Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Starlink mit Femtocells: T-Mobile und Verizon lachen über Musks Mobilfunkpläne

Der Aufbau eines eigenen Mobilfunknetzes durch SpaceX ruft bei etablierten Anbietern Spott hervor. Es geht um physikalische Grenzen und Milliardenkosten.
/ Achim Sawall
79 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
T-Mobile-Finanzchef Peter Osvaldik (Bild: T-Mobile US)
T-Mobile-Finanzchef Peter Osvaldik Bild: T-Mobile US
Inhalt
  1. Starlink mit Femtocells: T-Mobile und Verizon lachen über Musks Mobilfunkpläne
  2. Elon Musks Probleme mit den Naturgesetzen

Der scheidende T-Mobile-Finanzchef Peter Osvaldik hat sich auf dem Investorentreffen Citi 2026 Global TMT Conference kritisch über die neuesten Pläne von SpaceX für ein terrestrisches Mobilfunknetz geäußert. "Aus Mobilfunkperspektive ist das überhaupt keine Wettbewerbsbedrohung", betonte Osvaldik am 9. September 2026(öffnet im neuen Fenster).

"Über den neuesten" Plan lache "gewissermaßen jeder, der sich auskennt", weil "dahinter überhaupt keine Strategie steckt". SpaceX hatte zuvor bekannt gegeben, man wolle das von Echostar erworbene Frequenzspektrum nutzen, um ein hybrides Netz aus terrestrischen und satellitengestützten Komponenten aufzubauen. Terrestrisch wolle man Small Cells auf Hausdächern errichten.

Der aktuelle Direct-to-Device-Dienst (D2D) des Unternehmens nutzt 5 MHz, die über das Spektrum von Mobilfunkpartnern bereitgestellt wird. Durch die Echostar-Transaktion erhält man Zugriff auf 65 MHz Spektrum – was, wie Gwynne Shotwell, Präsidentin und COO von SpaceX, betonte, eine "massive Steigerung der Leistungsfähigkeit" darstellt. Elon Musk erklärte, dies sei der "wesentliche Punkt" beim Starlink-Mobilfunk. "Statt diese sehr teuren und schwer zu platzierenden großen Mobilfunk-Basisstationen aufbauen zu müssen, sind wir ziemlich zuversichtlich, dass wir eine große Anzahl kleiner Stationen einsetzen können." Shotwell hatte schon zuvor in dem Bereich ihre Ambitionen angekündigt.


Relevante Themen