Abo
  • Services:
Anzeige
Sipgate-Chef Thilo Salmon
Sipgate-Chef Thilo Salmon (Bild: Sipgate)

Bundesnetzagentur: Mobilfunkbetreiber Sipgate unter Druck durch EU-Kommission

Sipgate ist mit seinen Mobilfunkangeboten Opfer eines alten Streits zwischen EU-Kommission und Bundesnetzagentur geworden. Das Unternehmen ist aber nur betroffen, weil es als letztes die Terminierungsentgelte festgelegt bekam.

Anzeige

Die EU-Kommission hat die Bundesnetzagentur aufgefordert, ihre Gebührenpläne für den neuen Mobilfunkanbieter Sipgate zu ändern. Das gab die EU-Kommission am 7. April 2014 bekannt. Die an Sipgate zu zahlenden Entgelte seien um mehr als 80 Prozent höher als in den meisten anderen europäischen Ländern. Doch Sipgate zahlt die gleichen Terminierungsentgelte wie alle anderen Mobilfunkbetreiber in Deutschland, an den älteren Festlegungen kann die EU jedoch nichts mehr ändern.

Die Terminierungsentgelte muss der Anbieter eines Anrufers für die Durchleitung eines Gesprächs an den Anbieter des Angerufenen zahlen. In Deutschland hat die Bundesnetzagentur festgelegt, dass alle im Mobilfunkmarkt tätigen Unternehmen, dies sind Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus, Telefonica, Lyca und Sipgate Wireless, 1,79 Cent pro Minute verlangen können. "Der Preis ist für alle auf dem Mobilfunkmarkt gleich, wir sind nur diejenigen, für die das zuletzt so festgelegt wurde. Darum hat die EU-Kommission uns herausgegriffen", sagte ein Sipgate-Sprecher Golem.de auf Anfrage.

Der Internet-Telefonie-Anbieter Sipgate bietet im Mobilfunkbereich Sim-Karten unter Simquadrat für Privatkunden und Sipgate Team für Firmenkunden an.

"Sollte sich die EU-Kommission im Streit mit der Bundesnetzagentur durchsetzen, könnte Sipgate als einziger Anbieter im Markt nur einen Bruchteil der Entgelte berechnen, die Sipgate jedoch unverändert an alle anderen Marktbeteiligten zahlen müsste", erklärte das Unternehmen in seinem Blog.

EU-Kommissarin Neelie Kroes sagte: "Ich will, dass sich auch Deutschland an die Telekom-Regulierungsvorgaben hält und denselben Ansatz verfolgt, wie andere Regulierer auch. Es kann nicht hingenommen werden, dass ein Regulierer weiterhin das ordnungsgemäße Funktionieren des Telekommunikationsbinnenmarktes stört." Die Behörde kündigt an, rechtliche Schritte einzuleiten, wenn die Bundesnetzagentur an ihrem Ansatz festhalten und dieser Empfehlung nicht nachkommen sollte.


eye home zur Startseite
wusel 13. Apr 2014

Nunja, in http://www.sipgateblog.de/sipgate-wird-bauernopfer-im-behoerdenzwist/ wurde ja...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Bühl
  2. symmedia GmbH, Bielefeld
  3. T-Systems International GmbH, München
  4. ZytoService Deutschland GmbH, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (täglich neue Deals)
  2. 119,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Mobilfunkausrüster

    Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden

  2. XMPP

    Bundesnetzagentur will hundert Jabber-Clients regulieren

  3. Synlight

    Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll

  4. Pietsmiet

    "Alle Twitch-Kanäle sind kostenpflichtiger Rundfunk"

  5. Apache-Lizenz 2.0

    OpenSSL plant Lizenzwechsel an der Community vorbei

  6. 3DMark

    Overhead-Test ersetzt Mantle durch Vulkan

  7. Tastatur-App

    Nutzer ärgern sich über Verschlimmbesserungen bei Swiftkey

  8. Kurznachrichten

    Twitter erwägt Abomodell mit Zusatzfunktionen

  9. FTTH

    M-net-Glasfaserkunden nutzen 120 GByte pro Monat

  10. Smartphone

    Google behebt Bluetooth-Problem beim Pixel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Technik-Kritiker: Jaron Lanier will Facebook zerschlagen
Technik-Kritiker
Jaron Lanier will Facebook zerschlagen
  1. Messenger Facebook sagt "Daumen runter"
  2. Let's Play Facebook ermöglicht Livevideos vom PC
  3. Facebook & Co Bis zu 50 Millionen Euro Geldbuße für Hasskommentare

Forensik Challenge: Lust auf eine Cyber-Stelle beim BND? Golem.de hilft!
Forensik Challenge
Lust auf eine Cyber-Stelle beim BND? Golem.de hilft!
  1. Reporter ohne Grenzen Verfassungsklage gegen BND-Überwachung eingereicht
  2. Selektorenaffäre BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben
  3. Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier Die Politik stellt sich beim BND-Gesetz taub

Lithium-Akkus: Durchbruch verzweifelt gesucht
Lithium-Akkus
Durchbruch verzweifelt gesucht
  1. Super MCharge Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen
  2. Brandgefahr HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück
  3. Brandgefahr Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  1. Re: Schnelleinstellungen deaktvieren doch schon...

    Shik3i | 02:53

  2. Re: upsss...der sieht aber sehr sehr schlecht aus...

    Cologne_Muc | 02:09

  3. Re: "Ein Träumchen!"

    Ach | 02:09

  4. Re: Sonnenstudio

    Cok3.Zer0 | 01:59

  5. Re: FTTH != FTTH (?)

    sneaker | 01:56


  1. 17:45

  2. 17:32

  3. 17:11

  4. 16:53

  5. 16:38

  6. 16:24

  7. 16:09

  8. 15:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel