• IT-Karriere:
  • Services:

Micro-Combs: 44,2 TBit/s über konventionelle Glasfaser übertragen

Über herkömmliche Glasfaser haben australische Forscher mit Micro-Combs statt Lasern einen Rekord aufgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Micro-Combs-Chip auf einer australischen 2-Dollar-Münze
Der Micro-Combs-Chip auf einer australischen 2-Dollar-Münze (Bild: Monash University)

In Australien haben Wissenschaftler laut einer Veröffentlichung in Nature Communications eine Datenübertragungsrate von 44,2 Terabit pro Sekunde erreicht. Zum Einsatz kamen Micro-Combs (Mikrokämme) für ultradichte optische Datenübertragung über Standardglasfaser mit einer einzigen Chipquelle.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Wuppertal
  2. Handtmann Service GmbH & Co. KG, Biberach

Micro-Combs, optische Frequenzkämme, werden von integrierten Mikrohohlraumresonatoren erzeugt. "Hier erreichen wir durch die Verwendung einer leistungsstarken Klasse von Micro-Combs, die als Solitonenkristalle bezeichnet werden, eine ultrahohe Datenübertragung über 75 Kilometer Standard-Glasfaser", erklärten die Forscher von der Monash-, Swinburne- und RMIT University.

"Die vom Chip erzeugten Wellenlängen sind alle korreliert, so dass wir die einzelnen Datenströme sehr eng zusammenfassen konnten, wobei fast das gesamte verfügbare Spektrum genutzt wird", sagte Dr. Bill Corcoran, einer der Autoren der Studie und Dozent an der Monash University dem britischen Magazin The Register. Die Technik sei frühestens in fünf Jahren marktreif. Der Chip erzeugt einen Infrarot-Regenbogen aus Licht, der 80 Lasern entspricht.

Glasfaser: Micro-Combs statt Laser

Das Team, das vom ersten Feldversuch der Technologie sprach, platzierte die Micro-Combs in den Glasfaserkabeln, die zwischen dem RMIT- und dem Monash-Campus verlaufen.

"Wir bekommen derzeit einen kleinen Einblick davon, welche Infrastruktur für das Internet sich in zwei bis drei Jahren durchsetzen wird, da das Internet von einer bisher beispiellosen Anzahl von Menschen für Fernarbeit, Geselligkeit und Streaming genutzt wird", betonte Corcoran. "Es zeigt uns, dass wir in der Lage sein müssen, die Kapazität unserer Internetverbindungen zu skalieren."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.656,19€ (Bestpreis!)
  2. (aktuell u. a. WD Blue SN550 NVMe 1 TB für 112,10€, Crucial MX500 1TB SSD für 98,45€, Seagate...
  3. (u. a. Deal des Tages: Honor MagicBook 15 15,6 Zoll Full-HD-IPS Ryzen 5 für 548,53€, Asus ROG...
  4. (u. a. be quiet! Dark Rock Pro TR4 CPU-Kühler für 62,90€, be quiet! Dark Base Pro 900 rev.2 Big...

Ach 25. Mai 2020 / Themenstart

Die Zungenbrecher, die diesen Bericht durchziehen, sind aber stellenweise so fieß, dass...

senf.dazu 25. Mai 2020 / Themenstart

kann die unkonventionelle mehr ?

Pecker 25. Mai 2020 / Themenstart

Nein. Glasfaser ist Leistungsfähiger und im Backbonebereich kommt ja schon Glasfaser zum...

Bonarewitz 25. Mai 2020 / Themenstart

Wie genau ist deine Aussage zu verstehen? Dass die Telekom noch ausschließlich Kupfer...

derLaie 25. Mai 2020 / Themenstart

Schon richtig verstanden, nur meine Aussage falsch interpretiert. Es klang im Artikel so...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020)

Golem.de hat im März 2020 die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide besucht und Drohnenaufnahmen vom aktuellen Stand des Großprojekts gedreht.

Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020) Video aufrufen
    •  /