Glasfaser: Vodafone macht Telekom in Berlin Konkurrenz

Zuerst hat kaum ein Netzbetreiber in Berlin Glasfaser ausbauen wollen. Jetzt ist der Andrang plötzlich groß.

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Komponenten eines Breitbandnetzes im November 2018 im Bundesministerium für Verkehr
Komponenten eines Breitbandnetzes im November 2018 im Bundesministerium für Verkehr (Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images)

Vodafone hat genauere Angaben zu seinem Großprojekt mit dem größten landeseigenen Wohnungsunternehmen Degewo in Berlin gemacht. Wie der Kabelnetzbetreiber am 12. Juli 2021 in einem Newsletter für die Wohnungswirtschaft bekanntgab, werden die Degewo-Gebäude weiter mit Fiber to the Building (FTTB) erschlossen und die bereits vorhandenen Kabelnetze in den Häusern modernisiert.

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"Der Ausbau läuft seit dem Jahr 2019 und ist noch nicht abgeschlossen. Wir sind der ausführende Partner der DeGeWo", sagte Vodafone-Sprecher Helge Buchheister. Vodafone hat in Berlin bereits 1,4 Millionen Kabelanschlüsse mit Docsis 3.1 auf Gigabit im Download ausgebaut.

Laut Vodafone wurden in Berlin 590 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 140 Kilometer Tiefbau im Stadtgebiet umgesetzt. Dafür mussten 21 Bahnanlagen und 12 Gewässer gekreuzt werden.

Die Wirtschaftswoche hatte zuvor berichtet, dass Vodafone in Berlin 50.000 Wohnungen der Degewo mit Glasfaser ausstattet.

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Glasfaser bis ins Haus ist in Berlin noch kaum verfügbar. In einem Glasfaser-Ranking vom Juni 2020 ist Berlin nur zu 5 Prozent mit FTTH versorgt. Nach einer parlamentarischen Anfrage der FDP haben 7,2 Prozent der Haushalte in Berlin einen Glasfaser-Anschluss. Die Deutsche Telekom hatte im März 2021 erklärt, eine Million FTTH-Anschlüsse in Berlin zu errichten. Die ersten 600.000 Anschlüsse will der Netzbetreiber nach eigenen Angaben bis Ende 2025 fertigstellen, insgesamt sollen es in den nächsten gut sechs Jahren eine Million werden.

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Große Festnetzbetreiber sind in Berlin daneben Tele Columbus und neu Vattenfall Eurofiber, ein Gemeinschaftsunternehmen des schwedischen Energieunternehmens Vattenfall und des niederländisch-belgischen Glasfasernetzbetreibers Eurofiber. Sie kündigten im September 2020 an, in den kommenden Jahren in Berlin 500.000 Haushalte mit FTTH/B zu versorgen.

Dazu kommen bestehende Netze von 1&1 Versatel, das zu United Internet gehört, sowie der britische Colt-Konzern, der sich aber nur an Unternehmen richtet.

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janton2000 13. Jul 2021

Die Pauschalisierung mit Stadt und Land ist nicht ganz tragbar, das stimmt. Ich wollte...

Sharra 13. Jul 2021

Ich würde ja sagen, befolge den Rat des einen Technikers: Kündigen. Warum? Weil das die...



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