Elektromobilität: Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern
Die französische Regierung unterstützt die Produktion von Akkuzellen für Elektroautos in Europa. Damit sollen die europäischen Autohersteller weniger abhängig von den asiatischen Akkuproduzenten werden.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will zwei Akkuzellenfabriken in Europa bauen lassen, eine in Frankreich, die andere in Deutschland. Die französische Regierung plant, das Projekt mit 700 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren zu fördern.
Auch in Deutschland hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Herbst vergangenen Jahres für eine einheimische Akkuzellenfertigung Fördergelder bis zu einer Milliarde Euro in Aussicht gestellt.
Initiativen für den Aufbau einer Akkufertigung in Deutschland
Für den Aufbau einer Akkufertigung in Deutschland gibt es verschiedene Initiativen: So erwägt etwa VW den Aufbau einer Zellfertigung, möglicherweise in Kooperation mit dem südkoreanischen Hersteller SK Innovation. Kürzlich hat eine Gruppe von deutschen Unternehmen um den Streetscooter- und e.Go-Initiator Günther Schuh den Bau einer Akkuzellenfabrik angekündigt.
Allerdings scheiterte im vergangenen Jahr das Konsortium Terra E mit dem Plan, eine solche Fabrik zu bauen. Die großen deutschen Autohersteller wie Mercedes, VW und BMW schlossen in den vergangenen Monaten langfristige Lieferverträge mit asiatischen Herstellern über Akkuzellen ab. Immerhin: BMWs chinesischer Partner Contemporary Amperex Technology Limited (CATL) will dafür eine Fabrik in Erfurt aufbauen.
Der Akku macht etwa ein Drittel der Wertschöpfung bei einem Elektroauto aus.
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