
Die CSU will von den Netzbetreibern beim Mobilfunk mehr Taten sehen, nicht nur Lückenschlüsse. Sonst werde nationales Roaming zwingend verordnet.

Huawei will zusätzlich zur Offenlegung des Quellcodes vertraglich zusichern, dass es keine Hintertüren in seinen 5G-Produkten gibt. Damit wird auf Versuche reagiert, die Entscheidung der Kanzlerin gegen ein Verbot doch noch zurückzurollen.

Xerox verhandelt laut einem Medienbericht mit dem Konkurrenten HP eine Übernahme. HP ist jedoch erheblich größer als Xerox.

Die Provider im Netz der Telefónica gewinnen überraschend den Connect-Test der Discount-Mobilfunktarife. Doch einige wichtige Anbieter wurden nicht berücksichtigt.

Unitymedia hat bislang seinen Kunden für Gigabit-Zugänge im Monat 100 Euro berechnet. Jetzt fallen die Preise auf die Vorgaben von Vodafone.

Die Deutsche Telekom testet Gigabit mit Funk auf der letzten Meile. Das funktioniere zwar sehr gut, benötige aber eine "sehr" direkte Sichtverbindung ohne jede Unterbrechung, erklärt Technikchef Walter Goldenits.

Sunrise vergleicht seinen 5G-Ausbau mit der Swisscom. Deren 5G Wide sei nicht viel besser als 4G. Es geht um die "richtigen" Frequenzbereiche.

Laut Verdi wurde der Streik am Samstag vorbereitet, ohne dass Amazon etwas davon wusste. Die Stimmung der Streikenden sei darum sehr gut.

Der Beamtenbund und Verdi setzen einen Digitalisierungs-Tarifvertrag durch, der Fragen wie Homeoffice, ständige Erreichbarkeit und Überwachung durch KI regeln soll. Der wird im kommenden Jahr fertig sein.

Laut einem Experten von Huawei braucht Deutschland deutlich mehr neue Mobilfunkstandorte. Eine Zone in China mit weniger als einem Prozent der Fläche Deutschlands habe fast halb so viele Standorte wie ganz Deutschland.

Für die neue SAP-Co-Chefin sind Titel und Hierarchien nicht wichtig. "Mir geht es um Talent, nicht um Titel. Um Leistung, nicht um Firmenpolitik", sagte sie.

Fast drei Viertel des operativen Gewinns der Media-Markt-Saturn-Gruppe könnten in den nächsten Jahren wegfallen. Den Plan, um das zu verhindern, hat noch der gerade entlassene Vorstandschef ausgearbeitet.

Der Mobilfunk will eine Digitale Dividende III, also das Spektrum, in dem bisher DVB-T2 arbeitet. Der Rundfunk ist strikt dagegen. Auf der Weltfunkkonferenz will die deutsche Delegation das irgendwie zusammenbringen.

Einige Hundert Beschäftigte am Amazon-Standort Bad Hersfeld haben die Arbeit niedergelegt. Wir haben uns die Streik-Forderungen genauer angesehen und die Gegenseite befragt.

Mehr Jugendliche entscheiden sich gegen illegale Angebote für Filme, Musik und Spiele. Legales Streaming wird beliebter.

Die App Satellite bietet unter Android eine wichtige neue Funktion. Einiges mehr ist noch geplant, damit die App eine vollwertige Alternative zur SIM-Card wird.

China zieht seinen 5G-Start auf diese Woche vor. Der Handelskrieg mit den USA dürfte zu der Änderung des Zeitplans geführt haben. Viele Großstädte sind bald weitgehend abgedeckt.

Bundesnetzagentur und Bundesfinanzministerium haben sich auf die Preise für lokale 5G-Frequenzen geeinigt. Die Vorstellungen von hohen Gebühren wurden aufgegeben.

Telefónica hat eine Kooperation mit Tele Columbus geschlossen, was dem Kabelnetzbetreiber guttun sollte. Damit will der Anbieter seinen Rückzug aus einem eigenen Festnetz ausgleichen.

Der Druck auf Facebook wächst, aber zugleich auch der Gewinn, der Umsatz und die Nutzerbasis. Die Nutzer kümmern die Skandale offenbar kaum.

Apple kann Wachstum liefern, auch wenn sein Geschäft mit iPhones nachlässt. Der Gewinn sank im gesamten Geschäftsjahr.

Alphabet macht 7,1 Milliarden US-Dollar Gewinn in drei Monaten und bleibt damit unter den Erwartungen. Auch die Ausgaben sind wieder stark gestiegen. Zudem gibt es Informationen, dass Google Fitbit kaufen wolle.

Eine Digitale Dividende III gibt es laut Angaben eines Experten vom Bayerischen Rundfunk nicht. Die Mobilfunk-Betreiber sollen ihre Netze mit den bestehenden Frequenzen ausbauen.

Die Billiganbieter in den Mobilfunknetzen unterliegen weiterhin Begrenzungen bei den Datenraten in den LTE-Netzen der Betreiber. Eine Studie von Opensignal liefert neue Erkenntnisse.

Rocket Internet kauft große Anteile von Tele Columbus. Zuletzt sicherte sich ein anderer Großaktionär, United Internet, die Kontrolle über den Aufsichtsrat.

Laut einem Bericht wird der Vertrag des Chefs von T-Systems nur für einen kürzeren Zeitraum verlängert. Die Konzernführung der Deutsche Telekom bezweifelt den Erfolg seines Umbaus.

