SPD: Globale Mindeststeuer "großes Verdienst von Olaf Scholz"

Künftig könnten Konzerne wie Facebook, Google oder Amazon nicht mehr Staaten gegeneinander ausspielen. Es geht aber nur um eine Mindeststeuer von 15 Prozent.

Artikel veröffentlicht am ,
Google, Amazon und Facebook sollen Steuern zahlen.
Google, Amazon und Facebook sollen Steuern zahlen. (Bild: Lionel Bonaventure/AFP via Getty Images)

SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat die Einigung von 130 OECD-Staaten auf eine globale Mindeststeuer für Unternehmen als herausragenden Erfolg von SPD-Kanzlerkandidat und Bundesfinanzminister Olaf Scholz bezeichnet. "Dass nun 130 Staaten seinem Vorschlag für eine globale Mindeststeuer für Unternehmen folgen, ist das Verdienst eines jahrelangen Werbens für eine gerechte Besteuerung", sagte Mützenich dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Stellenmarkt
  1. (Junior) IT-Berater Schnittstellen (m/w/d)
    Lohmann & Rauscher GmbH & Co. KG, Neuwied
  2. IT-Professionals (m/w/d)
    Polizeipräsidium Oberbayern Nord, Ingolstadt
Detailsuche

Künftig könnten Konzerne wie Facebook, Google oder Amazon nicht mehr die Staaten gegeneinander ausspielen, um sich der Finanzierung des Gemeinwohls, der Infrastruktur und des Klimaschutzes zu entziehen. Es handele sich um einen großen Schritt zu mehr Gerechtigkeit und gleichzeitig wegen des internationalen Zusammenhalts um einen "Baustein einer friedlichen Zukunft".

Rund 130 Länder haben sich auf eine globale Mindeststeuer für international tätige Unternehmen geeinigt. Die an dem Abkommen teilnehmenden Staaten machten rund 90 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung aus, erklärte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am 1. Juli.

IT-Konzerne werden auch ohne physische Präsenz besteuert

US-Präsident Joe Biden erklärte, es sei ein globales Abkommen in Reichweite, das dem Wettrennen um die niedrigsten Steuersätze ein Ende bereiten werde. Das Abkommen werde es daher auch ermöglichen, mit den zusätzlichen Steuereinnahmen wichtige Investitionen zu tätigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, erklärte Biden.

Golem Karrierewelt
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    11.-15.07.2022, virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    12.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Übereinkunft, deren Details bis Oktober ausgearbeitet werden sollen, stellt das Ergebnis fast zehnjähriger Verhandlungen dar.

Neben einer Mindeststeuer von 15 Prozent soll auch dafür gesorgt werden, dass Großkonzerne künftig in den Ländern Steuern zahlen, in denen sie ihre Umsätze und Gewinne machen. Und zwar "unabhängig davon, ob sie dort eine physische Präsenz unterhalten", betonte die OECD. Die Regelung zielt insbesondere auf große Digitalkonzerne wie Amazon, Google oder auch Apple ab.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


iu3h45iuh456 04. Jul 2021

Das kannst du denjenigen, die das glauben mindestens ebenso vorwerfen. Noch nie etwas...

CraWler 03. Jul 2021

Denn wäre das nicht von der US Regierung massiv voran getrieben worden dann hätte die SPD...

Kleba 03. Jul 2021

Nein, das ist schon korrekt. Grob: Es ist "der Verdienst" wenn es um Geld, Lohn...

AllDayPiano 02. Jul 2021

Nicht dabei: Irland. Was also der Erfolg der Steuer sein wird...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ron Gilbert
Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community

"Die Leute sind gemein": Ron Gilbert, Chefentwickler von Return to Monkey Island, reagiert auf Kritik am Grafikstil des Adventures.

Ron Gilbert: Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community
Artikel
  1. JD Power: Elektrofahrzeughersteller haben ernste Qualitätsprobleme
    JD Power
    Elektrofahrzeughersteller haben ernste Qualitätsprobleme

    Die Neuwagenkäufer sind nach einer Befragung von JD Power bei Polestar und Tesla besonders unzufrieden mit der Qualität. Sieger ist Buick.

  2. CD Projekt Red: Ursachenforschung über Bugs in Cyberpunk 2077
    CD Projekt Red
    Ursachenforschung über Bugs in Cyberpunk 2077

    War ein Dienstleister schuld an den massiven Fehlern in Cyberpunk 2077? Darauf deutet ein umfangreicher, aber umstrittener Leak hin.

  3. Elektroauto: BMW i3 kommt in einer Schlussphasen-Edition
    Elektroauto
    BMW i3 kommt in einer Schlussphasen-Edition

    BMW hat eine Viertelmillion i3 gebaut, doch nun wird das Auto eingestellt. Zuvor gibt es eine Sonderedition.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG UltraGear 27" WQHD 165 Hz 299€ • Switch OLED günstig wie nie: 333€ • MindStar (MSI Optix 27" WQHD 165 Hz 249€, MSI RX 6700 XT 499€) • Alternate (SSDs & RAM von Kingston) • Grafikkarten zu Toppreisen • PNY RTX 3080 12GB günstig wie nie: 929€ • Top-TVs bis 53% Rabatt [Werbung]
    •  /