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Taxi-App: Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

Durch ein Verbot in Berlin lässt sich das US-Unternehmen Uber nicht entmutigen. Jetzt will Uberpop in weitere deutsche Städte.

Artikel veröffentlicht am ,
Taxi-Konkurrent: Uberpop startete in Berlin.
Taxi-Konkurrent: Uberpop startete in Berlin. (Bild: Uber)

Uber will trotz des Verbots in Berlin in weiteren deutschen Großstädten aktiv werden. Im Mai ist der Start in Frankfurt am Main geplant, wenig später sollen Düsseldorf, Köln und Hamburg folgen. Das kündigt Pierre-Dimitri Gore-Coty, Nord- und Westeuropa-Chef von Uber, in der Welt am Sonntag an. In rund 50 nordamerikanischen Städten ist das Startup bereits aktiv.

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Die Berliner Taxivereinigung hatte dem US-Unternehmen per einstweiliger Verfügung untersagen lassen, im Bundesland Berlin mit der Smartphone App Uber einen taxenähnlichen Verkehr mit Limousinen zu betreiben. Bei den Fahrern handele es sich um Mietwagenunternehmer, die laut Gesetz verpflichtet seien, nach der Fahrt an ihren Betriebssitz zurückzukehren, was sie nicht täten.

Taxiunternehmen in mehreren europäischen Ländern haben schon Klagen gegen Uber eingereicht. Auch in Deutschland behaupten sie, der vergangene Woche in Berlin gestartete Taxi-Service Uberpop verstoße gegen das Personenbeförderungsgesetz. Die App Uberpop vermittelt Fahrgäste an Hobby-Chauffeure, die sich im eigenen Wagen etwas dazu verdienen wollen. Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband BZP will Uber juristisch unter Druck setzen. "Eine Klage wird vorbereitet", sagte Thomas Grätz, Geschäftsführer des BZP, der Welt am Sonntag. "Wir sind zuversichtlich, dass die Attacke auf das Taxigewerbe abgewehrt wird."

In Berlin gebe es schon das Unternehmen Wundercar, das nach demselben Prinzip wie Uberpop funktioniere, erklärte Uber-Manager Gore-Coty: "Dass Wundercar von den Behörden nicht belangt wurde beweist, dass die Stadt neue Angebote begrüßt."

Die Rechtslage sei nicht eindeutig und stamme aus einer Zeit, als es noch kein Internet gab. "Es ist in unserem Interesse und im Interesse der Kunden, dass die Gesetze dahingehend korrigiert werden", so Gore-Coty.



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Tobias Claren 14. Jun 2014

Da wird sich die Polizei bedanken ;-D

Tobias Claren 14. Jun 2014

Und ob jeder daheim an seinem Starkstrom "rumfingern" darf. Sogar das ganze Haus neu...

JNZ 23. Apr 2014

Ja, leider ist das so. Klemm dir n Taxi Schild auf das Dach und du darfst fahren wie du...

JNZ 22. Apr 2014

Meiner Meinung nach finde ich Uber schon eine Interessante Alternative zu Taxis. Sie sind...

cabbi 21. Apr 2014

Darüber wurde in den anderen Beiträgen schon geschrieben! Schau es Dir einfach an! Falls...


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