Finnland: Amazon sucht Entwickler für seine Lieferroboter

Der Scout braucht eine bessere 3D-Software. Amazon lässt diese in Finnland sowie in Tübingen entwickeln.

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Der Scout traut sich noch nicht alleine raus.
Der Scout traut sich noch nicht alleine raus. (Bild: Amazon)

Amazon errichtet in Finnland ein Entwicklungszentrum für seine Scout-Lieferroboter. Das gab der weltgrößte Onlinehändler am 1. Juli 2021 bekannt. Zunächst werden rund 25 Entwickler in dem neuen Team arbeiten.

Amazon Scout liefert derzeit Pakete an Kunden an vier Standorten in den USA. Das Team in Helsinki wird eng mit den Forschungs- und Entwicklungslabors von Amazon Scout in Seattle in den USA, im britischen Cambridge sowie hierzulande in Tübingen zusammenarbeiten, um eine 3D-Software zu entwickeln, die komplexe Umgebungen simuliert. Sichergestellt werden soll, dass Scout während der Lieferungen sicher um Hindernisse wie Schlaglöcher herum navigieren und Bordsteinkanten überwinden kann.

Das Amazon-Scout-Team in Helsinki werde im Laufe der Zeit wachsen. "Wir stellen jetzt Ingenieure ein, die an der Spitze der Robotik und autonomen Systemtechnologie stehen", erklärte das Unternehmen.

Amazon Scout weicht Fußgängern, Fahrzeugen und Tieren aus

Der Amazon Scout sieht einem Roboter aus Litauen ähnlich, den Starship Technologies in den vergangenen Jahren unter anderem mit Paketdiensten testete: Auf sechs Rädern wird eine Kiste mit den bestellten Waren transportiert. Sie kann vom Kunden mit einem Code geöffnet werden, den dieser auf sein Smartphone erhält.

Amazon testet die Scouts im US-Bundesstaat Washington in der Metropolregion Seattle im ländlichen Snohomish County. Die Fahrzeuge sollen an Werktagen und nur bei Tageslicht unter Aufsicht Waren ausliefern. Sie fahren in Schrittgeschwindigkeit, nutzen elektronisches Kartenmaterial und verfügen über Sensoren, um die Umwelt zu erfassen und Fußgängern, Fahrzeugen und Tieren ausweichen zu können.

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