Satelliteninternet: Musks Ziel mit Starlink ist, "nicht bankrottzugehen"

Elon Musk jammert in Barcelona ein bisschen über die hohen Investitionen für Starlink und lobt die eigene Entwicklung des Satelliteninternets.

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Elon Musk spricht auf dem Mobile World Congress 2021.
Elon Musk spricht auf dem Mobile World Congress 2021. (Bild: MWC/Screenshot: Golem.de)

Für Starlink-Chef Elon Musk ist es das selbst erklärte wichtigste Ziel, mit seinem Satelliteninternet-Dienst nicht Bankrott zu machen. Das sagte der Unternehmer am 29. Juni 2021 beim Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. "Das wichtigste Ziel ist, nicht bankrottzugehen." Musk war nicht persönlich auf dem wichtigsten Kongress der Mobilfunkbranche anwesend, sondern per Videokonferenz aus Kalifornien zugeschaltet.

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Andere Branchenunternehmen wie Oneweb hatten tatsächlich im Jahr 2020 den Insolvenzantrag gestellt und Oneweb wurde durch eine Teilverstaatlichung gerettet. Allerdings war die Bemerkung des Milliardärs wohl eher ein lockerer Spruch. Musk sagte im Mai 2021, dass Starlink eine entscheidende Finanzierungsquelle für einige seiner anderen Pläne sein werde, darunter zahlende Kunden zum Mars zu schicken und den Mars zu kolonisieren. In einem Interview im März vergangenen Jahres erklärte Musk, dass sein Raumfahrtunternehmen SpaceX durch die Bereitstellung von Satelliteninternet bis zu 30 Milliarden US-Dollar pro Jahr verdienen könnte.

"Wir müssen 5 bis 10 Milliarden US-Dollar investieren, bevor wir einen positiven Cashflow bekommen", sagte Musk dagegen auf dem Display in Barcelona. Das sei schon eine große Menge Geld, erklärte er.

Starlink: Kundenterminal ist teurer als 500 US-Dollar

Starlink verliere Geld an dem Kundenterminal, was den Betreiber in der Herstellung 1.000 US-Dollar kostet, erläuterte Musk. "Wir arbeiten an einer neuen Generation des Terminals. Wir wissen, es ist nicht so toll, etwas für 500 US-Dollar zu verkaufen, was 1.000 US-Dollar kostet."

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Starlink füllt laut Musk die Lücke zwischen 5G und Fiber. Mit einer Latenz von 20 ms sei Starlink nahe bei der Glasfaser und 5G. Den anwesenden Vertretern der Mobilfunkindustrie bot er Partnerschaften an. "Wir könnten die Kundenversorgung in abgelegenen Regionen übernehmen, die die Netzbetreiber abdecken müssen, um in vielen Teilen der Welt die 5G-Frequenzen zu erhalten", sagte Musk. Die Mobilfunkbetreiber hätten die 5G-Stationen, aber Starlink könne auch ein Partner für den Backhaul sein.

Es sei ein Abenteuer gewesen, diese Satelliten und Terminals zu entwickeln, betonte Musk. Die Entwicklung gehe weiter. "Niemand sonst hat eine so weit entwickelte Phased-Array-Technologie, die digital ist und die wir durch Software weiterentwickeln können", lobte er das eigene Werk.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei am MWC 2021 in Barcelona teilgenommen, die Reise- und Hotelkosten wurden von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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chefin 01. Jul 2021 / Themenstart

Man darf nicht den aktuellen Zustand zugrunde legen. Sondern den Zukünftigen. Nehmt doch...

berritorre 30. Jun 2021 / Themenstart

Die aktuellen Satelittenanbieter hier in Brasilien sind so saumässig teuer und so...

PrinzessinArabella 30. Jun 2021 / Themenstart

30mrd Umsatz bei 10mrd Investition, Klingt etwas nach Bluff um Restriktionen oder...

berritorre 30. Jun 2021 / Themenstart

Naja, ein dutzend Haushalte an einem Satelliten sollten jetzt doch kein Problem sein...

smonkey 30. Jun 2021 / Themenstart

Danke! Ich denke jetzt ist es weniger missverständlich.

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