Die Klon-Fabrik der Samwer-Brüder, Rocket Internet, hat Helpling in Berlin gestartet. Bald wird die Kopie der Google-Beteiligung Homejoy bundesweit Putzarbeiter vermitteln. Eine weitere Samwer-Gründung ist morgen online.
Trotz großer Aktionsbereitschaft an der Basis hat Verdi der Telekom-Konzernführung eine lange Streikpause zugesagt. Es sei der Weg zu "konstruktiven Gesprächen eingeschlagen" worden.
Das Filmstudio Constantin Film will Internetsperren gegen illegale Streamingangebote in Deutschland gerichtlich durchsetzen. Das ermöglicht das gestrige Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu Kino.to.
Die Intransparenz der Internetkonzerne diene, "wie die Geheimpolitik in Diktaturen - nur der Erhaltung ihrer Macht", meint der rheinland-pfälzische Landesdatenschützer. Dagegen hätten die Nutzer ihr Verhalten positiv verändert.
Der Kunde werde zum Bittsteller degradiert und der Routerzwang eigentlich nicht abgeschafft, so die Kritik des Chaos Computer Clubs und der FSFE an der Bundesnetzagentur. So müssten für die volle Austauschbarkeit der Geräte auch die verwendeten Protokolle bekannt sein.
Facebook hat sein Team erweitert, das die weltweite Internetversorgung verbessern will. Beim Connectivity Lab sind nun Nasa-Experten und Vertreter einer Firma, die an dem unbemannten Solarflugzeug Zephyr mitgearbeitet hat.
Brendan Eich bekennt sich demonstrativ zu gleichen Rechten für alle Mozilla-Mitarbeiter und -Unterstützer, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Eich hatte vor Jahren Geld gespendet, um zu verhindern, dass Homosexuelle heiraten können.
Am Girls' Day muss der Bitkom einräumen, dass der Frauenanteil bei den IT-Spezialisten noch immer viel zu niedrig ist. Der Anteil bei den Auszubildenden in IT-Berufen liegt mit rund 8 Prozent noch deutlich niedriger.
Update Der Europäische Gerichtshof hat in einer Klage zu Kino.to geurteilt, dass Internetsperren gegen illegale Angebote zulässig sind. Constantin Film hatte gegen einen Internetprovider geklagt.
EU-Kommissarin Kroes hat wütende Tweets über die WLAN-Gebühren auf dem Flughafen Düsseldorf abgesetzt. Anderswo sei das kostenlos. Der Flughafen reagiert mit 30 Freiminuten für alle.
SAP hat in den USA das Unternehmen Fieldglass gekauft. Fieldglass hat 350 Mitarbeiter und bietet eine cloud-basierte Software für das Management des Bedarfs von Leiharbeitern.
Der Comedy-Gruppe Y-Titty und dem Youtube-Star Daaruum wird Schleichwerbung auf der Videoplattform vorgeworfen. Der Rechtsanwalt der Künstlergruppe weist die Vorwürfe zurück.
Kabel Deutschland will den Rechtsstreit mit ARD und ZDF weiterführen, nimmt aber elf HD-Programme der öffentlich-rechtlichen Sender ins Kabelnetz. Dazu kommen vier private Sender.
Firmen suchen immer mehr Android-App-Entwickler. Doch es gibt nicht genügend Freiberufler, die die Aufträge übernehmen können. Die Gesuche für Freelancer für iOS sind massiv zurückgegangen.
Ein Computerkrimineller ist in eine Online-Sexchatplattform in Hessen eingedrungen und hat 212.000 Euro erbeutet. Er wurde zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.
Ein deutscher Medienrat wehrt sich gegen den Entwurf einer Verordnung zum digitalen Binnenmarkt. Eine vertraglich vereinbarte bevorzugte Behandlung von Inhalten finanzkräftiger Anbieter bedrohe Netzneutralität und Meinungsfreiheit im Internet.
Fast eine Milliarde US-Dollar könnte Disney für die Youtube-Videoproduzenten Maker Studios zahlen. Die Clips würden aktuell 5,5 Milliarden Mal pro Monat abgerufen, so Disney.
Update Das Geschäftsmodell von Aviteo, dem Anbieter des Usenet-Zugangsdienstes Usenext, soll laut Gema auf dem illegalen Download geschützter Werke basieren. Das Landgericht Hamburg hat jetzt eine Unterlassungsverfügung erlassen.
Update Der Technikchef und Entwickler der Programmiersprache Javascript, Brendan Eich, übernimmt die Führung bei Mozilla. Er ist seit 1998 bei dem Projekt. Ein Bericht über eine Spende von Eich für ein Verbot der Homosexuellenehe sorgt für Proteste bei Entwicklern.
Ein großer Teil der erwarteten Milliarden aus der nächsten Mobilfunkversteigerung gingen zurück an die Netzbetreiber, sagt Horst Seehofer. Damit soll der Breitbandausbau finanziert werden, hätten Ministerpräsidenten und der Bundesfinanzminister nun fest verabredet.
Wettbewerbsbehörden in Asien haben der Übernahme des Nokia-Bereiches Devices & Services noch nicht zugestimmt. Bei dem Milliardengeschäft kann die Zeitplanung damit nicht gehalten werden. Steve Ballmer kündigt an, vielleicht auch den Aufsichtsrat zu verlassen.
Sony Music Deutschland sperrt seine Musik weiter bei Youtube, solange Google nicht das zahlt, was die Musikindustrie fordert. Es gehe um die Interessen der Künstler, so der Label-Chef. Doch nach eigenen Angaben verdienen die Major Labels doppelt so viel wie der Künstler an der Musik.
