Hundertfünfzig Rechner in der Hamburger Verwaltung sind im Januar 2014 tagelang durch den Cridex-Trojaner lahmgelegt worden. Das hat der Senat bestätigt. Der Trojaner installiert auch einen Keylogger, doch einen Datenverlust hat es angeblich nicht gegeben.
Der Landesdatenschützer prüft, ob die lückenlose Überwachung der Lagerarbeiter über ihre Scannerdaten bei Zalando legal ist. Eine Journalistin hatte über drei Monate im Erfurter Versandzentrum des Online-Händlers mit versteckter Kamera recherchiert und diese Form der Kontrolle dokumentiert.
Der lange Kampf um höhere Löhne bei Amazon geht weiter. "Die Fastenzeit ist zu Ende. Her mit den Eiern", so das Motto der Lagerarbeiter, die trotz großer Kälte um 5:00 Uhr Streikposten bezogen.
Die Berliner Taxivereinigung hat aufgrund von Gesetzen aus der Zeit vor dem Internet ein Verbot der Uber-Limousinen durchgesetzt. Doch das Startup macht weiter.
Google hat im ersten Quartal 3,45 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht. Die Analysten waren mit einigen Angaben nicht zufrieden, und der Kurs der Aktie fiel. Die Anzeigenumsätze stiegen um 26 Prozent. Zugleich fielen die Werbeeinnahmen pro Klick erneut.
In Brüssel ist der alternative Taxidienst Uberpop gerichtlich verboten worden, weil die Fahrer keine Taxi-Lizenz haben. Auch in Berlin hofft der Taxiverband Berlin-Brandenburg auf ein solches Urteil.
Der Axel-Springer-Konzern beklagt, dass er bei den Onlinewerbeeinnahmen von Googles Algorithmen abhängig ist. Schreckensvisionen erzeugen bei Springer-Chef Mathias Döpfner zudem die Schwimmpontons, an denen Google arbeitet.
Kim Dotcom hat vor dem neuseeländischen High Court erreicht, dass sein Vermögen und 19 Autos und Jet-Skis freigegeben werden. Sein Eigentum war auf Betreiben des US-Justizministeriums wegen Urheberrechtsverletzungen mit Megaupload beschlagnahmt worden.
Intel kommt im Bereich Mobile und Communications nicht weiter: Der Umsatz ging hier um 61 Prozent zurück, der operative Verlust stieg auf 929 Millionen US-Dollar. Intel verkaufte fünf Millionen Tablet-Prozessoren.
Beschäftigte in Bundesbehörden sollen nicht nach erotischen Begriffen und Porno suchen. Dagegen werden Filtersysteme eingesetzt. Dies geschehe zum Schutz der Mitarbeiter, der IT-Infrastruktur und des Ansehens der Bundeseinrichtungen.
IT-Freelancer haben im vergangenen Jahr 125.275 Euro umgesetzt. Davon blieben nach allen Abzügen noch 73.880 Euro übrig, das sind rund 6.150 Euro im Monat.
Mit Zebra Technologies und Motorola Solutions würden sich zwei große Hersteller von Barcodescannern zusammentun. Motorola Solutions hat auch Industrie-Tablets und Ausrüstung für das Internet der Dinge im Angebot.
Die deutsche Kommission für Jugendmedienschutz will einen Pornofilter beim Internet Provider per Gesetz wie in Großbritannien. Allerdings sollen Nutzer den Filter erst einschalten müssen.
Noch in diesem Jahr kommt Unitymedia KabelBW mit einem neuen, sehr schnellen Internetzugang. Auch beim Upload ist im Koaxialkabel sehr viel mehr drin, als bisher angeboten wird. Hier seien bis zu 40 MBit/s möglich.
Für die Breitbandstrategie der Bundesregierung wollen CDU und CSU noch im Herbst 2014 an die 700-MHz-Frequenzen, die bisher für DVB-T genutzt werden. Nach Angaben des ZDF empfangen elf Prozent der deutschen TV-Haushalte ihr Fernsehen nur über DVB-T.
Weil ein Callcenter Dialer-Software einsetzt, die einen Betroffenen in fünf Tagen 210-mal anrief, werden nun die Rufnummern von der Bundesnetzagentur abgeschaltet. Bei den Betroffenen hatte selbst sonntags und nachts das Telefon geklingelt.
Wer Daten seines Arbeitsgebers eigenmächtig löscht, kann ohne Abmahnung fristlos gekündigt werden. Das hat das Hessische Landesarbeitsgericht entschieden, das die Löschung von einem Gutachter prüfen ließ.
Die Niederlande dürfen bei Urheberrechtsabgaben für legale Privatkopien die illegalen Kopien nicht mit einpreisen. Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union entschieden.
Der Begriff Startup ist 68 Prozent der Deutschen unbekannt. Von den wenigen, die wissen, was ein Startup ist, können sich nur 20 Prozent vorstellen, eines zu gründen. Zudem gründen kaum Frauen ein Startup.
Bei der Deutschen Telekom ist der Tarifkampf um höhere Löhne beendet. Statt der von Verdi geforderten Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent gibt es 2,9 Prozent. Bei T-Systems gibt es noch keine Einigung.
Bisher war die Nutzung der öffentlichen WLAN-Hotspots von Kabel Deutschland für die Kunden des Netzbetreibers kostenlos. Das hat nun ein Ende. Die 30 Gratisminuten bleiben jedoch.
