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Zebra Technologies: Motorola Solutions soll für 3,5 Mrd. Dollar verkauft werden

Mit Zebra Technologies und Motorola Solutions würden sich zwei große Hersteller von Barcodescannern zusammentun. Motorola Solutions hat auch Industrie-Tablets und Ausrüstung für das Internet der Dinge im Angebot.
/ Achim Sawall
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Motorola Solutions soll für 3,5 Milliarden US-Dollar verkauft werden. (Bild: Motorola Solutions)
Motorola Solutions soll für 3,5 Milliarden US-Dollar verkauft werden. Bild: Motorola Solutions

Der Barcode-Druckerhersteller Zebra Technologies soll einen Vertrag zur Übernahme von Motorola Solutions unterzeichnet haben. Das berichtet die Financial Times(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise. Die Übernahme könnte heute offiziell bekanntgegeben werden.

Der Kaufpreis soll bei rund 3,5 Milliarden US-Dollar liegen.

Motorola Solutions ist auf Firmenkunden spezialisiert und produziert Barcodescanner, Funkgeräte, Kiosk-Systeme, mobile Computer, Tablets und RFID-Ausrüstung.

Zebra hat einen Marktwert von 3,44 Milliarden US-Dollar und zählt Amazon zu seinen Kunden für seine Barcodescanner. Zusammen mit Motorola Solutions hätte Zebra 7.000 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von 3,5 Milliarden US-Dollar. Beide Unternehmen sind im Bereich Internet der Dinge aktiv.

Motorola Solutions erklärte, keine Kommentare zu Marktgerüchten abzugeben. Zebra lehnte es ab, zu dem Bericht Stellung zu nehmen.

Der chinesische Computerhersteller Lenovo hatte im Januar 2014 angekündigt , 2,91 Milliarden US-Dollar für den Smartphonehersteller Motorola Mobility an Google zu bezahlen. Google behielt die überwiegende Mehrheit der Patente Motorolas, die an Lenovo lizenziert werden. Die Marke Motorola Mobility und 2.000 Patente gehen an Lenovo. Google hatte im Juli 2012 den Wert der Patente von Motorola Mobility mit 5,5 Milliarden US-Dollar angegeben. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Wettbewerbsbehörden.

Der Bereich Motorola Home, in dem Set-Top-Boxen hergestellt werden, wurde im Dezember 2012 bereits für 2,35 Milliarden US-Dollar an die Arris Group verkauft.


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