• IT-Karriere:
  • Services:

Load Balancing: Google schützt mit Cloud-Armor vor DDoS-Angriffen

Mit Cloud Armor bietet auch Google ab sofort einen kommerziellen Schutz vor DDoS-Angriffen an. Bislang hatte Alphabet einen solchen Dienst nur für Nachrichtenseiten und Menschenrechtler im Angebot.

Artikel veröffentlicht am ,
Google bietet Cloud Armor neuerdings kommerziell an.
Google bietet Cloud Armor neuerdings kommerziell an. (Bild: Montage Golem.de)

Google bietet seinen Schutz vor DDoS-Angriffen nicht mehr nur für Nachrichtenseiten und Menschenrechtsorganisationen an, sondern neuerdings auch als kommerzielles Angebot. Das Projekt Cloud Armor befindet sich dabei noch in der Beta-Phase, was bei Google aber nicht unbedingt bedeutet, dass das Projekt sich noch in einem instabilen Zustand befindet.

Stellenmarkt
  1. Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Wiesloch
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Google hat die genutzten Technologien in den vergangenen Jahren bereits zum Schutz der eigenen Angebote wie Youtube, der Suche und dem Maildienst Gmail genutzt. Als Grundfunktion bietet Google ein White- oder Blacklisting von Traffic an. Als Indikator wird dabei vor allem der ungefähre Standort der anfragenden IP-Adressen genutzt (Geolokation).

Mit der Funktion Stackdriver Logging können Admins einsehen, welche spezifischen Policys bei einem Angriff ausgelöst wurden, um eine Analyse der eigenen Verteidigung vorzunehmen.

Mit Custom Defense eigene Regeln schreiben

Noch in der Alphaphase befindet sich die Funktion Custom Defense, mit der anhand selbst geschriebener Regeln genauere Mitigationen entwickelt werden können. Damit soll es nach Angaben von Google auch möglich sein, gegen sicherheitskritische Angriffe wie Cross-Site-Scripting (XSS) und SQL-Injektionen (SQLi) vorzugehen. Diese Funktionen werden zum Start allerdings erst einigen ausgewählten Kunden bereitstehen, der Einsatz soll aber ausgeweitet werden.

Google arbeitet mit zahlreichen Herstellern von Sicherheitstechnologien zusammen, etwa Check Point, Palo Alto Networks, Barracuda Networks und Qualys. Auch der CDN-Anbieter Cloudflare, der ebenfalls Schutz vor DDoS-Angriffen im Programm hat, ist als Partner gelistet. Die Preise betragen 5 US-Dollar pro Policy und einen Dollar für jede Regeländerung. Pro einer Million eingehender HTTP(S)-Anfragen werden 75 US-Cent berechnet.

Die Alphabet-Tochter Jigsaw bietet unter dem Namen Project Shield bereits seit 2013 einen kostenfreien DDoS-Schutz an, allerdings nur für Nachrichtenseiten, Blogs und Menschenrechtsinitiativen. Auch Golem.de hat Project Shield von September 2017 bis Februar 2018 zum Schutz vor Angriffen genutzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,99€ (Bestpreis!)
  2. 320,09€ (Bestpreis!)
  3. 159,99€
  4. 179,99€ (Bestpreis!)

freebyte 27. Mär 2018

Bei kleinen, autonomen Systemen mit regionalen Nutzern kann man sich etwas Linderung...

RaZZE 26. Mär 2018

Ließ dir doch einfach mal das Angebot von denen durch. Steht da mit Sicherheit bei ;)


Folgen Sie uns
       


ANC-Kopfhörer im Vergleich

Wir haben Sonys neuen WH-1000XM4 bei der ANC-Leistung gegen Sonys alten WH-1000XM3 und Boses Noise Cancelling Headphones 700 antreten lassen.

ANC-Kopfhörer im Vergleich Video aufrufen
Pinephone im Test: Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler
Pinephone im Test
Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler

Mit dem Pinephone gibt es endlich wieder ein richtiges Linux-Telefon, samt freier Treiber und ohne Android. Das Projekt scheitert aber leider noch an der Realität.
Ein Test von Sebastian Grüner

  1. Linux Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6
  2. Kernel Die Neuerungen im kommenden Linux 5.9
  3. VA-API Firefox bringt Linux-Hardwarebeschleunigung auch für X11

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

    •  /