
Ein Unternehmen aus Kassel baut ein Empfangsmodul im Frequenzbereich um 94 Gigahertz. Das soll die Richtfunkversorgung von Mobilfunk-Stationen erheblich verbessern.

Gesundheitsminister Spahn wird das elektronische Rezept einführen. Das kann auch nach Videosprechstunde verschrieben werden.

Das Bundesverkehrsministerium hat die Förderung für ein FTTB-Projekt freigegeben. Die Telekom bekam den Auftrag.

Der Telefónica-Deutschland-Chef macht sich darüber lustig, dass es gutes Netz sogar im Wald geben soll. Für den flächendeckenden 5G-Ausbau fehlen die Mittel.

SAP wird das US-Unternehmen Qualtrics kaufen, um den Druck auf den Konkurrenten Salesforce zu erhöhen. SAP wolle Qualtrics so weiterentwickeln, dass Umfragen angeboten werden könnten, die Kundenfeedback direkt in künftiges Produktdesign einfließen ließen, sagte SAP-Chef Bill McDermott.

Auch mit 5G im Mobilfunk wird es aus Sicht von Verbraucherschützern weiter hohe Preise und Funklöcher geben. Dabei habe Deutschland großen Nachholbedarf.

Huawei startet in Berlin eine Werbekampagne zu 5G. Das veranlasst die Bild-Zeitung zu einem nationalistischen Kommentar, wonach die "Chinesen Berlin verhöhnen" würden.

Vodafone schaltet sein erstes komplettes Bundesland auf 1 GBit/s um. Dies können 340.000 Kabel-Haushalte nutzen.

Verdi tritt für eine kostenlose Vergabe der 5G-Frequenzen ein, um schnell ein starkes Netz zu bekommen. Zugleich positioniert die Gewerkschaft sich im Sinne der Telekom und gegen einen vierten Netzbetreiber United Internet.

Tim Höttges sieht in der laufenden Diskussion um ein möglichst flächendeckendes 5G-Netz die Gefahr eines industriepolitischen Desasters mit dem neuen Netz.

Der britische Ausrüster Arris wird von Commscope aus den USA übernommen. Damit entsteht ein stärkerer Konkurrent zu Cisco und Huawei.

Erneut hat die Telekom mehr Haushalte mit FTTC (Fiber To The Curb) ausgestattet. Insgesamt können nun fast 12 Millionen Haushalte Super Vectoring erhalten.

Die Swisscom erwartet keine außerordentlichen Belastungen durch den 5G-Ausbau. Während man diesen in Deutschland unfassbar teuer findet, freut sich die Swisscom darauf, an alten Technologien zu sparen.

Die ersten handlichen Prototypen eines 5G-Smartphones sind verfügbar. Der Chipsatz stammt von Qualcomm.

Das Bundeskartellamt macht seine Ankündigung wahr, die Prüfung der Übernahme von Unitymedia durch Vodafone von der EU-Kommission an sich zu ziehen. Davon ist man in Unternehmenskreisen unbeeindruckt.

Unitymedia gewinnt 33.000 neue Internetnutzer hinzu, wenn auch weniger als im Vorjahr. Bis Ende des Jahres bekommen 1,3 Millionen Haushalte Gigabit-Geschwindigkeit im Netz.

Die Telekom bleibt stark in Deutschland und wächst weiter in den USA. Dadurch steigt der Quartalsgewinn auf 1,1 Milliarden Euro, wie Konzernchef Höttges bekanntgab.

In einigen Regionen wollen einfach fast alle Fiber To The Home (FTTH) haben. Ein anderer Netzbetreiber zuvor erreichte 80 Prozent, die Deutsche Glasfaser kam nun auf 70 Prozent.

Die Telefónica Deutschland meint, die normalen Nutzer könnten mit LTE gut versorgt werden. 5G sei etwas für die Industrie, und sollte nicht zügig flächendeckend ausgebaut werden.

Wer seine Glasfaser in ein städtisches Leerrohr einziehen oder einblasen will, darf das zu einem nun gesetzten Preis tun. Mit 25 Cent pro Meter und Jahr legte die Bundesnetzagentur einen niedrigen Preis fest.

Die Telefónica setzt bei VDSL bisher vor allem auf die Partnerschaft zur Deutschen Telekom. Das wird sich nun durch lokale Partnerschaften ändern.

Um Funklöcher zu beseitigen, will die Unionsfraktion das Gesetz ändern und nationales Roaming verbindlich vorschreiben. Damit würde sich die Mobilfunkversorgung für alle erheblich verbessern.

In einem Ort in Hessen versuchen die Telekom und Huawei etwas Neues. Der Netzwerkausrüster setzt für einen Glasfaserausbau seine aktuellen Neuentwicklungen ein und übernimmt damit indirekt einen Tiefbau in Deutschland.

Die Telefónica sieht sich an, ob jemand bereit ist, die Rechenzentren des internationalen Konzerns zu kaufen. Das Unternehmen hat Schulden in Höhe von 42,6 Milliarden Euro.

Geheimdienste in Großbritannien wollen die Netzbetreiber eventuell daran hindern, chinesische Ausrüstung einzusetzen. Dies würde die Errichtung der 5G-Netzwerke erheblich verzögern. Deutschland geht hier einen anderen Weg.

