Outdoor-Kabel: Bahn will mit Super-Glasfaser Strecken digitalisieren

Das neue Kabel ist doppelt gepanzert und soll nicht mehr in den leicht zu öffnenden Kabelkanäle entlang der Schienen verlegt werden. Mehr wird nicht verraten.

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Das neue Kabel wird nicht gezeigt.
Das neue Kabel wird nicht gezeigt. (Bild: Deutsche Bahn)

Für den weiteren Ausbau ihres Glasfasernetzes haben Partner der Deutschen Bahn (DB) ein neues Glasfaserkabel entwickelt. Das gab die Deutsche Bahn am 2. Juli 2021 bekannt. Die Kabel seien widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse und würden in die Erde verlegt. In den Kabelkanälen der Bahn sind die Leitungen kaum gegen Anschläge geschützt.

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"Die Kabel sollen Standard werden: Sie sind sehr widerstandsfähig, doppelt gepanzert und haben eine lange Lebensdauer. Weil wir die Glasfaserkabel außerhalb des Gefahrenbereichs verlegen, müssen wir weniger Bahnstrecken sperren. Weniger schwere Maschinen, weniger Material und weniger Arbeitsschritte beim Verlegen der Kabel verkürzen die Bauzeiten enorm und senken die Kosten deutlich", sagte ein Bahn-Sprecher Golem.de auf Anfrage. Weitere Spezifikationen des Kabels könnten "nicht bekannt gegeben werden".

Die neuen Glasfaserkabel kommen erstmals bei der Odenwaldbahn zum Einsatz. Die DB verlegt bis Ende des Jahres zwischen Darmstadt-Ost und Wiebelsbach-Heubach insgesamt 27 Kilometer der sogenannten Outdoor-Kabel. Als nächstes folgt die rund 36 Kilometer lange Strecke Lübeck-Ahrensburg.

Bahnverkehr digitalisieren

Bis 2026/27 will die DB das 33.400 Kilometer lange Schienennetz komplett mit Glasfasertechnik ausstatten. Aktuell sind die Glasfaserkabel bereits an 20.000 Kilometern Strecke verlegt. Weil ein Teil der Schienen parallel verläuft und nur einmal mit Glasfaser zu versorgen ist, müssen noch 8.200 Kilometer Kabel eingebaut werden. "Die DB schafft damit die Grundvoraussetzung, den Bahnverkehr zu digitalisieren", erklärte der Konzern.

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Freie Kapazitäten im Glasfasernetz biete die DB Telekommunikationsunternehmen an. Die DB-Tochter Broadband habe dafür bereits große Mobilfunkunternehmen sowie Stadtversorger als Kunden gewinnen können. "Die damit erzielten Erlöse fließen in den weiteren Glasfaserausbau", erklärte die Bahn.

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HeroFeat 05. Jul 2021

Du glaubst doch nicht das Kupfer Diebe da Rücksicht nehmen? Und ansonsten ist es halt...

TodesBrote 03. Jul 2021

Aktuell brauchen, sicherlich nicht. Für ein vollautomatisierten Bahnnetz allerdings nicht...

MeinSenf 03. Jul 2021

War damals vor zwanzig Jahren schonmal so ein Projekt.

mxcd 03. Jul 2021

Schade, dass die Sabotagebereitschaft offenbar so groß ist, dass das notwendig ist, die...



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