Laut einer Studie von P3/Umlaut ist die LTE-Downloadrate bei der Telefónica durch abgeschlossene Netzzusammenführung und Ausbau gestiegen. Die anderen Netzbetreiber liegen aber klar vorne.

Der frühere SAP-Boss McDermott will in seinem neuen Job bei Servicenow auch in Deutschland starkes Wachstum erreichen. Der Umsatz soll auf zehn Milliarden Dollar steigen.

Amazons Gewinn ist stark zurückgegangen - eine Entwicklung, die auch im laufenden Quartal anhalten wird. Die Aktie ist eingebrochen.

Um DAB+ in seine Kabelnetze zu bringen, transcodieren M-net und AVT die Daten in ETI over IP. Die Signale kommen über eine direkte 100 MBit-Leitung in das Münchner Rechenzentrum von M-net.

In einem noch wenig genutzten Frequenzbereich im E-Band sollen im niederen polaren Erdorbit Nanosatelliten hohe Datenraten bringen. Doch auch 5G-Mobilfunkbreiber wollen den Bereich.

Der US-Konzern Uber darf seinen Dienst Uber X laut einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Köln nicht mehr anbieten. Doch Uber umging bisher die Zustellung der Verfügung.

Nokia kann nicht von den Problemen von Huawei mit der US-Regierung profitieren. Nokias Aktien fielen bei Eröffnung des Handels um 24 Prozent, der größte Rückgang seit 1991.

Der neue Eigner Softbank zögert bei Wework nicht lange mit Massenentlassungen und umfangreichen Schließungen. Der Gründer erhielt dagegen 1,7 Milliarden US-Dollar einschließlich einer "Beratungsgebühr" in Höhe von 185 Millionen US-Dollar.

Microsoft hat wie erwartet starkes Wachstum bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Der Softwarekonzern erreichte eine Marktkapitalisierung von 1,056 Billionen US-Dollar. Das Cloudgeschäft legte wieder massiv zu.

Verizon kündigt sein 5G Ultra Wideband für Stadien an. Doch nur ein Teil der Besucher kann das Netz auch nutzen, da der Betreiber ein Problem mit der Ausleuchtung hat.

Der Testlauf zur TV-Verbreitung über 5G war erfolgreich und geht wohl sogar nach dem offiziellen Ende weiter. Der mobile TV-Empfang war gut. Erreicht wurden eine hohe Videoqualität, niedrige Latenzzeiten und eine hohe Abdeckung.

Die Netzbetreiber erklären auf europäischer Ebene weiter, dass Routerfreiheit die Sicherheit bedroht. Doch es gibt dazu kaum Fallzahlen bei der zuständigen Bundesnetzagentur.

Die Telefónica Deutschland muss ihr LTE-Netz weiter verstärken und erweitern und hat zusätzliche LTE-Frequenzbänder eingeschaltet. In diesem Jahr hatte die Bundesnetzagentur dies angemahnt.

Hinter dem Weggang des SAP-Chefs steckte offenbar ein anderes Job-Angebot. Bill McDermott führt nun den auf IT-Support-Management spezialisierten Cloud-Anbieter Servicenow, dessen Chef zu Nike wechselt.

Eine Gruppe von rund 20 Politikern greift die Kanzlerin wegen ihrer Entscheidung an, Huawei trotz des Drucks der USA nicht mit einem Boykott für 5G zu belegen. Sie wollen eine Entscheidung des Parlaments erzwingen.

In einer neuen Vereinbarung erlangt die japanische Softbank die Kontrolle über das Co-Working-Startup Wework. Es fällt dabei erheblich im Wert und entgeht dem drohenden Bankrott.

Drei Projekte, die 5G anschaulicher machen sollen, erhalten Steuergelder vom Bundesverkehrsministerium. Es geht um Telemedizin, Mobilität und Industrie 4.0.

Der Plan des milliardenschweren Kabelkonzernführers John Malone, UPC für 5,6 Milliarden Euro zu verkaufen, ist gescheitert. Olaf Swantee, Chief Executive Officer von Sunrise, sagte am Dienstag, der Deal sei "tot".

Ab 30 Euro im Monat vermietet Media Markt Saturn E-Scooter. Der Elektronikmarkt hofft, eine Marktlücke gefunden zu haben.

Amazon soll nicht länger als Betreiber eines Marktplatzes und als Anbieter fungieren. Laut einer Studie nutzt der Konzern fremde Kundendaten womöglich wettbewerbswidrig für eigene Zwecke.

Die deutsche Industrie will keine Vertrauenswürdigkeitserklärung von den 5G-Ausrüstern einholen müssen. Diese Erklärungen seien wirkungslos, gefragt sei dagegen Cyber-Resilienz.

Die Telekom hat erneut viele Haushalte mit FTTC (Fiber To The Curb) versorgt. Die Ausbaugebiete für das einfache Vectoring sind weit über Deutschland verstreut.

Auf Kosten der Verbraucher und der Umwelt würden Geräte so gebaut, dass sie nicht lange hielten und nicht repariert werden könnten, kritisiert der Hamburger Justizsenator. Der Bundesrat soll geplante Obsoleszenz erschweren.

Das Angebot des Huawei-Chefs, die 5G-Technologie an die USA zu lizenzieren, wird angenommen. Erste Gespräche sind angelaufen, aber der Ausgang ist noch offen.