Abo
  • Services:

Tarifverhandlungen: Streiks bei der Telekom gehen weiter

Der Beginn der neuen Gespräche zwischen Telekom und Gewerkschaft ist zugleich eine neue Runde für Streiks. Bundesweit sind mehrere Tausend Beschäftigte aus dem Kundenservice und der Techniksparte zu Warnstreiks aufgerufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Streikende mit Bildern ihrer Kinder
Streikende mit Bildern ihrer Kinder (Bild: Verdi)

Die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom gehen laut Verdi in dieser Woche in die entscheidende Runde. Die morgen anstehenden Gespräche seien "eine letzte Chance auf eine gütliche Einigung am Verhandlungstisch", so Verdi am 7. April 2014.

Stellenmarkt
  1. Hoyer GmbH Internationale Fachspedition, Hamburg
  2. Consors Finanz, München

Dazu werden erneut bundesweit mehrere Tausend Beschäftigte aus dem Kundenservice und der Techniksparte zu Warnstreiks aufgerufen. In Bayern finden Streiks in Bamberg, Nürnberg, Regensburg, Weiden und Würzburg statt, kündigte Helmut Doser von Verdi an. An diesen Standorten wollen auch die Beschäftigten von T-Systems die Arbeit niederlegen.

Die bisherigen drei Verhandlungsrunden waren ohne Ergebnis verlaufen. Die Gewerkschaftsführung hatte am 28. März jedoch eine einwöchige Streikpause zugesagt, weil die Konzernführung "den Weg zu konstruktiven Gesprächen eingeschlagen" habe. Zuvor hatten sich 22.000 Beschäftigte bundesweit an vollschichtigen Warnstreiks beteiligt.

"Den wohlmeinenden Absichten müssen jetzt endlich Taten folgen", sagte Lothar Schröder, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand.

Verdi fordert in der laufenden Tarifrunde neben dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen eine Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent. Für Auszubildende und Studierende soll es eine Anhebung der Vergütung um 65 Euro im Monat geben.

Die Konzernführung hatte drei Prozent verteilt über zwei Jahre angeboten. Die Gewerkschaft verlangt eine Laufzeit der Tarifverträge von zwölf Monaten, die Arbeitgeber hatten zwei Jahre vorgeschlagen.

Die vierte Runde der Tarifverhandlungen findet am 8. und 9. April 2014 in Bonn statt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 41,97€
  2. 444€
  3. (u. a. ELEX für 15,49€)

caso 07. Apr 2014

Woher hast du deine Zahlen? Aktuell ist die Inflation mit ca. 0,5% sehr niedrig.


Folgen Sie uns
       


Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live

Mit Command & Conquer Rivals wollte sich die Golem.de-Community so gar nicht anfreunden, da haben Anthem und Unraveled Two mehr überzeugt.

Electronic Arts E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  2. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren
  3. Elektromobilität Norwegische Elektrofähre ist sauber und günstig

Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
Sonnet eGFX Box 650 im Test
Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
  2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
  3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

Nasa: Wieder kein Leben auf dem Mars
Nasa
Wieder kein Leben auf dem Mars

Analysen von Kohlenwasserstoffen durch den Marsrover Curiosity zeigten keine Hinweise auf Leben. Dennoch versucht die Nasa mit allen Mitteln, den gegenteiligen Eindruck zu vermitteln.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


      •  /