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Transponder: Probleme mit Paketkasten der DHL

Ein frustrierter Besitzer des persönlichen Paketkastens kann die Box nach eigenen Angaben seit Monaten nicht nutzen, weil der Kasten sich vom Zusteller nicht öffnen lässt. Zahlen muss der Kunde trotzdem.

Artikel veröffentlicht am ,
So sollte es funktionieren: Der DHL-Paketkasten wird vom Zusteller befüllt.
So sollte es funktionieren: Der DHL-Paketkasten wird vom Zusteller befüllt. (Bild: Deutsche Post/Screenshot: Golem.de)

Ein Golem.de-Leser berichtet von einem monatelangen Totalausfall des persönlichen Paketkastens der DHL und seiner Auseinandersetzung mit dem Kundendienst. Auch in einem Youtube-Video hat der DHL-Kunde seine Probleme öffentlich gemacht.

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"In den nun knapp drei Monaten, in denen der Paketkasten im Einsatz ist, konnte kein einziges Paket hinterlassen oder abgeholt werden." Grund seien Probleme mit dem elektronischen Schlüssel. Für das Öffnen könne ausschließlich der Schlüssel des Kunden genutzt werden. Die Transponder der DHL-Mitarbeiter würden von dem Paketkasten nicht erkannt.

"Der eigentliche Sinn und Zweck dieses Paketkastens wurde in meinem Fall verfehlt. Leider sind die Eigenschaften, weswegen ich diesen Kasten anschaffte, bislang ungenutzt", berichtet der Betroffene. Trotz Reklamation seien die Bereitstellungsgebühren und monatlichen Mietgebühren abgebucht worden. Nach einem Monat habe er versucht, den Vertrag zu kündigen.

Zudem sei der Schließmechanismus defekt und die Tür zum Briefkasten habe sich auch vom Eigner des Paketkastens einige Tage lang nicht öffnen lassen. "Was macht man nun mit einem an die Hausfassade festgebohrten Metallkoloss, der nur Kosten verursacht, Nerven kostet und keinen Nutzen bringt?", fragt der Nutzer.

Golem.de hat die Informationen des Paketkastennutzers bisher nicht überprüfen können. Auch ein anderer Nutzer berichtet in seinem Blog von Problemen mit dem Paketkasten. Die Pressestelle der DHL hat am heutigen Sonntag eine Anfrage dazu noch nicht beantwortet.

Die DHL kündigte im Mai 2014 an, den persönlichen Paketbriefkasten bundesweit einzuführen. Der Kunde und der Paketzusteller haben einen elektronischen Schlüssel. Pakete landen so direkt vor der Haustür, auch wenn niemand zu Hause ist, so das Versprechen. Die Boxen sind in Ingolstadt und im Großraum Bonn getestet worden. Mit ihnen sind das Empfangen und auch das Versenden von Paketen möglich. Durch die Zunahme des Onlineshoppings stellte die DHL 2013 bundesweit erstmals über eine Milliarde Pakete zu.

Nachtrag vom 8. Dezember 2014, 8:52 Uhr

Eine DHL-Sprecherin bestätigte Golem.de: "Es ist richtig, dass es bei einem kleineren Anteil der bisher ausgelieferten Paketkästen zu Problemen mit dem Schloss gekommen ist. In der Regel können diese durch ein Softwareupdate am Schloss oder mit einem Schlosstausch vor Ort behoben werden. Deswegen werden wir jetzt bei allen Kästen eine Überprüfung vornehmen und allen Kunden, die sich bei uns melden, schnell und kulant helfen."



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Lemo 09. Dez 2014

Eigentlich ist das anders: nächster Werktag in der nächsten Filiale zum Wohnort. Allein...

xSynth 09. Dez 2014

Wer's nicht begreifen kann ... Hut ab, ne lieber doch noch auf dem Kopf behalten...

Pizzabrot 09. Dez 2014

Ich hatte auch einige Vorfälle in letzter Zeit. der knüller war das Päckchen von DHL...

Kölner 09. Dez 2014

Unser Paketkasten ist auch defekt, der Schloßträger verweigert das öffnen der Türen. Wir...

drmccoy 08. Dez 2014

Habe selber drei Jahre in Mannheim gewohnt. Was ich da an Erfahrungen mit der DHL sammeln...


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