Abo
  • Services:

Mercedes-Benz: Daimlers neues Elektroauto EQC verzögert sich

Die Auslieferung des EQC, des ersten vollelektrischen Mercedes Benz neuer Generation, wird wohl nicht plangemäß verlaufen. Die Serienproduktion soll erst im November 2019 möglich sein. Vorher gibt es nur homöopathische Mengen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mercedes Benz EQC
Mercedes Benz EQC (Bild: Daimler)

Nach einem Handelsblatt-Bericht plant Mercedes-Benz sein neues Elektorauto im Juni 2019 lediglich an einige VIP-Kunden auszuliefern. Größere Mengen des Fahrzeugs sollen erst im November zur Verfügung stehen. Einen Grund für die Verzögerung nannte das Handelsblatt nicht.

Stellenmarkt
  1. intersoft AG, Hamburg
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven

Daimler hat sich beim Auslieferungstermin des EQC stets auf das Jahr 2019 bezogen. Da die Vorstellung der Serienfahrzeuge bereits Ende 2018 erfolgte, gingen der Hersteller und andere Markteilnehmer davon aus, dass die Auslieferung nicht erst Ende 2019 erfolgt.

Eigentlich wollte Daimler eine möglichst flexible Produktionsstrategie nutzen. Zunächst wird der EQC im Werk Bremen vom Band laufen. Allerdings nur nach Bedarf, damit die Elektroautos nicht massenweise auf Halde liegen. Mit der flexiblen Produktion sollen aber lange Lieferzeiten, wie derzeit bei Elektroautos üblich, der Vergangenheit angehören. Das klappt nun offenbar nicht.

Mit einer Nettokapazität von 80 kWh, brutto 85 kWh, soll der EQC eine Reichweite von rund 400 Kilometern nach WLTP aufweisen.

Zwei Asynchronmotoren in Front und Heck des Fahrzeugs erreichen zusammen eine Antriebsleistung von 300 kW (408 PS). Damit beschleunigt der EQC in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Einen Preis nannte das Unternehmen bisher nicht

  • Der neue EQC ist das erste Modell der vollelektrischen EQ-Serie von Mercedes. (Foto: Daimler AG)
  • Der SUV soll im Sommer 2019 auf den Markt kommen. (Foto: Daimler AG)
  • Mit einer Akkukapazität von 80 kWh soll der EQC etwa 400 Kilometer weit kommen. (Foto: Daimler AG)
  • Die Batterie ist modular aufgebaut und besteht aus zwei Modulen mit jeweils 48 und vier Modulen mit 72 Zellen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der EQC trägt an Vorder- und Hinterachse je einen kompakten elektrischen Antriebsstrang (eATS) und hat damit die Fahreigenschaften eines Allradantriebs. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der Frontmotor (hier aufgeschnitten) ist vor allem für eine effiziente Fahrweise optimiert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Daimler lässt die Lithium-Ionen-Zellen von asiatischen Herstellern fertigen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Im Batteriewerk in Kamenz baut Daimler die Zellen zu den Batterien zusammen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Der EQC verfügt über einen Ladestecker vom Typ CC22 und lässt sich zweiphasig mit 7,4 kW aufladen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Mit Gleichstrom ist eine Ladeleistung von bis zu 110 kW möglich. (Foto: Daimler AG)
  • Zwei Displays sind hinter einer gemeinsamen Glasscheibe angebracht. Das rechte Display lässt sich mit den Fingern bedienen. (Foto: Daimler AG)
  • Der EQC soll Vorreiter einer avantgardistischen Elektro-Ästhetik sein. (Foto: Daimler AG)
  • Daimler setzt bei der Vermarktung auf "progressiven Luxus". (Foto: Daimler AG)
  • Unter der Motorhaube ist die Antriebstechnik gut versteckt. (Foto: Daimler AG)
Der neue EQC ist das erste Modell der vollelektrischen EQ-Serie von Mercedes. (Foto: Daimler AG)

Das Fahrzeug ist mit einem wassergekühlten Bordladegerät mit einer Leistung von 7,4 kW ausgerüstet und kann an einer geeigneten Ladestation mit bis zu 110 kW aufgeladen werden. Damit dauert ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent der Kapazität etwa 40 Minuten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 18,49€
  3. 31,99€
  4. (-70%) 14,99€

ChMu 27. Feb 2019 / Themenstart

Ja, finde ich fuer was es ist. Ich habe das Teil ja schon ein paar tausend km gefahren...

Dwalinn 27. Feb 2019 / Themenstart

Gut jetzt verspätet sich das um ein paar monate oder in tesla Worten. Wir sind im Plan...

Dwalinn 27. Feb 2019 / Themenstart

In dem das Auto schlicht einen besseren Motor als der Durchschnitts Kombi auf deutschen...

ChMu 24. Feb 2019 / Themenstart

Der Platz wird gebraucht, hier im Detail erklaert: https://vimeo.com/254035263

tomatentee 24. Feb 2019 / Themenstart

Was hast du als Käufer denn davon, wenn das Unternehmen Gewinn macht? Macht ein...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview

Der deutsche Pressesprecher von Huawei erklärt den Umgang mit Spionagevorwürfen.

Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview Video aufrufen
Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  2. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    •  /