US-Handelsministerium: US-Firmen dürfen wieder mit Huawei über 5G-Standards reden

Das US-Embargo gegen Huawei hat dazu geführt, dass US-Unternehmen wie Qualcomm und Intel bei der weiteren Normierung von 5G abgehängt sind. Seit einem Jahr.

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ITI Tech Show im Jahr 2017
ITI Tech Show im Jahr 2017 (Bild: ITI/Screenshot: Golem.de)

Das US-Handelsministerium steht kurz vor der Unterzeichnung einer neuen Regelung, nach der US-Unternehmen wieder mit Huawei Technologies an Standards für 5G-Netze in China zusammenarbeiten können. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei informierte Quellen. Entwickler in einigen US-amerikanischen Technologieunternehmen hatten die Zusammenarbeit mit Huawei eingestellt, nachdem das Ministerium Huawei vor einem Jahr auf die Entity-Liste gesetzt hatte.

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Die Unternehmen waren unsicher, welche Technologie und Informationen ihre Beschäftigten mit Huawei, dem weltweit größten Hersteller von Telekommunikationsausrüstung, austauschen dürfen.

Das habe die USA benachteiligt, sagen Industrie- und Regierungsbeamte laut Reuters. In Treffen zur Festlegung von Standards, in denen gemeinsame Protokolle und technische Spezifikationen entwickelt wurden, gewann Huawei eine stärkere Stimme, weil sich US-Ingenieure schweigend zurücklehnten.

Nach fast einem Jahr der Unsicherheit hat das US-Handelsministerium laut dem Bericht eine neue Regel ausgearbeitet, um das Problem anzugehen, sagten zwei Quellen Reuters. Die Regel erlaubt es US-Unternehmen, an Normungsgremien teilzunehmen, bei denen Huawei ebenfalls Mitglied ist.

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Die US-Regierung wolle, dass US-Unternehmen mit Huawei wettbewerbsfähig bleiben. "Aber ihre Richtlinien haben versehentlich dazu geführt, dass US-Unternehmen ihren Platz am Tisch an Huawei und andere Firmen auf der Entityliste verloren haben", sagte Naomi Wilson, Senior Director of Policy für Asien, beim Information Technology Industry Council (ITI), der Unternehmen wie Amazon, Qualcomm und Intel vertritt.

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