Abo
  • Services:

Sicherheitslücke: Microsoft unterbindet RDP-Anfragen von ungepatchten Clients

Eine kritische Sicherheitslücke in Microsofts Credential Security Support Provider versetzt Angreifer in die Lage, beliebigen Code auszuführen. Deswegen unterbindet das Unternehmen demnächst Verbindungsversuche ungepatchter Clients, Admins sollten also schnell handeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft sichert seine Server-Betriebssysteme ab.
Microsoft sichert seine Server-Betriebssysteme ab. (Bild: Andrew Caballero-Reynolds/Getty Images)

Microsoft unterbindet bei aktuellen Versionen seiner Server-Betriebssysteme künftig RDP-Verbindungen zu ungepatchten Clients, um das Ausnutzen der Sicherheitslücke CVE-2018-0886 zu unterbinden. Das Problem im Credential Security Support Provider ermöglicht durch einen Man-In-The-Middle-Angriff, beliebige Kommandos an den Server zu senden und diese mit Adminrechten auszuführen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. Continental AG, Frankfurt am Main, Wolfsburg

Mit dem Credential Security Support Provider kann ein lokaler Nutzer über den Server authentifiziert werden. Dazu wird sowohl Microsofts Kerberos als auch der Challenge/Response-Mechanismus Microsoft NTLM genutzt.

Die auf der Konferenz Black Hat Asia von Forschern der Sicherheitsfirma Preempt vorgestellte Sicherheitslücke ist von Microsoft im Rahmen des Patch-Tuesday behoben worden. Das Unternehmen geht den ungewöhnlichen Schritt, ungepatchte Clients bald komplett auszusperren. Konkret wird die Authentifizierung der Rechner über RDP abgebrochen.

Noch ist die Einstellung optional

Microsoft empfiehlt daher dringend, das Update auf allen Servern und Clients einzuspielen. Administratoren sollten außerdem die Gruppenrichtlinien anpassen und die Einstellungen "Force Updates Clients" und "Mitigated" sowohl auf dem Server als auch auf den Clients sobald wie möglich aktivieren, um das Netzwerk gegen unsichere Clients abzusichern.

Am 17. April 2018 soll ein weiteres Update erscheinen, das eine "verbesserte Fehlermeldung" auf dem Client ausgibt und erklärt, warum der Verbindungsaufbau fehlgeschlagen ist, wie The Register schreibt. Am 8. Mai soll die Standardeinstellung so verändert werden, dass ungepatchte Clients automatisch ausgesperrt werden.

Microsoft greift zunehmend konsequent durch, wenn Sicherheitsprobleme bestehen. Nach den Veröffentlichungen zu Meltdown und Spectre erntete das Unternehmen dafür Kritik, weil es Virenscanner von Drittherstellern verpflichtete, einen Registry-Key zu setzen, damit der Rechner weiterhin mit Updates versorgt wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

FreiGeistler 29. Mär 2018

Nur um das Bild und Input zu übertragen, reichen 100¤ locker. Sogar der Rapberry Pi...

ThomasGiger 27. Mär 2018

Zitat: "A second update, tentatively to be released on May 8, 2018, will change the...

delphi 26. Mär 2018

Jein - nach dem letzten Patch Tuesday Anfang des Monats konnte Remmina (bzw. das von...


Folgen Sie uns
       


Gamescom 2018 - Vorbesprechung (Golem.de Live)

Die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek besprechen, was uns auf der Gamescom 2018 in Köln erwartet.

Gamescom 2018 - Vorbesprechung (Golem.de Live) Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Spezial Unabhängige Riesen und Ritter für Nintendo Switch
  2. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  3. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /