• IT-Karriere:
  • Services:

Gegen Vodafone: Telekom will führend bei Glasfaser werden

Die Telekom hat bisher auf Vectoring gesetzt. Jetzt will sie die Führung bei Glasfaser erobern - und bezeichnet Vodafones Gigabit als Fake.

Artikel veröffentlicht am ,
Golem.de bleibt dabei: Weder FTTC noch Docsis 3.1 sind Glasfaser.
Golem.de bleibt dabei: Weder FTTC noch Docsis 3.1 sind Glasfaser. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom will in Zukunft führend beim Glasfaserausbau werden. Das sagte Konzernchef Tim Höttges am 14. Mai 2020 bei Bekanntgabe der Quartalszahlen zum Vergleich mit Vodafone. Die Frage dazu hatte Henning Gajek vom Onlinemagazin Teltarif gestellt. "Wir sind jetzt am Ende oder kurz vor dem Ende des Vectoring- und Super-Vectoring-Ausbaus. Natürlich sind wir jetzt dabei, FTTH auszubauen. Das ist das Ziel der nächsten Jahre. Die Deutsche Telekom wird die Nummer eins sein, was FTTH-Ausbauzahlen betrifft", erklärte Höttges.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, München
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf

Bislang hat die Telekom im Vergleich zur Größe ihres Netzes erst sehr wenige Glasfaseranschlüsse, hat aber mehrere große Projekte begonnen. Bis Ende 2020 will die Telekom den FTTC-Ausbau (Fiber to the Curb) weitgehend abschließen. Danach wird nach Unternehmensangaben FTTH (Fiber to the Home) großflächig ausgebaut. Die Telekom will dann pro Jahr bis zu zwei Millionen Haushalte mit Glasfaser bis ins Haus ausstatten.

"Wir brauchen überall ein Glasfasernetz bis in die Häuser hinein", erklärte Höttges. Das werde das Thema der Zukunft sein. Und die Telekom werde derjenige sein, "der das in den nächsten Jahren schwerpunktmäßig vorantreiben wird."

Höttges: Das Kabelnetz ist ein Kupfernetz

Die Aussage von Vodafone, ihr Koaxialkabelnetz sei Glasfaser, bezeichnete er als "Fake News". "Das Kabelnetz ist ein Kupfernetz. Dieses Kupfernetz ist ein geteiltes Medium. Wenn sie Peak-Last auf einem geteilten Medium haben, geht die Leistung dieses Netzes herunter." Nur wenn die Kabelnetzbetreiber Glasfaser ausbauten, seien sie in der Lage, "wirkliche Gigabit-Bandbreiten in Deutschland zu erzeugen".

Doch im gesamten Festnetz erreichen nur 16 Prozent der Anschlüsse die angebotene Übertragungsrate und bei 30 Prozent wird nicht einmal die Hälfte realisiert. Das ergab der aktuelle Jahresbericht zur Breitbandmessung der Bundesnetzagentur.

Zudem ist die Telekom selbst Verbreiter der Falschmeldung, ihr FTTC sei Glasfaser, wie zuletzt im aktuellen Quartalsbericht geschehen, in dem die Gesamtzahl aller FTTx-Anschlüsse (FTTC/VDSL, Vectoring sowie FTTH/B) als Glafaseranschlüsse bezeichnet wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 68,90€ (Vergleichspreis 82,71€)
  2. ab 195€ (sofort verfügbar) Bestpreis bei Geizhals
  3. (u. a. be quiet! Dark Base Pro 900 Rev. 2 für 199,90€ + 6,79€ Versand und Edifier Studio...

LinuxMcBook 22. Mai 2020

Ich habe zum Unitymedia-Glasfaser ein paar mal was im Internet gelesen. Und zwar handelt...

qq1 19. Mai 2020

ich kriege 1 gbit/s in meinem spacken-ort mit 10000 einwohnern über coaxial. dauerhaft...

katze_sonne 18. Mai 2020

Eigentlich sogar 850 Mbit/s, denn das ist die normalerweise zur Verfügung stehende...

katze_sonne 18. Mai 2020

Danke für die Antwort! Ich hatte es fast befürchtet. Und ja, ich bin auch durch mit dem...

LinuxMcBook 18. Mai 2020

GPON hat eine Kapazität von 2,5 GBit/s und bei der Bauform der Gf-NVt der Telekom kann...


Folgen Sie uns
       


Immortals Fenyx Rising - Fazit

Im Video zeigt Golem.de das Actionspiel Immortals Fenyx Rising.

Immortals Fenyx Rising - Fazit Video aufrufen
CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW: Radeon-Raytracing kann auch schnell sein
CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW
Radeon-Raytracing kann auch schnell sein

Wer mit Raytracing zockt, hat je nach Titel mit einer Radeon RX 6800 statt einer Geforce RTX 3070 teilweise die besseren (Grafik-)Karten.
Ein Test von Marc Sauter


    No One Lives Forever: Ein Retrogamer stirbt nie
    No One Lives Forever
    Ein Retrogamer stirbt nie

    Kompatibilitätsprobleme und schlimme Sprachausgabe - egal. Golem.de hat den 20 Jahre alten Shooter-Klassiker No One Lives Forever trotzdem neu gespielt.
    Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

    1. Heimcomputer Retro Games plant Amiga-500-Nachbau
    2. Klassische Spielkonzepte Retro, brandneu
    3. Gaming-Handheld Analogue Pocket erscheint erst 2021

    Smarte Lautsprecher im Vergleichstest: Amazon hat den Besten
    Smarte Lautsprecher im Vergleichstest
    Amazon hat den Besten

    Echo 4, Nest Audio, Echo Dot 4 oder Homepod Mini? Bei smarten Lautsprechern für maximal 100 Euro ist die Größe entscheidend.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Smarter Lautsprecher Google zeigt Nest Audio für 100 Euro
    2. Harman Kardon Portabler Lautsprecher mit Google Assistant und Airplay 2
    3. Smarter Lautsprecher Google bestätigt offiziell neuen Nest-Lautsprecher

      •  /