• IT-Karriere:
  • Services:

Malware: Kaspersky veröffentlicht US-Malware und will in die Schweiz

Kaspersky soll mit der Veröffentlichung der Slingshot-Malware Antiterroroperationen der USA behindert haben. Das Unternehmen sagt, den Urheber der Malware nicht zu kennen - und alle Nutzer schützen zu wollen. Ausserdem will Kaspersky Schweizer Server anmieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaspersky will Server in der Schweiz aufstellen. (Symbolbild)
Kaspersky will Server in der Schweiz aufstellen. (Symbolbild) (Bild: Andrew Bossi/CC-BY-SA 2.5)

Die Sicherheitsfirma Kaspersky hat mit ihren Veröffentlichungen zur sogenannten Slingshot-Malware Medienberichten zufolge laufende Operationen von US-Diensten gestört. Damit dürfte die Diskussion um die Unabhängigkeit des Unternehmens in den USA weiter an Schärfe zunehmen. Kaspersky gibt an, den Urheber der Malware nicht zu kennen. Um von Russland unabhängiger zu werden, will das Unternehmen ein Rechenzentrum in der Schweiz eröffnen, und Daten bestimmter Nutzer nicht mehr in Russland speichern.

Stellenmarkt
  1. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden
  2. Fontanestadt Neuruppin, Neuruppin

Die Slingshot-Malware soll Windows-Rechner über kompromittierte Router befallen. Die Malware wird nach Angaben von Kaspersky seit 2012 vor allem im Nahen Osten und auf dem afrikanischen Kontinent eingesetzt. Über eine infizierte DLL-Datei soll weiterer Schadcode nachgeladen worden sein.

Das US-Magazin Cyberscoop berichtet unter Berufung auf die US-Regierung, dass mit der Aufdeckung der Malware laufende Ermittlungen von US-Behörden gestört worden seien. Insbesondere sei eine US-geführte Antiterrormaßnahme von den Veröffentlichungen betroffen.

Kaspersky sagte auf Anfrage von Golem.de: "Kaspersky Lab ist die Identität der Urheber der Slingshot-APT-Malware genau so wenig bekannt wie die Identität der Opfer." Die eigenen Daten seien anonymisiert, daher sei es unmöglich, spezifische Ziele zu identifizieren. Weiter hieß es: "Kaspersky Lab hat schon immer eine sehr klare Policy zur Erkennung von Malware: Wir erkennen und beheben alle Formen bösartiger Programme, egal woher sie kommen oder welchen Zweck sie verfolgen." Ein Whitelisting bestimmter Malware gebe es nicht, auch wenn diese für vermeintlich legale Zwecke eingesetzt werde.

Den anhaltenden Befürchtungen über einen russischen Einfluss will das Unternehmen mit einem neuen Datencenter begegnen, wie Reuters berichtet. Dieses soll in der Schweiz liegen und somit nicht dem Einfluss russischer Geheimdienste unterliegen. In den USA geht Kaspersky gegen ein Verkaufsverbot von Kaspersky-Software für Regierungsbehörden vor.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Trockenobst 24. Mär 2018

In den USA gibt es gerade im Marketing und solchen Sachen Firmen, die zwingen dich...

bombinho 23. Mär 2018

Cool, erzaehl, was hat die Botschaft fuer eine Botschaft gesendet?

bombinho 23. Mär 2018

Nicht voellig unmoeglich, aber zum Beispiel mein Netzteil gleicht auch bis zu 2...

ufo70 23. Mär 2018

Man entschuldigt sich quasi, dass man den Urheber von Slingshot nicht gekannt habe...

pumok 23. Mär 2018

+1


Folgen Sie uns
       


IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte)

Golem.de erzählt die über 100-jährige Geschichte von Big Blue im Video.

IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte) Video aufrufen
Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

IT-Fachkräftemangel: Es müssen nicht immer Informatiker sein
IT-Fachkräftemangel
Es müssen nicht immer Informatiker sein

Die Corona-Pandemie scheint der Digitalisierung tatsächlich einen Schub zu geben. Aber woher sollen die dafür nötigen ITler kommen?
Ein Interview von Peter Ilg

  1. Jobporträt IT-Produktmanager Der Alleversteher
  2. Headhunter "Wegen der Krise verlassen mehr IT-Profis ihre Komfortzone"
  3. IT-Ausbildungsberufe Endlich "supermodern"

Horror-Thriller Unsubscribe: Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde
Horror-Thriller Unsubscribe
Wie ein Zoom-Film die Nummer 1 an der Kinokasse wurde

Zwei US-Filmemacher haben mit Zoom den Horror-Film Unsubscribe gedreht. Sie landeten damit sogar an der Spitze der US-Box-Office-Charts. Zumindest für einen Tag.
Von Peter Osteried

  1. Film Wie sich Science-Fiction-Autoren das Jahr 2020 vorstellten
  2. Alien Im Weltall hört dich keiner schreien
  3. Terminator: Dark Fate Die einzig wahre Fortsetzung eines Klassikers?

    •  /