Wieder einmal haben sich Google und Microsoft über die Veröffentlichung einer Sicherheitslücke gestritten. Der Fehler in .Net ermöglicht es einem Angreifer, trotz enger Beschränkungen Code unter Windows 10 S oder auf UMCI-Systemen auszuführen.
Auch in Nordrhein-Westfalen kommt der Breitbandausbau nur langsam voran. Schuld sollen auch die komplizierten Förderregelungen sein. Deswegen ist ein Großteil der bereitgestellten Gelder nicht abgerufen worden. In den meisten Fällen sollen die Baumaßnahmen noch nicht begonnen haben.
Kaspersky darf nicht mehr auf Twitter werben. Das Unternehmen verstoße gegen die Werberichtlinien und begünstige Spionage durch Russland. Firmenchef Eugene Kaspersky widerspricht.
Erneut hat die Sicherheitskonferenz RSA ein Problem mit der eigenen Infrastruktur. Über die API einer App hätten die Namen aller Teilnehmer ausgelesen werden können. Es ist nicht das erste Mal, das dort so ein Problem auftaucht.
Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Eine Malware tarnt sich mit gefälschten Unicode-Domains und sucht gezielt nach Facebook-Zugangsdaten. Nutzern wird hingegen ein Anti-Stress-Malprogramm versprochen.
Opera stellt weitere Dienste ein. Nach Opera Max werden die VPN-Apps für iOS und Android zum 30. April eingestellt. Es gibt allerdings Angebote, die den Abschied erleichtern sollen.
Mit einem neuen Bündnis will die IT-Branche sich weltweit gegen Übergriffe von Staaten und Kriminellen wappnen. Einige der Unterzeichner haben jedoch am umstrittenen Prism-Programm der US-Regierung teilgenommen.
Um den Messenger Telegram zu blockieren, nimmt die russische Regierung offensichtlich den teilweisen Ausfall großer Clouddienste hin. Derzeit werden rund 15 Millionen IP-Adressen gesperrt - Tendenz stark steigend.
Auf Facebook werden auch kriminelle Dienstleistungen beworben. Das soziale Netzwerk hat auf Berichte reagiert und Gruppen mit mehr als 300.000 Mitgliedern entfernt. Künftig soll das automatisiert geschehen.
Wer seine Drupal-Installation noch nicht gepatcht hat, soll dies spätestens jetzt nachholen. Nach der Veröffentlichung weiterer Details und einem auf Twitter zirkulierenden Exploit-Code wurden erste Angriffe beobachtet.
Business-Kunden von Wire können künftig sichere Chats mit Kunden durchführen, ohne dass diese einen Account erstellen müssen. Die Funktion könnte für Ärzte, Rechtsanwälte oder Steuerberater interessant sein.
Um gegen Dokumentenfälschung und Kriminalität vorzugehen, will die EU-Kommission künftig verpflichtend Fingerabdrücke und andere biometrische Merkmale europaweit im Personalausweis festhalten. Oppositionspolitiker sehen die "Abkehr vom liberalen Rechtsstaat".
Nutzer in Russland können künftig nicht mehr über Telegram miteinander kommunizieren. Ein Gericht in Moskau setzt damit eine schon länger angedrohte Sperre um.
Unverschlüsselte Verbindungen von Android-Apps werden ab Android P automatisch abgewiesen. Ausnahmen von dieser Regel müssen explizit in den Netzwerkeinstellungen zugelassen werden.
Wer Apple-Produkte nutzt, soll künftig durch ein einheitliches Logo über Datenverarbeitung informiert werden. Außerdem wird es Möglichkeiten geben, die eigenen Daten zu korrigieren und Accounts stillzulegen.
Fast ein Jahr nach dem ersten Ausbruch von Wanna Cry wurde der Flugzeugbauer Boeing befallen. Anders als zunächst angenommen hatte das aber keine Auswirkungen auf die Flugzeugfertigung.
Sofort patchen: Eine hochkritische Sicherheitlücke in Drupal ermöglicht Angreifern ohne Authentifizierung die Ausführung von Code. Auch einige nichtunterstütze Versionen bekommen ein Update.
