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2Africa: Seekabel von Facebook und Vodafone erreicht fast Erdumfang

2Africa soll einmal um den afrikanischen Kontinent laufen. Auch Orange und China Mobile sind dabei.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Verlauf des Seekabels 2Africa
Der Verlauf des Seekabels 2Africa (Bild: Facebook)

Facebook arbeitet mit Telekommunikationsbetreibern zusammen, um ein 37.000 Kilometer langes Seekabel zu bauen, mit dem 16 Länder in Afrika versorgt werden sollen. Das gab das Unternehmen in seinem Blog bekannt. Die Länge des Seekabels 2Africa erreicht fast den Erdumfang von rund 40.000 Kilometer.

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Das Seekabel wird rund um den gesamten afrikanischen Kontinent gebaut und soll, wenn es im Jahr 2024 fertiggestellt ist, die dreifache Kapazität aller aktuellen Seekabel Afrikas liefern. Neben Facebook sind die südafrikanische MTN GlobalConnect, Telecom Egypt für Afrika, Orange und Vodafone als europäische Vertreter sowie China Mobile International dabei. Ein weiterer Partner ist der Großhändler West Indian Ocean Cable Company (WIOCC).

Die Parteien haben Alcatel Submarine Networks (ASN) beauftragt, das Seekabel zu bauen. Alcatel Submarine Networks gehört zu Nokia, steht aber seit längerer Zeit zum Verkauf. Das 2Africa-Seekabel wird mit SDM1 eine neue Technologie von ASN implementieren, die die Bereitstellung von bis zu 16 Glasfaserpaaren anstelle von acht unterstützt. Die Kapazität beträgt 180 TBit/s.

"Nach Fertigstellung wird diese neue Route die dringend benötigte Internetkapazität, Redundanz und Zuverlässigkeit in ganz Afrika bereitstellen, die schnell steigende Nachfrage nach Kapazitäten im Nahen Osten ergänzen und das weitere Wachstum von 4G-, 5G- und Breitbandzugang für Hunderte von Millionen Menschen unterstützen", erklärte Facebook in seinem Blog.

Die Kosten für das Seekabel 2Africa, das Europa und den Nahen Osten besser mit Afrika verbinden wird, wurden nicht bekannt gegeben. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, dass wegen der vielen Landungspunkte fast 1 Milliarden US-Dollar erforderlich seien, was für ein Seekabel sehr hohe Kosten sind.

Nur vier von zehn Menschen auf dem gesamten Kontinent Afrika haben Zugang zum Internet, im weltweiten Durchschnitt sind es sechs von zehn.

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Eheran 18. Mai 2020

Bevor du jetzt dein Sonderszenario noch weiter spinnst mit Dekrompressionskrankheit...

voerden7 18. Mai 2020

3 oder vier Verbindungen nach Südafrika? Ist ein einfaches Leerrohr-System im Binnenland...

belugs 16. Mai 2020

Essen und Trinken sind nicht optional .....

kiviuq 16. Mai 2020

Naja nur mal das Paradebeispiel Gesundheitsversorgung und Ärztedichte. Das Problem dort...

pica 16. Mai 2020

dürfte auch dem Erdumfang entsprechen. Jedoch der nahe dem Nordpol


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