Tablets: Microsoft macht durch Surface 300 Millionen Dollar Verlust
Microsoft hat in den vergangenen neun Monaten mit seinen Surface-Tablets einen Verlust von 300 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Das geht aus einer 10-Q-Pflichtmitteilung(öffnet im neuen Fenster) an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hervor, die Microsoft eingereicht hat. Danach gab Microsoft in dem Zeitraum 2,1 Milliarden US-Dollar für das Surface aus und erzielte einen Umsatz von 1,8 Milliarden US-Dollar.
Unklar ist, ob der Grund für die hohen Kosten Werbeausgaben oder hohe Produktionskosten sind.
Bereits im Juli 2013 musste Microsoft auf unverkaufte Surface-RT-Tablets einen Betrag von 900 Millionen US-Dollar abschreiben. In Deutschland musste Microsoft danach binnen weniger Monate zweimal den Preis des Surface Pro senken. Ende August 2013 wurde das Windows-Tablet um 100 Euro reduziert, im Oktober fiel der Preis erneut um 80 Euro.
Nach Angaben von Strategy Analytics haben Tablets mit Windows-Betriebssystem im ersten Quartal 2014 einen globalen Marktanteil von knapp 6 Prozent bei 3,4 Millionen verkauften Tablets gehabt. Vor einem Jahr waren es noch 2,8 Millionen Windows-Tablets. Android erreichte 66 Prozent, Apples iOS sank auf 28 Prozent. Der gesamte Tabletmarkt legte im ersten Quartal 2014 um 9,3 Millionen Geräte und damit 19 Prozent zu.
Das kommende Surface Mini soll in zwei Ausführungen erscheinen: Zwar sollen beide laut Informationen des Blogs WP Dang ein 8-Zoll-FHD-Display nutzen und eine Kinect-ähnliche Bedienung neben der klassischen Touch-Eingabe bieten. Die eine Version basiert aber auf einem ARM-Chip, die andere auf Intels Bay-Trail-Plattform. Als technische Basis werden ein ARM- und ein Bay-Trail-SoC genannt.
- Anzeige Hier geht es zum Microsoft Surface Laptop bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



