Zehntausend alte Telefonzellen in New York City werden gegen Link-Stationen ausgetauscht. Sie bieten gratis schnelles WLAN und kostenlose Telefonie innerhalb der USA. Das Projekt soll werbefinanziert sein.
Die Indies freuen sich, dass Youtube eine Einigung zu Music Key ermöglicht hat. Ihr Marktanteil von 30 Prozent sei selbst für den Weltmarktführer bei einem Zahlungsdienstleister unverzichtbar.
Die langen Wartezeiten, die die Filmindustrie weltweit den Zuschauern durch ihre Vermarktungsstrategie aufzwingt, führen laut Netflix erst zur Entstehung von illegalen Plattformen. Das Unternehmen würde diese Praxis gerne abschaffen.
Statt frei werdende Fernsehfrequenzen zu versteigern, sollten sie für großflächige kostenlose drahtlose Netze bereitgestellt werden, meinen Wissenschaftler. So könnten Teilnehmer in einer Entfernung von mehreren Kilometern erreicht werden.
Kim Dotcom muss sich täglich bei der Polizei melden und darf keine weiten Reisen mehr antreten. Drei der Anwälte der Megaupload-Betreiber legen ihr Mandat nieder.
Die Störerhaftung für offene WLANs endlich abzuschaffen - das sieht ein Entwurf zur Änderung des Telemediengesetzes vor. Doch ein Experte hält diesen für vollkommen ungenügend.
Die schon sehr hohe Zahl der Beschwerden wegen Wartezeiten beim Wechsel von Festnetz- und Internetanschlüssen ist weiter auf 10.000 angewachsen. Die Telekom will nur für 1.400 der Fälle verantwortlich sein.
Der BND hat Millionen Euro für Informationen über unbekannte Exploits eingeplant, um staatliche Malware zu schaffen. Damit will der Geheimdienst "auf Augenhöhe mit führenden westlichen Nachrichtendiensten" kommen. Das BSI war hier bereits aktiv.
Als Beweis gegen mutmaßliche Uploader von Boerse.bz genügten der Staatsanwaltschaft offenbar deren IP-Adressen, die beim Login bei verdächtigen Konten deutscher Webmail-Anbieter ermittelt wurden.
Facebook räumt App-Anbietern den Zugriff auf den Chat ein und erlaubt das Posten auf der Seite des Nutzers. Die Einwilligung dazu ist unterhalb des Buttons in kleiner, hellgrauer Schritt versteckt. Das ist rechtswidrig, urteilt das Landgericht Berlin.
Das Landgericht Frankfurt hat sich eingehend mit dem Facebook-Share-Button beschäftigt: Wer diesen verwendet, überträgt weitergehende Nutzungsrechte an jeden bei Facebook.
1&1 will, dass die Telekom die Vectoring-Liste offenlegt. Nur so könnten alle Bürger davon profitieren. Doch die Telekom verwaltet die Liste nur für die Bundesnetzagentur. Witt hat auf dem Glasfasertag als VATM-Präsident gesprochen.
Whatsapp, Facebook und Google sollen ihre Dienste öffnen, so dass Nutzer ihre Daten austauschen und kommunizieren können, wie es Netzbetreiber über Roaming erlauben. Das fordern Telekom, Vodafone und Telefónica.
Ein Oberlandesgericht hat entschieden, dass ein Domain-Registrar für einen illegalen Bittorrent-Tracker haftet. Die Firma müsse das Angebot prüfen und gegebenenfalls sperren, sobald es auf eine klare Rechtsverletzung hingewiesen wurde.
Laut einer neuen Umfrage lehnen zwei Drittel der Deutschen die Rundfunkgebühr als zu hoch ab. Die öffentlich-rechtlichen Sender können für die Jahre 2013 bis 2016 mit insgesamt 31,8 Milliarden Euro rechnen.
Die Deutsche Telekom investierte 2,5 Milliarden Euro. Darum sank der Gewinn um fast 14 Prozent. Telekom-Chef Höttges sprach von einem sehr erfolgreichen Quartal. Ihre FTTH-Anschlüsse weist die Telekom weiterhin nicht gesondert aus.
Update Bei der Netflix-App für den Fire TV können Probleme beim Abspielen von Filmen auftreten. Der Netflix-Kundendienst erklärt, Amazons Fire TV werde in Deutschland offiziell noch gar nicht unterstützt. An einer neuen Version der App werde gearbeitet. Doch das Erscheinungsdatum ist unklar.
Möglicherweise als Folge der Ermittlungen und Razzien gegen Kinox.to, Movie4k und Boerse.bz ist das illegale Portal Leecher.to offline. Auch Movie4k hatte nach Angaben der GVU Aussetzer.
Über eine App erlaubt ein Kabelnetzbetreiber die Nutzung seiner Festnetznummer auf dem Smartphone. Kunden sind mit der UPC Phone App auf ihrem Festnetz sowie auf bis zu drei Smartphones mit der gleichen Nummer erreichbar.
