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Raumfahrt:
Aus Marzahn mit der Esa zum Mond

Die Esa versucht sich an einem neuen Ansatz: der Kooperation mit privaten Unternehmen in der Raumforschung. Die PT Scientists aus Berlin-Marzahn sollen dafür bis 2025 einen Mondlander liefern.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die Landefähre Alina soll zuerst einen Rover und später die Esa-Mission auf den Mond bringen. (Bild: PT Scientists)
Die Landefähre Alina soll zuerst einen Rover und später die Esa-Mission auf den Mond bringen. Bild: PT Scientists

Im Mai 2018 schrieb die europäische Raumfahrtagentur Esa erstmals eine Mission zur Landung auf dem Mond(öffnet im neuen Fenster) aus. Inzwischen ist die Ausschreibung beendet und eine der beteiligten Firmen kommt aus Berlin. Bis 2025 soll die Mission bereit für die Landung sein und einige der technischen und wissenschaftlichen Grundlagen für den Aufenthalt von Menschen auf dem Mond legen.

ISRU (In-Situ Resource Utilisation) nennt sich das Konzept, nicht alle nötigen Materialien für eine Weltraummission von der Erde mitzubringen, sondern vorhandenes Material vor Ort zu nutzen. Dabei interessiert sich die Esa vor allem für die Gewinnung von Sauerstoff oder Wasser aus Regolith, also aus Staub, Sand und Steinen von der Oberfläche des Mondes. Aber auch die Gewinnung von Metallen oder Konstruktionsmaterialien soll erforscht werden. Schon jetzt arbeitet die Esa auf der Erde mit simuliertem Mondmaterial am 3D-Druck von Gebäudestrukturen.

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