Abo
  • Services:

Digineo: Polizei durchsucht Bremer Provider wegen Ebookspender

Weil ein Mitarbeiter eine umstrittene E-Book-Tauschplattform genutzt haben soll, ist ein Provider in Bremen von der Polizei durchsucht worden. Da der Firmenchef keine Passwörter herausgeben wollte, sind "die Festplatten aus allen Computern ausgebaut und beschlagnahmt" worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Seite ebookspender.me ist nicht mehr zu erreichen.
Die Seite ebookspender.me ist nicht mehr zu erreichen. (Bild: ebookspender.me)

Bei den bundesweiten Durchsuchungen gegen Betreiber, Moderatoren und Nutzer der E-Book-Tauschplattformen Spiegelbest.me und Ebookspender.me ist auch ein Internet-Service-Provider durchsucht und Rechner und Festplatten sind beschlagnahmt worden. Das gab das Unternehmen Digineo aus Bremen in seinem Blog bekannt.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Paulinenpflege Winnenden e.V., Winnenden

Digineo ist Webentwickler, aber bei der Bundesnetzagentur auch als Internet-Provider registriert.

Die statische IP-Adresse des Internet-Anschlusses von Digineo soll "irgendwo aufgetaucht" sein. Ein Angestellter stehe im Verdacht, "im bewussten und gewollten arbeitsteiligen Zusammenwirken auf den Internetseiten www.spiegelbest.me und www.ebookspender.me ohne Einwilligung der jeweiligen Urheberrechtsinhaber einen großen Fundus an eBooks gegen eine geringfügige Mitgliedsgebühr" zum Download anzubieten, so der Durchsuchungsbeschluss der Kriminalpolizei Bremen. Bei dem Mitarbeiter sei zu Hause gleichzeitig eine Durchsuchung erfolgt.

Geschäftsführer Julian Kornberger betreibt den TOR Exit-Node tor1.digineo.de und hatte sich erfolgreich gegen die Vorratsdatenspeicherung gewehrt. "Weil ich bei der Durchsuchung nur bedingt kooperiert habe und insbesondere keine Passwörter herausgeben wollte, wurden neben dem Rechner des Beschuldigten einfach mal die Festplatten aus allen Computern ausgebaut und beschlagnahmt", erklärte Kornberger. Mitgenommen wurden ein Lenovo Laptop, ein iMac 27 Zoll, ein Mac Mini und 15 Festplatten.

Die Firma sei aber durch Backups abgesichert gewesen und habe die Datenträger verschlüsselt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. (-58%) 12,49€
  3. 20,99€
  4. 59,99€

Lapje 16. Dez 2014

Stimmt, die bewahre ich ja auch jahrzehnte lang auf...und ich kann mir ja auch merken...

Lapje 16. Dez 2014

Ach ja? Du scheinst auch Qualität mit Quantität zu verwechseln... Wann warst Du denn...

helgebruhn 16. Dez 2014

Vielleicht solltest du erstmal deine "Beweise" richtig lesen :-) Natürlich gibt es...

helgebruhn 16. Dez 2014

Wieso nur Chefetage ? ALLE PLatten des Unternehmens, vor allem die kompletten Server...

helgebruhn 16. Dez 2014

Das ist absoluter Quatsch :-) Hierzulande gelten vor Gericht NUR Beweise die...


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /