Nutzer hinter Pseudonymen verstecken.

Nach Seagate, Samsung und Western Digital kündigt auch Toshiba eine erste Festplatte mit einer Kapazität von 500 GByte pro Scheibe an. Damit lässt sich eine 1-TByte-Festplatte mit einer Bauhöhe von 9,5 mm realisieren.