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Sprint: Telekom bekommt Anteile von T-Mobile US billiger

Die Deutsche Telekom kann günstig ihren Anteil an ihrer US-Tochter T-Mobile US von 44 Prozent auf 50 Prozent erhöhen. Doch das wird teuer.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Fusion war ein Übernahme: Telekom kaufte Sprint.
Die Fusion war ein Übernahme: Telekom kaufte Sprint. (Bild: Deutsche Telekom)

Die angeschlagene japanische Softbank will einen großen Teil ihrer Anteile an T-Mobile US an die Deutsche Telekom verkaufen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Damit würde sich der Anteil der Telekom an ihrer US-Tochter von fast 44 Prozent auf 50 Prozent erhöhen.

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Der Marktwert von T-Mobile liegt bei rund 120 Milliarden US-Dollar. Die Telekom würde die Aktien wahrscheinlich mit einem leichten Abschlag kaufen können, wie es für eine Transaktion dieser Art typisch ist. Dennoch wird die Telekom Milliarden US-Dollar für die Anteile ausgeben müssen. T-Mobile US ist jedoch vielen seit Jahren geschäftlich sehr erfolgreich.

Die Telekom hatte den Mobilfunkbetreiber Sprint in den USA von der Softbank gekauft. Nach Aktientausch und der Abgabe der Aktien durch Softbank liegt die Beteiligung der Telekom an der neuen T-Mobile US bei rund 43 Prozent. Softbank hält an dem fusionierten Unternehmen fast 25 Prozent der Anteile, die Stimmrechte kann die Telekom aber in ihrem Sinne ausüben. Die verbleibenden 33 Prozent der Aktien der neuen T-Mobile US liegen bei außenstehenden Aktionären.

Wework-Desaster: Softbank braucht dringend Geld

Ein erfolgreicher Abschluss der Gespräche ist nicht garantiert und die Verhandlungen könnten auch noch abgebrochen werden, warnten die Quellen das Wall Street Journal.

Die Softbank will Vermögenswerte verkaufen, nachdem sie große Verluste erlitten und unter dem Druck des rechtskonservativen Investmentfonds Elliott Management Corp. steht. Der Vorsitzende der Softbank, Masayoshi Son, sagte im März, der Konzern werde Vermögenswerte in Höhe von 41 Milliarden US-Dollar veräußern, um seine Liquidität zu erhöhen und um ein großes neues Aktienrückkaufprogramm zu finanzieren.

Die langjährige Strategie von Softbank, vielversprechenden jungen Unternehmen extrem hohe Finanzierungen zur Verfügung zu stellen, um so später hohe Profite zu generieren, ist bei Wework dramatisch gescheitert.

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dodageka 19. Mai 2020 / Themenstart

Und? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Kleba 19. Mai 2020 / Themenstart

Es ist doch keine Spritze für T-Mobile US, sondern für Softbank.

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