Glasfaser: Telekom verzeichnet sprunghaft gestiegene FTTH-Nachfrage

Die Deutsche Telekom verzeichnet eine sprunghaft gestiegene Nachfrage nach FTTH (Fiber To The Home) von Unternehmen. Das gab der Netzbetreiber am 30. Juni 2021 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die Detailplanungen für den Glasfaserausbau in 94 Gewerbegebieten haben begonnen.
Unternehmen haben drei Monate Zeit, um kostenlos den Ausbau zu erhalten. Jean-Pascal Roux, Leiter Wohnungswirtschaft und Breitbandausbau Geschäftskunden der Telekom Deutschland, sagte: "Die Telekom sucht für den Glasfaserausbau den Schulterschluss mit den Kommunen und Wirtschaftsverbänden vor Ort." So könne durch eine Bündelung von Aufträgen, etwa durch Unternehmen und die Wohnungswirtschaft, eine Region beim Ausbau priorisiert werden.
Das Telekom-Netz hat bereits mehr als 600.000 Kilometer Glasfaser. Zum größten Teil reicht das Netz aber noch nicht bis in die Gebäude. Zu Jahresbeginn hat die Telekom damit begonnen, Glasfaser zur hauptsächlichen Ausbauform zu machen.
Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr mehr als 150.000 Haushalten im ländlichen Raum die Möglichkeit für eine FTTH-Netzanbindung gegeben. Im laufenden Jahr sollen rund 200.000 Haushalten und Unternehmen Glasfaser-Zugänge ermöglicht werden. Das Volumen dieser Projekte beläuft sich den Angaben zufolge auf über 1 Milliarde Euro.
"Insgesamt wollen wir bis Ende 2025 mehr als drei Millionen Haushalten im ländlichen Raum Glasfaseranschlüsse ermöglichen" , hatte Telekom-Deutschland-Chef Srini Gopalan zuvor angekündigt. In Hamburg plant die Telekom neben Berlin das größte zusammenhängende Ausbauprojekt im Bundesgebiet: 540.000 Haushalte und Unternehmensstandorte sollen bis Ende 2025 einen FTTH-Anschluss buchen können.



