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Open RAN: O-RAN Town der Telekom ist noch geschlossen

Die erste O-RAN Town der Telekom wurde während des Mobile World Congress in Barcelona angekündigt. Doch die Live-Antennen sind nicht öffentlich zugänglich.
/ Achim Sawall
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Auf dieser Veranstaltung wurde das O-RAN-Projekt vorgeführt. (Bild: Deutsche Telekom)
Auf dieser Veranstaltung wurde das O-RAN-Projekt vorgeführt. Bild: Deutsche Telekom

Die ersten Open-RAN-Stationen der Deutschen Telekom in Neubrandenburg sind noch nicht für Kunden nutzbar. Das hat Golem.de aus Unternehmenskreisen erfahren. Die Telekom hatte am 28. Juni 2021 während der internationalen Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona erklärt, die Open-RAN-Stationen seien im Live-Netz verfügbar.

Wir haben die Telekom dazu um eine Erklärung gebeten.

"Die ersten Standorte sind nun in Betrieb und in das Live-Netz der Telekom Deutschland integriert" , hatte die Telekom bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster) , als die "ersten Live-Standorte von O-RAN Town" (O-Ton Telekom) eingeschaltet wurden.

Technische Daten zu seinen ersten O-RAN-Standorten hatte das Unternehmen auf Nachfrage nicht bekanntgegeben. Golem.de hatte angefragt, welche Performance das Netzwerk bietet und welche Datenraten erreicht wurden. Auch nach der Energieeffizienz und der Größe der RAN-Ausrüstung im Vergleich zu Antennen von etablierten Ausrüstern hatten wir gefragt.

O-RAN der Telekom: "große Herausforderung"

O-RAN-Geräte und -Software kommen von den US-Konzernen Dell, Mavenir, Intel und Supermicro. Die Remote-Radio-Units (O-RU) werden von Fujitsu und NEC aus Japan bereitgestellt. Die LTE- und 5G-NR-O-RUs von Fujitsu und die 32T32R 5G Massive MIMO (mMIMO) Radio Units (RU) von NEC sind mit Beamforming ausgestattet.

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Mavenir liefert die Basisbandsoftware für die 4G- und 5G-Distributed-Units (O-DU), Central-Units (O-CU) und die mMIMO-Funkeinheiten. Die virtualisierte Basisband-Software läuft auf Standard-Server-Hardware, die von Dell und Supermicro kommt. Die O-RAN-Cloud-Architektur baut auf der Intel-FlexRAN-Softwarearchitektur auf. Da die Hardware- und Softwarekomponenten in einem Open RAN von verschiedenen Anbietern stammen, "sind die Integration, das Testen und das Management des Lebenszyklus der Komponenten eine große Herausforderung" , erklärte die Telekom im Juni.


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