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Troopers 2018:
"Responsible Disclosure hilft nur dem Hersteller"

Mit einem streitbaren Konzept will der Hacker Graeme Neilson mehr Kommunikation zwischen Sicherheitsforschern und Nutzern von Technologie schaffen. Er ist überzeugt, dass das klassische Modell von Responsible Disclosure nicht funktioniert.
/ Hauke Gierow
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Mit Artistic Disclosure sollen Sicherheitslücken schneller geschlossen werden - sagt unser Interviewpartner. (Symbolbild) (Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images)
Mit Artistic Disclosure sollen Sicherheitslücken schneller geschlossen werden - sagt unser Interviewpartner. (Symbolbild) Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images

"Die IT-Sicherheitsindustrie hat in den vergangenen 20 Jahren versagt, die wirklichen Probleme zu lösen." Das hat der Hacker Graeme Neilson auf der Sicherheitskonferenz Troopers in Heidelberg gesagt. Er fordert mehr öffentliche Aufmerksamkeit für Sicherheitsprobleme. Es solle in Zukunft gesellschaftlich inakzeptabel sein, unsichere Software auf den Markt zu bringen. Ungefähr so, wie es heute nicht akzeptabel sei, ein Auto ohne Anschnallgurte herauszubringen.

Um das zu erreichen, will Graeme eine neue Beziehung zwischen Software-Herstellern und Diensteanbietern etablieren. Denn viele Nutzer würden über Sicherheitslücken und ihre möglichen Folgen meist nicht richtig informiert - und hätten daher nur wenig Bewusstsein dafür.

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