Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

MEB: VW will Konkurrenz Elektrobaukasten anbieten

Volkswagen will seine MEB-Plattform zum Bau von Elektroautos einem Medienbericht zufolge künftig der gesamten Industrie anbieten.
/ Andreas Donath
42 Kommentare undefined News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Modularer Elektrifizierungsbaukasten (Bild: Volkswagen)
Modularer Elektrifizierungsbaukasten Bild: Volkswagen

Volkswagen will seinen Modularen Elektrifizierungsbaukasten(öffnet im neuen Fenster) (MEB) laut einem Bericht des Berliner Tagesspiegels für Wettbewerber öffnen. Die MEB-Plattform "soll ein Standard nicht nur für den VW-Konzern sein," sagte VW-Stratege Michael Jost der Zeitung(öffnet im neuen Fenster) . Mit einer Lizenzierung des MEB könnten auch Unternehmen außerhalb des Konzerns damit Elektroautos bauen. " Das ist ein Paradigmenwechsel für uns ", sagte Jost. " Wir haben keinen Elitenplan, sondern einen Plan für die Gesellschaft ."

Erster Nutzer könnte Ford sein. Jost sagte, dass sich VW schon " in einigen fortgeschrittenen Gesprächen " mit direkten Wettbewerbern aus dem Volumensegment befinde.

Mit dieser Strategie könnte VW schnell hohe Stückzahlen und entsprechende Kosteneffekte erreichen, um wettbewerbsfähig zu sein. Der Konzern glaubt offenbar, dass sich Elektroautos künftig weniger durch ihren Antrieb differenzieren lassen als durch Parameter wie Karosserie, Software und Haptik. Entsprechend könnte die Konkurrenz die gleiche Antriebsbasis verwenden.

Volkswagen ID (Herstellervideo)
Volkswagen ID (Herstellervideo) (00:56)

2022 will Volkswagen acht Fabriken auf drei Kontinenten betreiben, die Elektrofahrzeuge auf Basis der MEB-Plattform produzieren. Ab Ende 2019 wird im Werk Zwickau ein elektrisches Kompaktfahrzeug gebaut. Später folgen Emden, Hannover, Dresden und das tschechische Mlada Boleslav. In China will VW in Anting und Foshan Elektroautos fertigen.


Relevante Themen