Kommunale Unternehmen, der Buglas und die Internet Economy Foundation (IE.F) fordern lokale und regionale Frequenzen für die Kommunen. So könnten schnell lokale 5G-Netze mit Glasfaser-Anbindung entstehen.

Trotz 47.305 Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung hat die Bundesnetzagentur nur in 19 Fällen Strafen verhängt. Laut Bundesregierung fehlen die Rufnummern. Doch das Problem liegt woanders.

Eine LTE-Sendeanlage kostet rund 170.000 Euro. Dazu kommen noch einige weitere Ausgaben für Backhaul und Miete. Doch eigentlich geht es um 5G.

Die Bundesnetzagentur hat vor, die Netzbetreiber zu einem besseren Ausbau zu verpflichten. Auf dem Land soll es nationales Roaming für 5G geben.

Seit dem Jahr 2012 ist die Nutzung von E-Government-Angeboten von 45 Prozent auf 40 Prozent zurückgegangen. Die Bürokratie steht der Digitalisierung im Weg.

Siemens möchte schnell ein 5G-Netz für seinen Innovations- und Zukunftscampus in Siemensstadt. Wenn die Netzbetreiber es nicht bauen, macht der Konzern es selbst.

Vodafone legt Glasfaser in alle Märkte des Großhändlers Metro. Doch im ersten Schritt sind nur Vectoring-Datenraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde bestellt.

Es hat eine Weile gedauert, bis die Bundesregierung eine Anfrage der Grünen zu 5G beantwortet hat. Angaben zur 5G-Abdeckung kann Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, allerdings nicht machen.

Amazon hat die Löhne um zwei Prozent erhöht, liegt damit aber weiter unter dem geforderten Tarifvertrag. Hoffnungen auf eine stärkere Lohnerhöhung wie in den USA und Großbritannien haben sich nicht erfüllt. Amazon hat zudem zu verhindern versucht, dass Streikflugblätter verteilt werden.

Apple ist weiter im Rekordbereich. Der Gewinn ist in nur drei Monaten auf 14,13 Milliarden US-Dollar gestiegen. Verkaufszahlen zum iPhone soll es nicht mehr geben.

Es gibt unzählige Frauen und Männer, die ihren Körper bei Instagram zur Schau stellen. Eine Darstellerin mit 45.000 Followern berichtet, dass ihre Seite einfach gelöscht wurde: Wegen falschen Behauptungen eines Stalkers und ohne von Instagram gehört zu werden.

In vielen Google-Standorten wird gegen Sexismus gestreikt. Die Arbeitsniederlegungen werden über Twitter organisiert und dokumentiert. Dabei geht es um den Umgang mit Sexismus im Konzern.

In Deutschland gibt es 55.000 offene Stellen für IT-Spezialisten. Aber Ausbildungsstellen für IT-Jobs stehen nicht genügend zur Verfügung.

Zwischen 300 GHz und 3 THz sind sehr hohe Bandbreiten von mehreren 10 GHz möglich. Doch die Dienste zur Erdbeobachtung und die Radioastronomie dürfen nicht gestört werden. Mit dabei ist die Deutsche Telekom, als einziger Netzbetreiber.

Laut einem Bericht plant Sky, seine HD-Angebote für alle Zuschauer freizuschalten. Dann werden 14 SD-Sender abgeschaltet.

Unitymedia hat seine zweite Gigabit-Stadt nun am Netz. Der Start erfolgt zusammen mit dem De-Cix.

Vodafone baut Docsis 3.1 in großen Schritten aus, wie viel Tiefbau das erfordert, sagt der Betreiber nicht. Doch es gibt ein Bekenntnis zum Wechsel von Koaxialkabel auf Glasfaser.

Die Deutsche Post DHL stellt ihren eigenen Bezahldienst Postpay ein. Einst war der Dienst zwangsweise für Onlinefrankierungen von Paketen zu nutzen. Die Kundenkonten werden gelöscht.

Vodafone hat seine erste 5G-Basisstation mit einer holographischen Telefonkonferenz in Betrieb genommen. Partner für weitere Tests sind die Deutsche Bahn und Audi. Die Bahn startet eine 5G-Teststrecke im Erzgebirge.

Facebook verbucht einen Quartalsgewinn von 5,14 Milliarden US-Dollar. Die Prognosen beim Umsatz- und Nutzerwachstum sind nicht erreicht worden.

Nach Bayern und Sachsen schaltet Vodafone Docsis 3.1 in einem dritten Bundesland an. Ein Landesminister sieht dies als wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Glasfaser- und Mobilfunk-Infrastruktur.

Es geht los mit der offiziellen Vermessung der Funklöcher in Deutschland durch die Bundesnetzagentur. Wenn sich viele beteiligen, wird der Druck auf die Netzbetreiber erhöht.

Red Hat versucht offenbar bereits seit längerer Zeit, einen Käufer zu finden. Dafür wurde mit Google und Microsoft gesprochen, bevor IBM ein Angebot vorgelegt hat.

Die Telefónica macht weiter Verluste und der Umsatz fällt leicht. Laut Landeschef Markus Haas entwickelt sich das Geschäft durch Verbesserungen im Netz und Services weiter stark.

Der letzte große Computerhersteller in Europa hat die Schließung angekündigt. Die zweite Bürgermeisterin Augsburgs will die IT-Experten, die Fujitsu entlassen wird, in der Stadt halten.