Abo
  • Services:
Anzeige
Der Europäische Gerichtshof hatte das Grundsatzurteil gefällt .
Der Europäische Gerichtshof hatte das Grundsatzurteil gefällt . (Bild: EU)

Susensoftware: SAP wehrt sich gegen Handel mit gebrauchter Software

Der Streit um den Handel mit gebrauchter Software in Deutschland geht weiter. SAP und Susensoftware haben Berufung gegen ein Urteil eingelegt, nach dem der Softwarekonzern seine AGB ändern sollte.

Anzeige

SAP Deutschland wehrt sich gegen ein Urteil des Landgerichts Hamburg, nach dem das Unternehmen seine Kunden nicht zwingen darf, vor dem Verkauf gebrauchter Softwarelizenzen die Zustimmung des Konzerns einzuholen. Dagegen hat SAP nun Berufung beim Oberlandesgericht Hamburg (Aktenzeichen 3 U 188/13) eingelegt, gab der Prozessgegner Susensoftware am 3. April 2014 bekannt.

Das Landgericht Hamburg hatte dazu zwei Klauseln aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen der SAP zur Überlassung und Pflege der Software verboten.

SAP hatte es in seinen AGB zustimmungspflichtig gemacht, wenn die eigene Software weiterverkauft wird. Wenn neue Lizenzen von Dritten hinzugekauft werden, konnte der Konzern die Nutzung der eigenen Software beim Kunden regelmäßig überprüfen und den Kunden zwingen, die gesamte SAP-Software nur vom Konzern selbst warten zu lassen und auf Drittanbieter zu verzichten.

Eine dritte Klausel bewertete das Gericht als zulässig. Zu dieser Klausel aus dem Bereich der Softwarepflege wurde von Susensoftware Anschlussberufung eingelegt.

Der Gerichtshof in Luxemburg hatte am 3. Juli 2012 ein Grundsatzurteil für die Freigabe des Handels mit gebrauchten Softwarelizenzen gefällt. Es ging darum, ob eine einmal in Verkehr gebrachte Software-CD ohne Zustimmung des Herstellers weiterverbreitet werden darf. Der EU-Gerichtshof hatte das bejaht und auf Softwaredownloads erweitert. Zudem stellte er klar, dass der Zweiterwerber auch notwendige Vervielfältigungen bei der Installation und Programmausführung vornehmen darf. Der Verkäufer darf laut Urteil aber keine Kopien der Software zurückbehalten oder Volumenlizenzen aufspalten: Wer beispielsweise 100 Lizenzen für sein Unternehmen gekauft hat, kann nicht 80 selbst nutzen und 20 weiterverkaufen.


eye home zur Startseite
quasides 07. Jul 2016

sind nicht letzte zuckungen, vielmehr ist das urteil in zukunft wohl kaum relevant da...

Kuddel4711 04. Apr 2014

Kunden gewinnen sehr viel: Gleiche Ware für viel weniger Geld. Die Einschränkungen in...

Peter2 03. Apr 2014

Das gehört verboten..



Anzeige

Stellenmarkt
  1. PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Blomberg
  2. über Nash Direct GmbH, Südschwarzwald
  3. Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH, Köln, Bochum
  4. Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG), Bad Nenndorf


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 17,49€)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 79,98€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. FixFifa

    Fans von Fifa 18 drohen mit Boykott

  2. Samsung

    Erste Details zum Galaxy S9

  3. Cyber Monday

    Streiks an drei Amazon-Standorten

  4. Echo Show vs. Fire HD 10 im Test

    Alexa, zeig's mir!

  5. Apple

    Teure Lederhülle für iPhone X deckt Mikrofon ab

  6. Notruf

    Siri ruft unnötig die Feuerwehr

  7. Netzneutralität

    US-Behörde FCC will Internetprovidern alles erlauben

  8. Fraunhofer Fokus

    Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

  9. Onlinehandel

    Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an

  10. Verbraucherschutz

    Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

Oneplus 5T im Test: Praktische Änderungen ohne Preiserhöhung
Oneplus 5T im Test
Praktische Änderungen ohne Preiserhöhung
  1. Smartphone Neues Oneplus 5T kostet weiterhin 500 Euro
  2. Sicherheitsrisiko Oneplus-Smartphones kommen mit eingebautem Root-Zugang
  3. Smartphone-Hersteller Oneplus will Datensammlung einschränken

Universal Paperclips: Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
Universal Paperclips
Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
  1. Disney Marvel Heroes wird geschlossen
  2. Starcraft 2 Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

  1. Re: Kaum einer will Glasfaser

    bombinho | 10:34

  2. Re: Also ich, Entwickler, Nerd, 23, Single bin...

    Andrej553 | 10:34

  3. Re: 16A aus Steckdose....

    minifisch | 10:33

  4. Re: Lootboxen der 90er und 2000er

    |=H | 10:30

  5. Re: Notruf: Seitentaste und Lautstärke - Lustig...

    Anonymouse | 10:30


  1. 10:39

  2. 10:30

  3. 10:20

  4. 08:55

  5. 07:41

  6. 07:30

  7. 07:12

  8. 17:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel