"Leicht zu verdauen": SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

SAP will ein neues Ratenkauf-Modell anbieten und die Benutzeroberfläche einfacher bedienbar machen. Rund 80 Prozent der Kunden von SAP sind kleine und mittelgroße Unternehmen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Am SAP-Hauptsitz
Am SAP-Hauptsitz (Bild: Thomas Lohnes/Getty Images)

Mit vereinfachten Benutzeroberflächen und Ratenzahlung will SAP verstärkt kleine und mittelständische Firmen als Kunden gewinnen. "Die Nutzererfahrung muss wie bei Endverbrauchern sein - angenehm, einfach und leicht zu verdauen", sagte Kevin Gilroy, Chef des weltweiten Mittelstandsgeschäfts bei SAP, der Nachrichtenagentur dpa.

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Zu dem neuen Angebot für den Mittelstand gehört die Option, Software über 24 Monate abzuzahlen. Gut 80 Prozent der Kunden von SAP, 200.000 Firmen, sind kleine und mittelgroße Unternehmen.

SAP bietet bereits, etwa mit Siemens Financial Services, ein Finanzierungsprogramm für das ERP-Produkt SAP Business One. Darlehen, Mietkauf oder Leasing sind möglich.

Am 17. April 2014 hatte SAP seinen Geschäftsbericht für das erste Quartal 2014 (1. Januar - 31. März) vorgelegt. Der Umsatz mit Software sank um fünf Prozent auf 623 Millionen Euro. Konzernweit stieg der Umsatz um zwei Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs um drei Prozent auf 534 Millionen Euro. Umsatzerlöse aus Cloud-Software-Abonnement und -Support stiegen um 32 Prozent. Hier musste der deutsche Hersteller für Unternehmenssoftware aber viele Milliarden Euro für Übernahmen ausgeben.

Zwei Milliarden Euro in der Cloud

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Der Softwarekonzern will sein Geschäft mit Software in der Cloud bis 2015 von einer auf zwei Milliarden Euro steigern, 2017 sollen es drei bis dreieinhalb Milliarden Euro sein. Noch bringen die alten Lizenzen und der Service das meiste Geld ein. Von 3,7 Milliarden Euro Umsatz im ersten Quartal stammten nur 219 Millionen Euro aus dem Cloud-Geschäft mit Abo-Modellen. Das Geschäft mit klassischen Softwarelizenzen war erneut um fünf Prozent zurückgegangen.

Die Quartalsbilanz war die letzte, die Bill McDermott zusammen mit dem Ko-Vorstandschef Jim Hagemann Snabe vorlegte. Bei der Hauptversammlung am 21. Mai will sich Snabe in den Aufsichtsrat wählen lassen. Was McDermott als alleiniger Chef mit dem Konzern vorhat, hatte er bereits im Februar angekündigt: "Wir müssen einfacher werden. Das heißt nicht, dass wir nur Kosten sparen, sondern vor allem die Dinge noch besser machen." An den Beschäftigten wolle er nicht sparen. Ende des Jahres wolle SAP mehr Beschäftigte haben als im Januar 2014.

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FedoraUser 22. Apr 2014

Ist doch gut wenn ich weniger verkaufe aber trotzdem gleichbleibenden/mehr Gewinn habe...

FedoraUser 22. Apr 2014

Liegt vielleicht daran, dass dieses Feld in der Tabelle halt nur 10 Zeichen hat? Kann...

Nasjer 22. Apr 2014

Bei mir in der Firma arbeitet man mit ProAlpha: http://de.m.wikipedia.org/wiki/ProALPHA...

Michael H. 22. Apr 2014

Was auch daran liegt, dass SAP einfach für neue Funktionen und Module die Hersteller...



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