Neue Nutzungsbedingungen für Microsofts Clouddienste sorgen derzeit für Aufregung. Es dürfen keine Inhalte mehr hochgeladen werden, die Nacktheit, Pornografie oder "offensive Sprache" enthalten. Microsoft könnte außerdem bei Skype-Gesprächen zuhören.
Wer externe Datenträger mit APFS nutzt und diese verschlüsselt, dessen Passwort wird in einigen MacOS-Versionen im Klartext mitgeloggt. Der Fehler ist bislang nur teilweise behoben worden.
Ein Patch sollte Sicherheitsprobleme beheben, nicht schlimmer machen. Microsoft ist das mit dem Meltdown-Patch in Windows 7 passiert. Mittlerweile gibt es Abhilfe.
Ein Addon soll die Privatsphäre von Facebook-Nutzern zumindest ein wenig besser schützen: Facebok Container. Dem sozialen Netzwerk wird so der Zugriff auf Informationen anderer Webseiten versperrt.
Die Carbanak-Gruppe hat seit 2013 durch Angriffe auf Banken über eine Milliarde Euro an Schaden verursacht. Bei einer koordinierten Polizeiaktion wurde der Gründer und "Mastermind" in Alicante festgenommen.
Mit Cloud Armor bietet auch Google ab sofort einen kommerziellen Schutz vor DDoS-Angriffen an. Bislang hatte Alphabet einen solchen Dienst nur für Nachrichtenseiten und Menschenrechtler im Angebot.
Eine kritische Sicherheitslücke in Microsofts Credential Security Support Provider versetzt Angreifer in die Lage, beliebigen Code auszuführen. Deswegen unterbindet das Unternehmen demnächst Verbindungsversuche ungepatchter Clients, Admins sollten also schnell handeln.
Ubers autonome SUVs haben offenbar schon länger Probleme mit Baustellen und anderen Verkehrssituationen. Außerdem müssen die Testfahrer deutlich häufiger eingreifen als bei vergleichbaren Projekten.
Ein Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes hat offenbar einmal vergessen, sein VPN zu aktivieren. Der Fehler liefert neue Hinweise auf die russische Urheberschaft des Hacks der Demokratischen Partei in den USA im Jahr 2016.
Kaspersky soll mit der Veröffentlichung der Slingshot-Malware Antiterroroperationen der USA behindert haben. Das Unternehmen sagt, den Urheber der Malware nicht zu kennen - und alle Nutzer schützen zu wollen. Ausserdem will Kaspersky Schweizer Server anmieten.
Mit Hilfe spezieller Transaktionsskripte können Nutzer illegale Inhalte wie Urheberrechtsverstöße, private Daten oder Malware in die Blockchain schreiben. Einmal gespeichert, bleiben diese für immer präsent - und könnten zu Problemen für Nutzer werden.
Weil die IMSI-Nummer verschlüsselt wird, kann künftig nur noch der Netzbetreiber wissen, wer gerade im Netz eingeloggt ist. Das wird Folgen haben für umstrittene Ermittlungsmethoden wie den IMSI-Catcher.
Troopers 2018 Ein Hersteller von Yacht-Vernetzungssystemen hat offenbar nicht auf die Sicherheit geachtet. So wurden Konfigurationsdateien mit Passwörtern über eine unverschlüsselte FTP-Verbindung übertragen.
Auf der IETF-Tagung in London ist TLS 1.3 beschlossen worden. In wenigen Wochen dürfte der Standard für Verschlüsselung im Web dann auch als RFC erscheinen.
Der Prozessorhersteller AMD will Schwachstellen in Ryzen- und Epyc-CPUs beheben. Die Veröffentlichung der Bugs hatte in der Sicherheitsszene für Diskussionen gesorgt.
Update Der umstrittene Messenger Telegram soll den russischen Behörden seine Verschlüsselung offenlegen. Experten warnen allerdings ohnehin vor der Nutzung der Software.