Nicht nur der aufgedruckte WPA-Schlüssel der O2-Box 6431 ist unsicher, der Netzbetreiber verschickt die Router noch dazu in einer einfach zu öffnenden, unverklebten Box, so dass ein Postbote oder Nachbar einfach nur nachschauen muss.
Das langerwartete Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Rechtmäßigkeit der Vorratsdatenspeicherung wird Anfang April verkündet. Generalanwalt Cruz Villalón hat sich bereits eindeutig positioniert.
Die Bundesnetzagentur ist gegen die Pläne der EU, Call-by-Call und Preselection nicht mehr vorzuschreiben. Laut VATM telefonieren Verbraucher täglich 25 Millionen Minuten über Call-by-Call oder Preselection.
Kim Dotcom hat den zweiten Prozess verloren, dessen Ziel Einsicht in die Beweise des FBI gegen ihn gewesen ist. Die US-Bundespolizei hatte sich illegal Kopien der Festplatten des Megaupload-Betreibers verschafft.
Microsoft hat im September 2012 ohne Gerichtsbeschluss ein Hotmail-Konto durchsucht. "Gerichte erteilen keine Erlaubnisse, sich selbst zu durchsuchen, da dies offenkundig nicht notwendig ist", so der Konzern.
Betreiber von Revenge-Porn-Plattformen müssen damit rechnen, für die Verletzung der Persönlichkeitsrechte ihrer Opfer bestraft zu werden: Eine junge Frau hat eine Klage gegen die Website You Got Posted gewonnen.
Laut einer Auswertung von Personalmarkt und Computerwoche ist das Einkommen von IT-Führungskräften stärker gestiegen als das aller anderen IT-Fachleute.
Laut Gerichtsunterlagen hat ein langjähriger Microsoft Senior Software Architect noch geheime Versionen von Windows 8 RT veröffentlicht. Er wurde gestern verhaftet.
Der Logistikkonzern DHL will Sensoren aus der Kinect und Smartwatches einsetzen, um seine Liefersysteme zu verbessern. Das wurde bereits erfolgreich getestet.
O2 arbeitet mit dem Hersteller Arcadyan daran, das voreingestellte Passwort seiner Router sicher zu machen. Betroffen sind die Modelle 6431, 4421 und 1421.
Am morgigen Donnerstag gehen die Streiks bei der Deutschen Telekom mit Schwerpunkt auf die Bereiche Technik und technischer Service weiter. Beteiligt sind 10.000 Beschäftigte.
Die Vorgehensweise von PC Fritz, Kunden den Product Key vorab zuzusenden, wenn diese auf Windows 7 Professional 64 Bit warten müssen, ist rechtlich zweifelhaft. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) ruft Betroffene dazu auf, sich an die Organisation zu wenden.
Apple-Chef Cook hat sich verärgert über ein neues Buch geäußert. Die Autorin Yukari Iwatani Kane kommt darin nach 200 Interviews mit Apple-Managern und Geschäftspartnern zu dem Ergebnis, dass die besten Tage des Unternehmens vorbei seien.
Der Apple-Auftragshersteller Pegatron bereitet die Herstellung des iPhone 6 vor. Die Fertigung soll im dritten Quartal 2014 beginnen. Auch Foxconn wurde wieder von Apple ausgewählt.
Onlineplattformen können ihre Nutzer nicht über die AGB dazu zwingen, per Brief oder Fax zu kündigen. Das hat das Landgericht München entschieden. Doch dagegen ist eine Revision möglich.
Laut mehreren Berichten ist ein Berliner Startup von der britischen Supermarktkette Tesco gekauft worden. Ziel von Sociomantic ist gewesen, ein nachhaltiges Unternehmen aufzubauen und zu zeigen, dass in Berlin Technologie entwickelt werden kann, die der des Silicon Valley ebenbürtig ist.
Heute wird Rechtsanwalt Thomas Urmann wohl schon den zweiten Prozesstermin wegen Krankheit verpassen, in dem es um eine Geldstrafe wegen Abmahnungen gegen Onlinehändler geht. Die Bundesregierung hat sich zudem erneut zu Redtube und Streaming-Abmahnungen geäußert.
Nach Kabel Deutschland kauft das Mobilfunkbetreiber Vodafone ein weiteres Festnetzunternehmen: Der spanische TV-Kabelanbieter Ono kostet Vodafone 7,2 Milliarden Euro.
Bei seinem letzten Top 100-Treffen bei Apple soll Steve Jobs sich klar gegen einen Apple-Fernseher gestellt haben. Die Anwesenden sind sich jedoch nicht einig, wie Jobs das Gesagte meinte.
Update PC Fritz bewirbt Windows 7 weiter auf seiner Homepage. Doch wer Windows 7 Professional in der 64-Bit-Version bestellt, wird nicht beliefert. Schuld seien Probleme mit dem Zulieferer.
Alibaba.com und der chinesische Twitter-Konkurrent Weibo wollen an die US-Börse. Alibabas IPO könnte einer der größten Börsengänge in der Wirtschaftsgeschichte werden.
Update Heute früh haben die ersten Warnstreiks bei der Telekom stattgefunden, unter anderem im Kundenservice. "Wir sind von einem Abschluss meilenweit entfernt", sagte Verdis Verhandlungschef.
Der Frankfurter Atos-Standort in der Hahnstraße mit 300 Beschäftigten soll überraschend geschlossen werden. Die im Betrieb "gebündelten Qualifikationen" könnten nicht mehr wettbewerbsfähig eingesetzt werden, so die Geschäftsführung.