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Lila Tretikov: Informatikerin wird neue Chefin der Wikipedia-Stiftung

Eine Softwareentwicklerin wird Executive Director der Wikimedia Foundation. Sie war acht Jahre lang bei dem Softwareunternehmen SugarCRM tätig, bevor sie zu Wikipedia kam.

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Lila Tretikov
Lila Tretikov (Bild: Frank Schulenburg/Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Die Informatikerin Lila Tretikov wird Chefin der Wikimedia-Stiftung. Wie die Wikimedia Foundation mitteilte, wird Tretikov die Geschäftsführung am 1. Juni 2014 übernehmen. Sie übernimmt den Posten von der kanadischen Journalistin Sue Gardner, die die Wikimedia-Stiftung seit 2007 geführt hat. Warum Gardner die Führung abgibt, wurde nicht mitgeteilt.

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Tretikov wurde in der Sowjetunion geboren und kam als Sechzehnjährige mit dem Niedergang des Staates in die USA. Sie studierte an der Lomonossow-Universität Moskau, an der University of California nahm sie ein Studium der Informatik und Kunst auf. Sie war acht Jahre lang bei dem Softwareunternehmen SugarCRM, tätig.

In einer Erklärung beschrieb sie die Aufgabe der Wikimedia als "nichts weniger, als die Summe des menschlichen Wissens frei verfügbar für alle zu machen".

Die bisherige Wikimedia-Führung stand unter Druck, um bezahlte Werbeeinträge in der Wikipedia einzudämmen. Im Oktober 2013 hätten Wikipedianer "zum Schutz des Projekts" mehr als 250 Nutzeraccounts gesperrt. Recherchen von Wikipedia-Autoren haben ergeben, dass eine Werbeagentur mit dem Namen Wiki-PR offenbar eine "Sockenpuppen-Armee" mit Hunderten Accounts angelegt hat, um "Tausende Artikel" über Personen, Organisationen und Produkte einzutragen, die nicht den Qualitätsmaßstäben des Lexikons entsprechen. Um die Relevanz vorzutäuschen, wurden zahlreiche Verweise verlinkt, die sich jedoch nicht auf den eigentlichen Artikel bezogen. Bei Löschdiskussionen unterstützten sich die Sockenpuppen-Accounts gegenseitig, um den Artikel zu verteidigen. Als Sockenpuppen werden zusätzliche Accounts eines Nutzers bezeichnet.

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JHB 02. Mai 2014

Sprich die Wahrheit nicht aus! ;) ist gefährlich in unseren demokratischen Zeiten! Kaum...


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