Abo
  • Services:
Anzeige
Apple-Chef Tim Cook
Apple-Chef Tim Cook (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Renesas SP Drivers: Apple will Chiphersteller kaufen

Apple will den Hersteller kontrollieren, von dem der US-Konzern seine Treiberbausteine und Displaycontroller für die iPhones bezieht. Apple hat Renesas laut einem Bericht 480 Millionen US-Dollar geboten.

Anzeige

Apple führt Verhandlungen, um eine Tochter des japanischen Chipherstellers Renesas Electronics zu kaufen. Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet, liegt der verhandelte Preis bei 50 Milliarden Yen (479 Millionen US-Dollar). Renesas SP Drivers ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit Sharp und Powerchip aus Taiwan. Auch das Wall Street Journal hat aus verhandlungsnahen Kreisen von den Verkaufsgesprächen erfahren.

Apple wolle die 55 Prozent an Renesas SP Drivers kaufen, die Renesas gehören.

Die meisten der 240 Beschäftigten in Japan sollen im Unternehmen bleiben. Apple will die Übernahme im Sommer 2014 abschließen. Laut Reuters soll Renesas noch mit weiteren Kaufinteressenten reden.

Renesas SP ist laut Nikkei einer der weltgrößten Hersteller für Treiberbausteine und Controller für kleine und mittelgroße Displays. Das Unternehmen hat einen Marktanteil von rund einem Drittel und liefert laut dem Bericht alle Treiberbausteine und Displaycontroller für die iPhones.

Sharp hält 25 Prozent an dem Joint Venture, Powerchip, der Hersteller der Treiberbausteine und Controller, besitzt 20 Prozent. Auch Sharp will seine Anteile an Apple abgeben, falls der US-Konzern kaufen will.

Renesas entwickelt und fertigt Halbleiter-Systemprodukte für den Mobil-, Automobil-, PC- und Digital-Home-Electronics-Markt. Das am 1. April 2003 gegründete Unternehmen liefert seit 2010 System-on-Chip-Bausteine, Smartcard-ICs, Mixed-Signal-Produkte und Flashspeicher und ist wirtschaftlich angeschlagen. Das Unternehmen hat in den vergangenen acht Jahren 6,28 Milliarden US-Dollar Verlust erwirtschaftet.

Apple hatte 2012 den Kauf des Flashspeicherexperten Anobit bestätigt, dessen Technologie die Lebensdauer von SSDs verlängert. Anobits Technik Memory Signal Processing soll dafür sorgen, dass SSDs mit MLC-NAND-Chips mehr als 50.000 Schreibzyklen verkraften. Dies sei eine Verbesserung um das 20fache im Vergleich zu 3.000 Zyklen bei herkömmlichen MLC-SSDs, so Anobit. Anobit beschreibt die Technik als verbessertes ECC (Error Correction Code) mit proprietären Algorithmen zur Signalverarbeitung. Die Technologie des Unternehmens kommt bereits im iPhone, iPad und Macbook Air zum Einsatz.


eye home zur Startseite
.02 Cents 02. Apr 2014

450 Mio "Nutzer" ist eine Zahl, die so erstmal wenig aussagt, wenn man nicht die...

DebianFan 02. Apr 2014

Alle drei (NHM) waren lange Zeit im Microcontroller-Markt aktiv, mit teilweise sehr...

wmayer 02. Apr 2014

Gibt es auch Berichte zur Wirtschaftlichkeit der Sparte? Also ist die Sparte auch...

nille02 02. Apr 2014

Man kauft nicht Renesas, sondern nur eine Tochterfirma "Renesas SP".



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Harvey Nash GmbH, Karlsruhe
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn
  3. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  4. Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg, Leipzig


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Core i5-7600K + Asus GTX 1060 Dual OC)
  2. ab 799,90€
  3. auf Kameras und Objektive

Folgen Sie uns
       


  1. Google Daydream

    Qualcomm verrät Details zu Standalone-Headsets

  2. Frontier Development

    Weltraumspiel Elite Dangerous für PS4 erhältlich

  3. Petya-Ransomware

    Maersk, Rosneft und die Ukraine mit Ransomware angegriffen

  4. Nach Einigung

    Bündnis hält Facebook-Gesetz weiterhin für gefährlich

  5. SNES Classic Mini

    Nintendo produziert zweite Retrokonsole in höherer Stückzahl

  6. 5 GHz

    T-Mobile startet LTE-U im WLAN-Spektrum mehrerer US-Städte

  7. Dirt 4 im Test

    Vom Fahrschüler zum Rallye-Weltmeister

  8. Ende der Störerhaftung

    Koalition ersetzt Abmahnkosten durch Netzsperren

  9. NNabla

    Sony gibt Deep-Learning-Bibliothek frei

  10. Mobilfunk

    Deutsche Telekom betreibt noch 9.000 Richtfunkstrecken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Qubits teleportieren: So funktioniert Quantenkommunikation per Satellit
Qubits teleportieren
So funktioniert Quantenkommunikation per Satellit
  1. Quantencomputer Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums
  2. Quantenprogrammierung "Die physikalische Welt kann kreativer sein als wir selbst"
  3. Quantenoptik Vom Batman-Fan zum Quantenphysiker

Skull & Bones angespielt: Frischer Wind für die Segel
Skull & Bones angespielt
Frischer Wind für die Segel
  1. Forza Motorsport 7 Dynamische Wolken und wackelnde Rückspiegel
  2. The Frozen Lands Eisige Erweiterung für Horizon Zero Dawn vorgestellt
  3. Rennspiele Thrustmasters T-GT-Lenkrad kostet 800 Euro

1Sheeld für Arduino angetestet: Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
1Sheeld für Arduino angetestet
Sensor-Platine hat keine Sensoren und liefert doch Daten
  1. Calliope Mini im Test Neuland lernt programmieren
  2. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  3. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif

  1. Re: AR uninteressant

    Hotohori | 05:25

  2. Re: Auf den Funk kann man sich verlassen.

    ManMashine | 05:23

  3. Re: Einfach Online pruefen

    Malukai | 03:30

  4. Re: Warten auf DLC

    Shik3i | 02:55

  5. Re: So what?

    1ras | 02:27


  1. 02:00

  2. 17:35

  3. 17:01

  4. 16:44

  5. 16:11

  6. 15:16

  7. 14:31

  8. 14:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel