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Finanzierungsrunde: Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

In einer neuen Finanzierungsrunde ist das Startup Airbnb zu einem der wertvollsten Startups der Welt gemacht worden. Gründer Brian Chesky behauptet, weiter den Geist der Firma zu leben und auf der Luftmatratze zu übernachten, wenn Freunde sein Bett brauchen.
/ Achim Sawall
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Airbnb-Gründer Brian Chesky (Bild: Denis Balibouse/ Reuters)
Airbnb-Gründer Brian Chesky Bild: Denis Balibouse/ Reuters

Das sechs Jahre alte Startup Airbnb ist in einer neuen Finanzierungsrunde mit zehn Milliarden US-Dollar bewertet worden. Das berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) aus informierten Kreisen. Die Beteiligungsgesellschaft Texas Pacific Group investiert 450 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das in früheren Investitionsrunden bereits 300 Millionen US-Dollar erhalten hat.

Damit ist die Plattform für die Vermittlung privater Übernachtungsplätze eines der wertvollsten Startups der Welt und kann sich mit dem Cloudanbieter Dropbox vergleichen.

Weitere Investoren in der neuen Runde sind Dragoneer Investment, T. Rowe Price und Sequoia Capital.

Anfang des Jahres begann Airbnb, einen Reinigungsservice für seine Vermietungspartner in Teilen von San Francisco und New York anzubieten.

Airbnb-Gründer Brian Chesky sagte dem Focus(öffnet im neuen Fenster) : "Wir pflegen unsere Community und sprechen regelmäßig mit unseren Gastgebern." Das Unternehmen werde künftig auch komplette Reisen mit Hin- und Rückflug ins Angebot nehmen. "Wir suchen nach Partnern im Transport- und Reisebereich" , erklärte er.

Nach eigenen Angaben wohnt der 32-jährige Chesky weiter in seiner Wohngemeinschaft in San Francisco. "Wenn ich die Stufen unseres Apartments hochgehe, denke ich an die Zeit, als ich noch ein arbeitsloser, oft sehr verzweifelter Niemand war. Solche Erinnerungen sind wichtig" , sagte er. Er schlafe hin und wieder auf der Luftmatratze, wenn "ein befreundetes Paar mein Bett okkupiert" .

Laut einer Umfrage könnten sich 26 Prozent der Deutschen vorstellen, in einem künftigen Urlaub statt eines Hotelzimmers eine Privatunterkunft zu buchen. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid befragte im April für den Focus repräsentativ ausgewählte Personen.


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