T-Cars: Telekom-Kamerawagen nehmen jedes Detail auf

Um den FTTH-Ausbau zu beschleunigen, setzt die Telekom auf T-Cars mit Kameras und Lasertechnologie.

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Das T-Car der Telekom im Großraum Stuttgart unterwegs
Das T-Car der Telekom im Großraum Stuttgart unterwegs (Bild: Deutsche Telekom/ Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom setzt beim FTTH-Ausbau in der Region Stuttgart auf Kamerawagen und Digitalisierung. Das gab der Netzbetreiber am 6. Juli 2021 in seinem Firmenblog bekannt. "Vier T-Cars nehmen mit Kameras und Lasertechnologie die Umgebung auf", sagte Michael Löttner, Leiter der Telekom-Technikniederlassung Südwest. Demnach laufen die Planungen zu einem sehr großen Teil digital ab.

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Die Technik erfasse "jedes nur denkbare Detail" entlang der Strecke, was in einer großen Datenbank verfügbar gemacht werde. "Wir haben eine künstliche Intelligenz hinten in der Auswertung, die uns sagt, wie ist die Oberflächenbeschaffenheit? Wo stehen Bäume? Wo ist es einfacher, eine Trasse zu bauen? Und wo ist es komplexer?", sagte Löttner.

Dann könne zusammen mit den Kommunen gemeinsam am Computer festgelegt werden, wo beispielsweise Verteilerkästen stehen sollen. Dazu kommen vorhandene Informationen der Telekom sowie Liegenschafts- und Eigentümer-Daten. Auf Basis dieser Informationen errechnet das System dann einen optimalen Trassenvorschlag - den die Experten der Telekom in aller Regel aber noch verfeinern und optimieren. Der Zeitgewinn sei dabei enorm. "Für ein kleines Ausbaugebiet, wo wir ungefähr zehn Netzverteiler planen würden, bräuchte ein versierter Planer ungefähr eine Woche. Mit der Factory können wir eine erste Indikation innerhalb von drei Stunden errechnen", sagte Löttner. Bei der Technikniederlassung Südwest wurde bereits die gesamte Ausbauplanung für das Jahr 2021 mit Unterstützung dieses Systems durchgeführt.

Die Telekom hat in Baden-Württemberg vor, in diesem Jahr insgesamt 182.000 Haushalte neu anzuschließen. Darunter sind rund 140.000 Privatkunden, 20.000 Anschlüsse in Neubaugebieten, 20.000 Unternehmen und etwa 2.000 öffentlich geförderte Anschlüsse.

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