
Parkhausfahrten könnten schon bald der Vergangenheit angehören, wenn der Hol- und Bringservice von Mercedes serienreif wird. Dabei sollen sich Autos ihren Parkplatz im Parkhaus selbst suchen und auf Abruf über das Smartphone wieder zurückkommen.

Das Tesla S bietet die Möglichkeit, den Akku des Elektroautos in kurzer Zeit auszutauschen - zum Beispiel gegen ein voll geladenes Exemplar. Eine Tauschstation betreibt der Hersteller auch, doch die hat keine Zukunft, wie Elon Musk andeutete. Das Kundeninteresse fehlt.

Wenn Nerds was mit Familie machen: Nur drei Wochen nach der größten Maker Faire in den USA haben wir uns den deutschen Ableger angesehen. Von Lärm, schraubenden Motoren und einer Reise nach Hogwarts.
Von Alexander Merz

Wer sich künftig ins Auto setzt und ein Glas zu viel getrunken hat, bleibt an Ort und Stelle, denn das Fahrzeug lässt sich nicht mehr starten. Erkennen sollen das Sensoren, die entweder den Atem des Fahrers oder gleich sein Blut untersuchen.

Schnell wie ein Flugzeug und enger getaktet als die U-Bahn, dazu noch sauberer als ein Zug: Hyperloop ist nicht nur in technischer Hinsicht ein neuartiges Transportsystem. Dirk Ahlborn von Hyperloop Transport Technologies erklärt im Gespräch mit Golem.de Details.

BMW entwickelt eine Prognosesoftware, mit der freie Parkplätze im Navi angezeigt werden sollen. Die Bewegungsdaten Tausender Fahrzeuge werden dazu genutzt, um freie Flächen vorherzusagen, die dann allen Teilnehmer des Systems zugutekommen. Eine Garantie auf freie Parkplätze gibt es nicht.

Mercedes will ins Geschäft mit großen Akkus für Hausbesitzer einsteigen, die damit Strom aus regenerativen Anlagen speichern und bei Bedarf selbst nutzen können. Tesla bietet mit der Powerwall eine ähnliche Technik an.

Das Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen, dürfte wohl nur noch zu erreichen sein, wenn die Käufer massiv unterstützt werden. Eine solche Subvention wurde von der Bundesregierung stets ausgeschlossen, doch nun soll ein Milliardenpaket auf den Weg gebracht werden.

Besessen von unbändiger Arbeitswut, ständiger Eile und dem eisernen Willen, die Menschheit zu retten: Das Buch Elon Musk: Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future von Ashlee Vance gibt einen Einblick in das Leben des Erfinders und Unternehmers.
Von Alexandra Riegler

Junge Informatiker in Deutschland wollen gerne bei Google in den Beruf einsteigen und pro Monat 3.850 Euro verdienen. Dafür sind sie bereit, 41 Stunden in der Woche zu arbeiten.

Volkswagen will künftig alle drei wichtigen Systeme zum Anzeigen von Smartphone-Apps auf dem Fahrzeugdisplay unterstützen. So muss der Fahrer keine Abstriche mehr bei der Kombination zwischen Fahrzeug und Smartphone-Betriebssystem machen.

Junge, hippe Metropolbewohner fahren Elektroauto, und Großunternehmen treiben die Elektromobilität voran - so lautet das Klischee. Falsch! Eine aktuelle Studie des DLR zeigt, dass andere zuerst umsteigen.

Audi hat auf der CES Asia 2015 eine neue Studie des elektrisch betriebenen Sportwagens R8 e-tron vorgestellt, der auf Wunsch des Fahrers autonom fahren kann. 340 kW Leistung und die Reichweite von 450 km rücken das Fahrzeug in die Nähe des Tesla S. Doch ein großer Unterschied trennt die Rivalen.

Daimler will seine Autos vernetzen, der Hardware-Hersteller Qualcomm hat die nötige Technik. Außerdem wollen die beiden bei Elektroautos zusammenarbeiten.

In Tempelhof sirrten die Motoren: Am 23. Mai 2015 fand auf dem Gelände des Tempelhofer Flughafens der Berlin E-Prix statt, das achte Rennen der Formel-E-Weltmeisterschaft. Die Veranstaltung war gut besucht und laut - aber nicht wegen der Elektrorenner.
Von Werner Pluta

Eine Nachricht an außerirdische Zivilisationen will die Initiative One Earth Message der Raumsonde New Horizons mitgeben. Jeder kann Bilder einsenden. Finanziert werden soll die Aktion per Crowdfunding.

Uber schickt auf den Straßen der US-Metropole Pittsburgh bereits in einem Versuch Autos auf die Straße, die selbst steuern und die Straßen vermessen können. Ob daraus später einmal selbstfahrende Taxis entstehen, die die Kunden autonom zum Ziel bringen, ist nicht bekannt.

