Abo
  • Services:

Urteil: Lärm-Tempolimits gelten auch für Elektroautos

Wenn Tempolimits wegen Straßenlärm zeitweise gelten, dann gelten sie nicht nur für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Ein Elektroautofahrer wollte das nicht gelten lassen und zog vor Gericht. Seine Vorstellung fand kein Gehör.

Artikel veröffentlicht am ,
Lärmschutz-Tempolimits gelten auch für Elektroautos.
Lärmschutz-Tempolimits gelten auch für Elektroautos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer mit überhöhter Geschwindigkeit im Bereich eines Tempolimits fährt, muss mit einem Bußgeld rechnen, auch wenn er mit einem Elektroauto unterwegs ist und wenn das Tempolimit wegen Straßenlärm temporär ausgesprochen wurde.

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. signTEK GmbH & Co. KG, Mannheim

Das Elektroauto erzeugt zwar keinen hörbaren Motorenlärm, doch bei schneller Fahrt entstehen trotzdem Geräusche durch die Reifen und durch den Luftwiderstand.

Der Autofahrer wurde mit 174 km/h geblitzt und war damit 74 km/h zu schnell. Er wollte nicht zahlen, weil er das Zusatzzeichen "Lärmschutz" als für ihn nicht zutreffend ansah.

Der Einspruch gegen das Bußgeld hatte vor Gericht (OLG Zweibrücken, Beschluss vom 05.11.2018, Az.: 1 OWi 2 Ss Bs 75/18) keinen Bestand. Die Begründung des Gerichts: Auch bei einem Elektrofahrzeug steigen mit zunehmender Geschwindigkeit Art und Umfang der Fahraußengeräusche sowie der durch das Abrollen der Räder bewirkten Fahrzeugvibrationen; auch ist für den Fahrer das Maß der gefahrenen Geschwindigkeit anhand der schneller vorbeiziehenden Umgebung erkennbar. Es spielte für das Gericht keine Rolle, dass die antriebsbedingten Fahrgeräusche und Vibrationen bei einem Elektrofahrzeug deutlich geringer sind als bei einem Pkw mit Verbrennungsmotor.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

letz 16. Feb 2019 / Themenstart

Bei dem Drehmoment eigentlich normal. Selbst die üblichen UHP kann man mit 350Nm in 2...

norbertgriese 16. Feb 2019 / Themenstart

Wenn es am 1.3.plötzlich 20% Zoll auf amerikanische Autos geben sollte, sollen diese PKW...

letz 16. Feb 2019 / Themenstart

Der mit Abstand größte Anteil vom Feinstaub kommt von Bremsen und Reifen. Sogar wenn es...

froggery 15. Feb 2019 / Themenstart

Glaube kaum, dass das als "Rechtsirrtum" anerkannt wird. Wenn ich mir irgendwelche...

asteroidsdeath 15. Feb 2019 / Themenstart

Aha, wenn es so einfache Mathematik ist, warum berechnest du es denn nicht einfach? Ich...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht

Wir haben uns beim DFKI in Saarbrücken angesehen, wie das Training von Bewerbungsgesprächen mit einer Künstlichen Intelligenz funktioniert.

Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
Android-Smartphone
10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

  1. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
  2. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
  3. Sicherheitslücke Mit Skype Android-PIN umgehen

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /