Klimakrise: Mobilfunknetze werden in Hitzewellen weggebrannt

Huawei geht den Mobile World Congress in Barcelona mit einem heißen Thema an - im Wortsinn.

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Steven Moore, Head of Climate Action der GSMA
Steven Moore, Head of Climate Action der GSMA (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Australien ist schon sehr heiß. "Aber es wird noch heißer und wir werden erleben, wie sich das auf die Netzwerke auswirkt", sagte Steven Moore, Head of Climate Action der Mobilfunkbranchenorganisation GSMA, am 27. Juni 2021 beim Huawei Day0 Forum in Barcelona. "Die langfristigen Kosten der globalen Erwärmung sind katastrophal, unsere Volkswirtschaften werden von der Umweltzerstörung vernichtend getroffen werden", prognostizierte Moore.

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Die Branche müsse die kurzfristigen Kosten für den Umweltschutz gegen die langfristigen abwägen, sagte Moore. Australien erwärmt sich stärker als der Durchschnitt des Planeten. Starkregen, Überflutungen und Waldbrände gibt es seit Jahrtausenden in Australien, aber ihre Zerstörungskraft, Intensität und Häufigkeit nehmen zu. Moore betonte, dass die Mobilfunkbranche auf erneuerbare Energien setzen müsse. 5G sei zudem effektiver, wenn der Energiebedarf mit der Menge der übertragenen Daten verglichen werde.

Orange: Network Sharing ist Umweltschutz

Mónica Sala, Chief Technology & Information Officer (CTIO) beim Netzbetreiber Orange Spain, betonte, dass es ein Beitrag zum Umweltschutz sei, wenn sich die Mobilfunkbetreiber die Netze teilten. Orange Spain setze auf saubere Energie von Iberdrola und Solaranlagen an den Antennenstandorten. Doch die Anzahl der Sites, die noch mit Dieselmotoren laufen, wurde nicht genannt. "Unser Ziel ist es, 100 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen", sagte Sala. Hier sei die Technologie von Huawei eine wichtige Hilfe. Technik sei nicht der Gegner, sondern Teil der Lösung.

Es gehe "nicht nur um den Energieverbrauch, sondern auch um E-Waste und Wassermanagement", räumte Schaart Afke, Senior Vice President Global Government Affairs bei Huawei, ein. Tatsächlich werden weltweit jährlich mehr als 50 Millionen Tonnen E-Waste produziert. Und auch Huawei-Smartphones lassen sich nicht besser reparieren als die der Konkurrenz.

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Smartphones enthalten Blei, Quecksilber und andere toxische Substanzen sowie wertvolle Elemente wie Gold, Silber und Kupfer. Nicht einmal 20 Prozent des weltweiten Elektroschrotts werden gesammelt und ins Recycling gegeben. Laut einer Untersuchung des Basel Action Network (BAN) und von Greenpeace verseucht der Elektroschrott besonders asiatische und afrikanische Länder.

Offenlegung: Golem.de hat auf Einladung von Huawei am MWC 2021 in Barcelona teilgenommen, die Reise- und Hotelkosten wurden von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.

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le_wemtenga 28. Jun 2021 / Themenstart

Naja in afrikanischen Ländern ganz gerne mal. Und da ist die im Artikel genannte Firma...

olma 28. Jun 2021 / Themenstart

Hat mich auch geärgert. Meine Erwartung war, dass sich z.b. das Equipment nicht mehr...

M.P. 28. Jun 2021 / Themenstart

In Energiesparlampen darf immer noch Quecksilber eingesetzt werden - wenn auch in...

Sharra 28. Jun 2021 / Themenstart

In wenigen Jahren dürfte Australien unbewohnbar sein, und dann nur noch als...

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