Die Kfz-Versicherung HUK-Coburg prüft, ob künftig anhand des Fahrverhaltens das individuelle Risiko des Fahrers bestimmt und der Versicherungstarif angepasst werden soll. Dazu müssten Blackboxes in die Autos eingebaut werden, die Daten an die Versicherung zum Brems- und Beschleunigungsverhalten weitergeben.

Autos, Flugzeuge, Uhren und Skischuhe entstehen heutzutage am Rechner - und mit den CAD-Daten lässt sich sehr viel machen. Auf einer Veranstaltung hat das Unternehmen Dassault Systèmes einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen von Hightech-Produktentwicklung und -Marketing gewährt.
Von Peter Steinlechner

Nach Hause fahren und die Heizung wärmt schon einmal vor - das soll durch die Anbindung des Autosteckmoduls Automation ganz einfach möglich sein. Bisher konnte das Modul nur Daten des Autos ans Smartphone weiterreichen, nun steuert es das Haus des Nutzers und speichert auf der Pebble-Uhr den Parkplatz.

Googles Cardboard ist wahrscheinlich die unscheinbarste aller VR-Brillen - und die günstigste. Ein Jahr nach dem Start haben wir uns angeguckt, was für Apps es inzwischen dafür gibt.
Von Tobias Költzsch

Einen Panzer ohne Besatzung will offenbar die russische Armee bauen. Der Armata T-14 soll zunächst ferngesteuert fahren und später vielleicht ganz autonom. Das soll die Besatzung schonen - könnte aber die Einsatzhemmschwelle senken.

Das Kabelgewirr zum Aufladen von Smartphones im Auto soll ein Ende haben. Das ist das Ziel der Initiative Open Dots, die ein kabelloses Ladesystem als offene Plattform propagiert. Zwölf Automodelle von fünf Herstellern wollen sich bisher an dem System beteiligen. Die Basistechnik ist 87 Jahre alt.

Googles autonome Autos sollen ab Sommer 2015 auch auf den normalen Straßen im kalifornischen Mountain View fahren. Fahrer, die notfalls eingreifen könnten, sind zwar noch an Bord, sollen in der Regel jedoch nur Passagiere sein.

Musikstreaming boomt, doch die Probleme wachsen ebenfalls. Spotify schreibt tiefrote Zahlen, die ersten Dienste machen dicht. Auf die übrigen wartet ein harter Verdrängungskampf.

Brauchen autonome Autos Überholspuren im Netz? Der Telekommunikationskonzern Swisscom hat dazu den Datenbedarf eines Selbstfahrers der FU Berlin getestet. Für sicheres Fahren wird das Internet aber nicht benötigt.

Seit sechs Jahren sind Googles autonome Autos in Kalifornien unterwegs. Projektchef Urmson erläutert nun, welche Unfälle sich dabei ereigneten und wie diese durch Algorithmen verhindert werden sollen.

Re:publica 2015 Radio, Navigationsgerät und Smartphone: In vielen Fahrzeugen lassen sich diese Geräte mit der Stimme bedienen. Die Verbesserung der Spracherkennung ist für Entwickler eine Herausforderung.
Von Steve Haak

Tesla will die kleinere Version des Model S schon im März 2016 vorführen. Das Model 3 soll 35.000 US-Dollar kosten. Zudem soll das SUV Model X im Sommer dieses Jahres ausgeliefert werden, bestätigte Elon Musk, der auch die erste Übernahme durch Tesla Motors ankündigte.

Ausgeruhter auf dem Highway: Daimler hat im US-Bundesstaat Nevada die Zulassung für zwei Lkw bekommen, die autonom fahren. Bei Tests in Deutschland hat sich gezeigt, dass Fahrer weniger ermüden, wenn sie sich anderweitig beschäftigen können, während der Lkw selbst fährt.

Volkswagen hat für seine Fahrzeuge ab Modelljahr 2014 eine App für die Apple Watch entwickelt, die das Auto öffnen und verschließen, die Tankfüllmenge erfassen und den Standort des geparkten Autos anzeigen kann.

Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla Motors bietet künftig auch Akkus an: Powerwall nennt das Unternehmen die Energiespeicher für die heimische Solaranlage. Das Konzept scheint vielversprechend.
Von Jan Oliver Löfken

Programmierer Allen Wong hat eine App für die Apple Watch entwickelt, mit der sich Teslas Model S entriegeln und starten lässt. Die Smartwatch kann aber auch das Schiebedach, die Klimaanlage und die Ladefunktion steuern. Während der Fahrt zeigt sie den Aufenthaltsort an.

