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Unfall: Uber-Bericht zeigt Probleme mit autonomem Fahren auf

Ubers autonome SUVs haben offenbar schon länger Probleme mit Baustellen und anderen Verkehrssituationen. Außerdem müssen die Testfahrer deutlich häufiger eingreifen als bei vergleichbaren Projekten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein umgebauter Volvo XC90
Ein umgebauter Volvo XC90 (Bild: AfP/Getty Images)

Uber hat schon in den vergangenen Monaten zahlreiche Probleme mit seinem Programm für autonom fahrende Autos gehabt, wie ein interner Bericht des Unternehmens zeigt. Die New York Times berichtete zuerst darüber. Demnach sollen die unter Aufsicht autonom fahrenden Autos vor allem in Baustellen Schwierigkeiten haben.

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Ein von Uber zum autonomen Auto umgebauter Volvo XC90 überfuhr in der vergangenen Woche eine Fußgängerin, die ihr Fahrrad nachts über eine Straße schob. Die Aufsichtsperson im Wagen war offenbar abgelenkt und hatte weder die Straße im Blick noch war sie bereit, in kritischen Situationen unmittelbar einzugreifen. So sind die Testfahrer angewiesen, die Hände kurz über dem Lenkrad zu halten, was nicht der Fall war.

Ubers Technik scheint weniger ausgereift zu sein, als die von Konkurrenten wie dem zu Alphabet gehörenden Waymo. Die Testfahrer mussten deutlich häufiger eingreifen als die bei der Konkurrenz. Bei Waymos Test in Kalifornien griffen die Fahrer im Schnitt nur alle 5.600 Meilen ein, bei Uber hingegen alle 13 Meilen. Uber testet allerdings mehr in Innenstadtbereichen, was die Zahl zum Teil erklären könnte. Probleme bereiten den autonomen Autos von Uber vor allem Baustellensituationen oder das Fahren neben großen Fahrzeugen wie Lkw.

Uber will Erster sein

Das Unternehmen will beim autonomen Fahren aggressiv vorgehen - vor allem, um langfristig Kosten zu sparen. Die Verantwortlichen der Tests in Phoenix wollten außerdem bei einem für April geplanten Besuch Ubers neuen Chef Dara Khosrowshahi mit einer "fehlerfreien Fahrt" beeindrucken. Ubers vorheriger Chef und Gründer Travis Kalanick hatte gesagt: "Wenn wir nicht die Ersten sind, wird die führende Person oder Institution einen Mitfahrdienst ausrollen, der viel billiger oder viel besser ist als Uber, dann ist Uber weg vom Fenster."

Ein Uber-Sprecher sagte: "Bei der Entwicklung selbstfahrender Technologien ist Sicherheit unsere oberste Priorität." Man sei tieftraurig über die Vorgänge, alle Testprojekte seien derzeit stillgelegt bis eine Untersuchung des Vorfalls abgeschlossen sei.

Uber hatte sich auch wegen eines günstigen "regulatorischen Umfeldes" zu Testfahrten im Umfeld von Phoenix entschlossen. In Kalifornien müssen detailliertere Statistiken über Eingriffe der Testfahrer übermittelt werden. Zunächst waren die Autos von Uber mit je zwei Testfahrern besetzt, wobei einer vor allem Daten analysieren und eingeben sollte. Zuletzt saß in den Autos meist nur noch eine Person.



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stq66 27. Mär 2018

Der große Vorteil für Uber ist ja im Moment, dass sie über keinen eigenen Fuhrpark...

stq66 27. Mär 2018

Hart aber wahr...

Abdiel 27. Mär 2018

Vollständig müsste es heißen: Man kann keine 7 Milliarden Menschen zufrieden stellen und...

demon driver 26. Mär 2018

Können wir doch, was hindert dich? Es wird dich dann allerdings vermutlich irgendwann...

wurstfett 26. Mär 2018

wäre doch ein vorteil wenn man sich bald die hässlichen Fressen der Fahrer nicht mehr...


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