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Bärbel Höhn: Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

Eine schnelle Einführung einer Diebstahlsperre für Smartphones könnte per Gesetz kommen. Doch die IMEI-Blockierung ist als Diebstahlschutz umstritten.

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Bärbel Höhn: Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen
(Bild: Simon Hayter/Getty Images)

Die Grünen-Verbraucherschutzexpertin Bärbel Höhn fordert eine schnelle Einführung eines Sperrsystems für Handys als Schutz gegen Diebstahl. "Das Sperrsystem für Mobiltelefone muss in Deutschland Pflicht werden", sagte Höhn der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

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Höhn hatte schon mehrfach gefordert, die Telekommunikationsbranche müsse dafür sorgen, dass gestohlene Mobiltelefone komplett unbrauchbar gemacht werden können. "Die Handy-Provider hierzulande bewegen sich nicht, obwohl sie etwas tun könnten", sagte sie. In Großbritannien oder Australien gebe es schon längst ein Sperrsystem. Dort werde die 15-stellige International Mobile Station Equipment Identity (IMEI), eine eindeutige Seriennummer, als Diebstahlschutz eingesetzt. Diese lässt sich aber per Software neu programmieren.

In vielen Smartphones befinden sich bereits Funktionen, die das Löschen des Speichers oder das Sperren des Smartphones aus der Ferne erlauben.

Für die Hersteller und den Handel ist der Verlust von Mobiltelefonen ein lukrativer Markt. 14 Millionen Deutsche kennen das Gefühl, wenn das Mobiltelefon plötzlich verschwunden ist. Dies ergab eine Umfrage im Auftrag des IT-Verbands Bitkom im Juli 2012. Danach hat rund jeder zehnte Deutsche (7,7 Millionen) ab 14 Jahren sein Handy schon einmal verloren. 3,5 Millionen wurde das Mobiltelefon gestohlen. Bei weiteren 2,8 Millionen Deutschen war das Gerät verschwunden und sie wissen nicht, ob sie es verloren haben oder ob es ihnen gestohlen wurde.

Große Smartphone-Hersteller haben im April 2014 eine freiwillige Vereinbarung unterzeichnet, nach der ein verbesserter Diebstahlschutz in alle Smartphones integriert wird, die ab Juli 2015 auf den Markt kommen. Doch diese Plattform gilt zunächst nur für die USA.

Der Besitzer soll bei einem Geräteverlust die Nutzerdaten aus der Ferne löschen können. Eine ebenfalls in Smartphone-Betriebssystemen vorhandene Funktion betrifft das Sperren des Geräts mit einem Kennwort oder einer PIN. Damit soll verhindert werden, dass der Dieb das Gerät benutzen oder weiterverkaufen kann. Falls es einem Dieb gelingt, eine PIN-Sperre zu umgehen, soll eine bislang weniger verbreitete Funktion implementiert werden: Eine erneute Reaktivierung des Smartphones wird blockiert und kann nur vom rechtmäßigen Besitzer erfolgen. Der Nutzer soll zudem in der Lage sein, das Löschen des Speichers rückgängig zu machen und alle Nutzerdaten wieder auf das Smartphone zurückzuspielen. Der Gerätehersteller soll dafür Backup-Lösungen bereitstellen.

Die Vereinbarung haben Apple, Google und Microsoft unterzeichnet, die Smartphone-Betriebssysteme anbieten. Zusätzlich haben HTC, Huawei, Motorola, Nokia und Samsung sich zur Einhaltung der Vorgaben verpflichtet. Sobald die Schutzfunktionen enthalten sind, gelten sie für alle Smartphones, die mit der Betriebssystemversion arbeiten.



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Himmerlarschund... 22. Apr 2014

Wenn ich es mit professioneller Kriminalität zu tun habe, würde ich mir in erster Linie...

fesfrank 21. Apr 2014

die frage ist doch ..... ob ich dadurch einen mehr wert für mich erreiche ???? was nützt...

Anonymer Nutzer 21. Apr 2014

Wer diese großen etablierten Parteien wählt, dem ist eh nicht mehr zu helfen... Als ob...

Anonymer Nutzer 21. Apr 2014

Es ergibt Sinn, daß sie sich auf Smartphones einschießen, unsere lieben Politiker. Denn...

Schrödinger's... 21. Apr 2014

Abschreckung - wer klaut schon Briefbeschwerer? Kleptomanen, aber sonst... Und die...


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