Tesla Motors will das Elektroauto Model S nun auch gebraucht verkaufen. Dabei sollen nur überprüfte Fahrzeuge über die Website des Herstellers angeboten werden. Wie viele andere Hersteller bietet auch Tesla eine erweiterte Gebrauchtwagengarantie.

Tesla baut Autos und Akkus - und will Letztere jetzt auch Hausbesitzern anbieten. Die Powerwall wird an die Wand gehängt und ist mit Kapazitäten von 10 und 7 kWh erhältlich. Bei Stromausfällen dient sie als Backup und in Smart-Grids als Sparschwein.

Die kleinen Roboter des Avert-Systems fahren unter die Reifen von Autos und können diese so autonom an eine andere Stelle bringen. Was sich anhört wie eine Hilfe für eingeparkte Autos, ist tatsächlich für die Polizei entwickelt worden - allerdings ist das System nicht für Falschparker gedacht.

BAE Systems hat den schwedischen Panzer CV90 mit einem aktiven Dämpfungssystem aus der Formel 1 ausgerüstet. Damit fährt das Kettenfahrzeug nicht nur schneller, sondern auch deutlich insassen- und materialschonender.

Das Notrufsystem eCall wird für alle neuen PKW und leichten Nutzfahrzeuge ab dem Jahr 2018 zur Pflicht. Das beschloss das EU-Parlament. Bei einem Unfall übermittelt das System die Position des Fahrzeugs automatisch. Datenschutzsorgen soll ein Verwertungsverbot entgegentreten.

Der Scheinwerfer der Zukunft leuchtet Rehe am Fahrbahnrand an, blendet nicht trotz Fernlicht und lässt den Fahrer auch bei Regen und Schnee weit sehen. Kurven soll die Lichttechnik des amerikanischen Forscherteams noch vor dem Lenken erkennen.

Strom aus Sonne oder Wind ist nicht genau planbar. Flaute oder Wolken können Schwankungen verursachen. Batteriespeicher sollen Abhilfe schaffen. Im US-Bundesstaat Ohio wird derzeit ein solcher Netzspeicher gebaut.

Der chinesische Internetkonzern Baidu plant ein teilautonomes Auto ähnlich wie das von Google zu entwickeln. Es solle noch 2015 auf den Straßen der chinesischen Hauptstadt erprobt werden, sagte der Forschungschef des Unternehmens. Dabei kooperiert Baidu mit BMW.

In diesem Quartal haben die Ausgaben den Gewinn bei Facebook stark angegriffen. Die Ausgaben stiegen um 83 Prozent auf 2,61 Milliarden US-Dollar.
Von Achim Sawall

Das Auto als Lieferadresse: Im Mai starten DHL Paket und Amazon Prime ein Pilotprojekt, bei dem eine Smartphone-App Fahrzeuge entriegelt, damit Pakete dort deponiert werden können. Der Fahrer wird per E-Mail über die Zustellung informiert.

Vor zwei Jahren war Tesla in der Krise und wollte sich von Google kaufen lassen, um zu überleben. Doch dann setzte ein Boom ein - und Tesla hatte keinen Retter mehr nötig.

Der neue 7er BMW wird in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnliches Auto: Teile seiner Karosserie sind karbonverstärkt, und das Infotainmentsystem wird mit Gesten bedient. Die ungewöhnlichste Funktion dürfte jedoch das automatische Ein- und Ausparken sein, bei dem der Fahrer nicht im Auto sitzen muss.

Weil vor fünf Jahren nach einer hitzigen Debatte viele ihr Wohnhaus bei Google Street View verpixeln lassen wollten, gibt es heute viele Vorschriften - die Geodaten sind veraltet und Microsoft oder Nokia Here haben gar nicht erst angefangen.
Von Achim Sawall

Verrät die Körperhaltung des Autofahrers etwas über seine Aufmerksamkeit? US-Forscher glauben, dass sie mit permanenter Kamerabeobachtung Unfälle vermeiden können, wenn etwa der Versuch riskanter Überholmanöver erkannt und der Fahrer gewarnt wird.

Bisher ist es in Deutschland verboten, die Lkw-Maut-Erfassungsdaten Dritten zu überlassen - sie dürfen nur zu Abrechnungszwecken verwendet werden. Das will die Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD nun ändern. Sorgen um den Datenschutz macht sich die Regierung nicht.

Der i5 soll BMWs Antwort auf das Elektroauto Tesla Model S sein, doch der bayerische Autobauer setzt nach einem Medienbericht auf einen Verbrennungs- und einen Elektromotor. Das soll eine größere Reichweite und mehr Unabhängigkeit erlauben. Dabei orientiert sich BMW am Sportwagen i8 und am i3.

Nokia denkt laut einem Medienbericht über einen Verkauf seines Kartendienstes Here nach. Neben deutschen Automobilfirmen hat offenbar auch Uber sein Interesse signalisiert.