Warner Music übernimmt einen Anteil an Soundcloud und lizenziert einen Teil seiner Musiktitel. Soundcloud zahlt Abgaben an Warner Music, wenn einer seiner Musiktitel abgerufen wird.
Illegale Downloads: Laut IT-Anwalt Solmecke könnten bei der Strafverfolgung der Plattform Boerse.bz auch die 2,7 Millionen Nutzer belangt werden. Ein weiterer Rechtsanwalt sieht dafür bereits einen Beleg.
Nervige Anmeldeprozeduren nötig: Von 1 Million öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots ist wegen der Störerhaftung nur ein Bruchteil ohne Registrierung oder Identifikation zugänglich. Dabei könnte der Gesetzgeber das Problem leicht lösen.
Über 400 Polizisten haben bundesweit 121 Wohnungen durchsucht, um Boerse.bz lahmzulegen. Die GVU hatte Anzeige erstattet. Die Plattform ist weiter online.
Trotz staatlicher Beteuerungen besteht weiter keine Pflicht zur Versorgung mit einem schnellen Internetzugang. Eine Umfrage hat ermittelt, wie viele Nutzer aktuell keinen schnellen Zugang bekommen können.
M-net macht beim Bandbreitenwettbewerb mit und überbietet die Deutsche Telekom. Der FTTH-Tarif Surf&Fon-Flat 300 inklusive Telefon- und Internetflatrate ohne Drosselung kostet anfangs 59,90 Euro.
Das Versprechen von Verkehrsminister Dobrindt, dass das Mautsystem nicht zur Bildung eines massenhaften Bewegungsprofils der Bevölkerung genutzt wird, nimmt kaum einer ernst. Dobrindt versichert: "Kein Bürger muss Sorge haben, dass jetzt irgendwo Profile gespeichert werden könnten."
Die Filehoster Bitshare und Freakshare sollen in einem Rechenzentrum in den USA offline genommen werden. Das will die GVU zusammen mit der Generalstaatsanwaltschaft Dresden durchsetzen.
Ein umstrittenes Gesetz wird in Spanien Google-Gebühr genannt, es tritt am 1. Januar 2015 in Kraft. Die Abgabe muss an Verlage und Autoren gezahlt werden.
Oft erhalten Filesharer Briefe von Inkassobüros, deren Forderungen willkürlich sind und deren Auftraggeber nicht genannt werden. Das ist ab dem 1. November 2014 untersagt.
Auch im Strafrecht gelten für einen Hostprovider die Haftungsprivilegien aus dem Telemediengesetz. Ausgerechnet ein Programmierer, der 70 Internetseiten lokaler rechtsextremistischer Gruppen gehostet hat, findet damit in Berlin milde Richter.
Die Staatsanwaltschaft Dresden will die beiden mutmaßlichen Betreiber von Kinox.to und Movie4k jetzt mit einer öffentlichen Fahndung aufspüren. Dies ist nur in schwerwiegenden Fällen üblich.
Die Streikenden haben abgestimmt und wollen einen weiteren Tag die Arbeit niederlegen. Das wurde an drei Amazon-Standorten entschieden. Ein Tarifvertrag wurde bereits mit einer Drohne verschickt.
Bisher fand der Berliner Senat kein Unternehmen, um ein werbefinanziertes freies Stadt-WLAN aufzubauen. Jetzt gibt es Fördergeld, mietfreie Standorte und kostenlosen Strom für die Hotspots.
Kabel Deutschland schreibt seine Kunden mit AGB-Änderungen an. Danach gilt die Drosselung für Filesharing nun auch für Verträge, die vor August 2009 geschlossen wurden.
Die Telekom hat das US-Cybersecurity-Unternehmen Fireeye als Partner "an Bord geholt". Fireeye wurde über den Risikokapitalgeber In-Q-Tel von der CIA finanziert und beschäftigt seit der Übernahme von Mandiant viele frühere Geheimdienstmitarbeiter. Telekom-Vorstand Clemens nannte diese Partnerschaft "in Europa einzigartig."
Facebook hat mit Werbealgorithmen, die die persönlichen Statusupdates der Nutzer analysieren, den Gewinn im dritten Quartal fast verdoppelt. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer stieg auf 1,35 Milliarden.
EU-Kommissarin Neelie Kroes hat sich zu der umstrittenen GByte-Steuer in Ungarn geäußert. Die rechte Fidesz-Partei wil damit kritische Medien ausschalten.
Das Datenvolumen im mobilen Internet ist in Deutschland 2014 wieder stark gestiegen. Das Gesamtvolumen ist seit 2011 nahezu um das Vierfache gewachsen.
Saturn erlaubt seinen Onlinekunden, Waren rund um die Uhr an einem Markt abzuholen. Das Pilotprojekt Abholstation soll bald auch eine Bezahlmöglichkeit bekommen.
Googles Youtube will ein werbefreies Abo für die Streamingplattform einführen. Youtube-Chefin Susan Wojcicki erklärte auch, dass weiter an einem kostenpflichtigen Dienst für Musikstreaming gearbeitet werde.