Gegen Rassisten: Anonymous greift Pegida im Internet an
Das lose Kollektiv Anonymous startet die #OperationPegida gegen Intoleranz und Rassismus. In einem Video heißt es: "Anonymous wird nicht mehr tatenlos zusehen, wie Angst und Hass durch Pegida verbreitet werden. Wir werden massiv gegen Pegida und deren Ableger im Internet vorgehen, um diese Instrumentalisierung der Bürger einzudämmen."
Ziele seien der Webauftritt Pegida.de, der auf Facebook weitergeleitet werden, Legida.de aus Leipzig, Patrioten.net, das der Berliner Pegida nahesteht, und die Präsenz Hogesa.info, der Hooligans gegen Salafisten.
Dazu wurde unter dem Namen Anonymous bereits zu den Weihnachtsfeiertagen eine kleine Sammlung von Adressen, Telefonnummern, Facebook und Twitter-Konten von Pegida-Hauptorganisatoren geliefert. Damit werde aber nicht "zur physischen Gewalt gegen diese ungebildeten Individuen" aufgerufen, so die Verfasser.
Die Website Legida.de trägt bereits den Schriftzug "Überraschung! Die Demo am 12. Januar 2015 in Leipzig wird nicht stattfinden. #keinfussbreit für fremdenfeindliche Hetze und Rassismus!". Spiegel Online sagte(öffnet im neuen Fenster) ein Legida-Sprecher, dass dessen Seite mit der TLD .eu jedoch weiterhin online sei.
Die Webseite Kagida, der Pegida-Ableger aus Kassel, ist seit Tagen nicht erreichbar.
Das Anonymous-Video zur Operation Pegida wurde von dem Magazin Anonnewsde(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Es erklärt: "Wir haben dieses Video auf unserem Youtube Kanal veröffentlicht, da es inhaltlich sehr informativ ist und aufklärend wirkt." Man hoffe, dass die Operation Pegida auch in Zukunft aufklärend wie auch informativ bleibe und es nicht nur einfach in wilden DDoS oder Defacements ende.
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