Die Datenschutzgrundverordnung sorgt nicht nur bei vielen Unternehmen für rege Betriebsamkeit, sondern auch bei Registraren und Icann. Die geplanten Neuregelungen könnten für Sicherheitsforscher und Journalisten zum Problem werden.
Mit einem streitbaren Konzept will der Hacker Graeme Neilson mehr Kommunikation zwischen Sicherheitsforschern und Nutzern von Technologie schaffen. Er ist überzeugt, dass das klassische Modell von Responsible Disclosure nicht funktioniert.
Die Polizei und andere Behörden brauchen bei Überwachungsanfragen oft Nachhilfe - wie der Berliner E-Mail-Provider Peer Heinlein sagt. Man helfe zwar gern mit Expertise aus, aber eigentlich sei dies nicht Aufgabe der Mailprovider.
Das umstrittene Sicherheitsunternehmen CTS Labs findet seine Disclosure-Strategie bei Sicherheitslücken in Ryzen- und Epyc-Chips richtig. Das Unternehmen äußert grundlegende Kritik am Industriemodell der Responsible Disclosure.
Eine Firma aus Israel will spektakuläre Informationen zu Sicherheitslücken bei AMD veröffentlicht haben. Doch bei näherem Hinsehen erweist sich die Veröffentlichung selbst als missratene Sprungvorhersage.
Ein Problem in der Browser-Extension des eigenen Passwortmanagers ist für den Hersteller Keeper nur eine "potentielle" Sicherheitslücke - ein Begriff, der so nicht existiert. Sicherheitsforscher haben außerdem ein neues Problem bei Keeper Security entdeckt.
Die im vergangenen Jahr mit CCleaner verteilte Malware sollte Unternehmen wohl auch per Keylogger ausspionieren. Avast hat im eigenen Netzwerk die Shadowpad-Malware gefunden, geht aber davon aus, dass diese bei Kunden nicht installiert wurde.
Das Librem 5 von Purism soll eine alltagstaugliche Verschlüsselung auf Basis von GPG bekommen. Dazu arbeitet das Projekt mit Werner Koch zusammen. Die Verschlüsselung wird per Smartcard implementiert.
Die Bundesregierung wurde über die Lernplattform Ilias gehackt, die an der Hochschule des Bundes zu Weiterbildungszwecken genutzt wird. Die Einrichtung nutzte eine alte Version mit zahlreichen Sicherheitslücken.
/101Kommentare//Eine Exklusivmeldung von Hauke Gierow und Hanno Böck
Ausgerechnet das Ministerium, das für den Bereich IT-Sicherheit in den USA verantwortlich ist, hat zahlreiche systemische Schwachstellen in seinem Netzwerk, wie ein Audit festgestellt hat. Es gibt falsch konfigurierte Windows-Systeme und zum Teil uralte Softwareversionen.
Mit einem neuen Spectre-Angriff können vertrauliche Daten ausgelesen werden, die mit Intels Software Guard Extensions geschützt werden. Der Angriff ist derzeit nur schwer zu entdecken, Intel will aber neue Software nachliefern.
Europäische Verlegerverbände und Startups wollen weniger Daten-, dafür aus ihrer Sicht aber mehr Verbraucherschutz. In einem offenen Brief kritisieren sie den bisherigen Entwurf der E-Privacy-Verordnung.
Adobe Flash ist chronisch mit Sicherheitslücken durchsetzt. Vor allem Browserhersteller versuchen daher, die Risiken zu minimieren. Offenbar mit Erfolg: Nur noch acht Prozent der Chrome-Nutzer laden einmal am Tag eine Seite mit Flash-Inhalten.
Die Malware auf den Rechnern des Auswärtigen Amtes soll per E-Mail mit den Command-und-Control-Servern der Angreifer kommuniziert haben. Die erste Infektion der Rechner erfolgte offenbar über eine manipulierte E-Learning-Plattform.
Deutsche Nutzer bekommen E-Books von Projekt Gutenberg derzeit nur über Umwege - denn alle deutschen IP-Adressen sind gesperrt. Das Projekt streitet mit dem S. Fischer-Verlag über die Auslegung des Urheberrechts der Werke von Thomas und Heinrich Mann.