Intel schließt ein weiteres Werk und kündigt 1.500 Beschäftigten. Zuvor wurde bereits eine Fabrik in den USA stillgelegt. Wegen der sinkenden Umsätze im PC-Geschäft will Intel im laufenden Jahr fünf Prozent seiner 107.000 Arbeitsplätze streichen.
Die Backdoor, die der Reverse Engineer Eloi Vanderbeken auf Port 32764 von verschiedenen DSL-Routern fand, soll bei Netgear geschlossen sein. Ein Patch steht als Firmware Version 1.1.00.48 für den Router DGN1000 bereit.
Die sechs großen Studios wollen Schadensersatz von den Betreibern des einstigen Sharehosters Megaupload um Kim Dotcom. Dieser bezeichnet die Vorwürfe als "dumm".
Sipgate ist mit seinen Mobilfunkangeboten Opfer eines alten Streits zwischen EU-Kommission und Bundesnetzagentur geworden. Das Unternehmen ist aber nur betroffen, weil es als letztes die Terminierungsentgelte festgelegt bekam.
Der Beginn der neuen Gespräche zwischen Telekom und Gewerkschaft ist zugleich eine neue Runde für Streiks. Bundesweit sind mehrere Tausend Beschäftigte aus dem Kundenservice und der Techniksparte zu Warnstreiks aufgerufen.
E-Plus bringt eine spezielle Whatsapp-SIM-Karte auf den Markt. Das Besondere dabei ist, dass der mit Whatsapp anfallende Datenverkehr nicht gesondert berechnet wird. Auch ohne Buchung einer Datenoption kann Whatsapp ohne weitere Kosten verwendet werden.
Der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hätte gerne wieder einen wichtigen Posten bei Apple. Außerdem sprach er über die Fehler von Steve Jobs beim Apple III und dem Apple-Lisa-Computer.
Amazon kann eines seiner Lager nicht wie geplant im tschechischen Brünn errichten. Die Furcht vor Tag und Nacht an- und abfahrenden LKW führte zu der Ablehnung.
Der Servicetechniker, der bei Industrie 4.0 per Internet arbeitet, läuft Gefahr, viel stärker überwacht zu werden. Bei der Bandarbeit stünden Roboter den Menschen im Weg, sagte IG-Metall-Vizechef Jörg Hofmann.
Nest, der Rauchmelderhersteller, den Google für 3,2 Milliarden US-Dollar kaufen will, muss sein Produkt Nest Protect vom Markt nehmen. Die Handgeste Nest Wave gegen Fehlalarme konnte auch bei echten Bränden den Alarm ungewollt abschalten.
Novauris Technologies, eine Ausgründung des Herstellers von Dragon Dictate, gehört zu Apple. Das Team wurde in die Siri-Abteilung integriert, wie Apple nun bestätigt hat.
Warner Brothers, Disney, Microsoft und Intel haben eine Geldstrafe gegen den Gründer des Softwareunternehmens Slysoft erstritten. Slysoft mit Sitz auf dem Inselstaat Antigua bringt den DVD- und Blu-ray-Ripper AnyDVD, CloneDVD und Game Jackal heraus.
Der Streit um den Handel mit gebrauchter Software in Deutschland geht weiter. SAP und Susensoftware haben Berufung gegen ein Urteil eingelegt, nach dem der Softwarekonzern seine AGB ändern sollte.
Amazons Geschäftsführung hat nun auch ein Angebot für ein Spitzengespräch zwischen Verdi und dem Deutschlandchef des Konzerns ausgeschlagen. Damit sei eine Chance vertan, den seit fast einem Jahr bestehenden Konflikt endlich zu lösen, kritisiert Verdi. Die Streiks gehen damit weiter.
Ditech, einer der größten Elektronikhändler Österreichs, wird geschlossen. Geldgeber wurden nicht gefunden, der Ausverkauf hat begonnen. Der Gründer räumte ein, er habe Fehler gemacht und sich vom "Wachstum blenden lassen".
Amazon Web Services (AWS) und Twitter setzen kaum erneuerbare Energien ein. Apple versorgt dagegen laut Greenpeace seine Rechenzentren zu 100 Prozent mit Sonnen- oder Windkraft.
Der wegen Diebstahls der Einnahmen von Webcam-Sexdarstellerinnen verurteilte Geraer wehrt sich gegen die Haftstrafe. Er hat Revision gegen das Urteil eingelegt.
Marvell Technology Group soll wegen eines Patents zu Detektortechnik in Festplattenchips eine Rekordstrafe an die Carnegie Mellon University zahlen. Die Universität hatte 3,7 Milliarden US-Dollar gefordert.
Die Boykottaufrufe gegen Firefox gefährden laut Mozilla-Chef Brendan Eich die Zukunft von Firefox. Er steht unter wachsendem Druck, weil er gegen die Gleichberechtigung homosexueller Paare eintritt.
Apple will den Hersteller kontrollieren, von dem der US-Konzern seine Treiberbausteine und Displaycontroller für die iPhones bezieht. Apple hat Renesas laut einem Bericht 480 Millionen US-Dollar geboten.
Sein persönliches Vermögen beträgt derzeit 27 Milliarden US-Dollar. Dazu bekam Mark Zuckerberg noch 1 US-Dollar für seine Tätigkeit als Facebook-Firmenchef.