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Cloud: Nach Amazons AWS wird auch Azure billiger

Microsoft macht den Preiskampf in der Cloud mit. Die Preise für Azure sollen um bis zu 65 Prozent fallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Cloud: Nach Amazons AWS wird auch Azure billiger
(Bild: Microsoft)

Nach Google und Amazon hat auch Microsoft die Preise für seine Cloud-Dienste gesenkt. Das gab das Unternehmen in seinem Blog bekannt. Ab dem 1. Mai 2014 zahlen Azure-Nutzer bei Compute-Clouds bis zu 35 Prozent und bei Storage bis zu 65 Prozent weniger.

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Die Preise für Compute sinken um 27 bis 35 Prozent, Storage wird um 44 bis 65 Prozent günstiger. Für Linux-Instanzen würden 35 Prozent, für Windows-Instanzen 27 Prozent weniger berechnet.

Im Sommer 2013 wurde von Microsoft unter anderem Active Directory als Cloud-Dienst angekündigt. Mitarbeiter können sich darüber mit ihrem Firmenaccount bei Webseiten und Apps, aber auch Diensten von Microsofts Konkurrenten wie Google und Amazon anmelden.

Einen Tag, nachdem Google die Preise für seine Cloud-Angebote gesenkt hatte, folgte Amazon am 27. März 2014 mit Preisreduktionen für seine AWS-Dienste. Am stärksten fielen die Preise für Amazons Angebot Elastic Mapreduce (EMR). Hier gab es Kürzungen zwischen 27 und 61 Prozent. EMR ist Amazons Version von Hadoop. Für den Storage-Service S3 fielen die Preise um 51 Prozent, beim Computing-Service EC2 gab es Kürzungen um 38 Prozent und beim Datenbankservice RDS wurden die Preise um 28 Prozent gesenkt.

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hatte im März 2014 einen Überblick über das Angebot von Cloud-Speicherdiensten vorgelegt. Die Kosten pro GByte und Monat lagen bei den meisten Anbietern zwischen 0,04 und 0,09 US-Dollar. Bei der Untersuchung der Leistungsfähigkeit gab es große Unterschiede bei den Zeiten für die Antwort auf eine Anfrage und für das Herunter- und Hochladen von Daten.



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